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Kätzchen pflegt sich

Kitten-Pflege – wann & wo anfangen?

5 min Lesezeit
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Solange Kitten bei ihrer Mutter bleiben, übernimmt diese die gesamte Pflege. Mit Beginn der Beifütterung im Alter von 5 bis 7 Wochen lernen die Katzenkinder zusätzlich zur Muttermilch feste Nahrung aufzunehmen, bis sie ganz von der Muttermilch entwöhnt sind. Ab einem Alter von 12 Wochen ist die Entwicklung des Katzenbabys ausreichend vorangeschritten und es kann ins neue Zuhause einziehen. Nun kannst du die Kitten-Pflege problemlos übernehmen.

Damit das reibungslos klappt, haben wir dir hier alle Informationen zusammengestellt, die du für eine gute Kitten-Pflege brauchst.

 

Unterbringung im neuen Zuhause

Kitten bleiben nach der Geburt dicht bei ihrer Mutter. Denn dort ist es warm, kuschelig und die kleinen Kätzchen fühlen sich geborgen. Auch bei dir Zuhause, weg von der Mutter, möchte sich dein Kitten wohl fühlen. Dafür kannst du unter anderem sorgen, indem du ihm einen wohligen Ort mit einem Schlafplatz schaffst. Idealerweise ist es dort ruhig und dein Kitten hat eine weich gepolsterte Liegefläche zum Schlafen oder Ausruhen. Für junge Katzen ist es ganz schön aufregend in ein neues, ihr unbekanntes Zuhause zu kommen. Daher ist es wichtig, dass du dein Katzenbaby zu Beginn in Ruhe lässt. Gebe ihm Zeit, sich einzugewöhnen und sich mit dir und in der neuen Umgebung wohlzufühlen.

 

Körperpflege der Kitten

Die Katzenmutter hält ihre Jungen stets sauber. Sie leckt ihr Fell, passt auf sie auf und kümmert sich um sie – wie es sich für eine Mutter eben gehört. Die Aufgabe der Kitten-Pflege musst du nun übernehmen, doch zum Glück sind Katzen von Natur aus sehr reinlich.

Fell bürsten

Wenn du deine Katze bürstest, hängt die Intensität und die Häufigkeit von der Beschaffenheit des Fells ab. Über das Fell einer Kurzhaarkatze musst du für eine gute Kitten-Pflege nur einmal in der Woche kurz „drüberbürsten“, um eine Langhaarkatze wirst du dich dagegen täglich kümmern und hierbei die richtigen Hilfsmittel verwenden müssen – erkundige dich beim Züchter oder Katzenfriseur nach den richtigen Utensilien für die jeweilige Fellbeschaffenheit der Katzenrasse. Beginne am Rücken deines Kätzchens, lobe es immer wieder und integriere anfangs viele und mit der Zeit weniger werdende Streicheleinheiten in die Fellpflege. Sei besonders sanft und halte die erste Pflegesitzung kurz. Es besteht keine Eile und das Wichtigste ist, dass sich deine Katze beim Bürsten entspannt.

Krallen schneiden

Wenn du eine aktive, gesunde Freigängerkatze oder eine Wohnungskatze und einen Kratzbaum für sie hast, wirst du höchstwahrscheinlich nicht ihre Krallen schneiden müssen.

Du solltest die Krallen deines Kittens aber dennoch regelmäßig kontrollieren, ob sie kurz genug und gepflegt sind. Ist das Schneiden der Krallen notwendig, gewöhne Katzenbabys schon früh ans Krallenschneiden. In der Tierarztpraxis wird man dir gern zeigen, wie man die Krallen stutzt und überprüfen, ob du es richtig machst. Beginne das Schneiden der Krallen langsam in die Kitten-Pflege zu integrieren. Übe also zu Beginn nur ein wenig Druck auf die kleinen Pfoten aus, legen die Krallen frei und lobe dann dein Kätzchen oder gebe ihm eine Belohnung. Eine genauere Anleitung findest du in unserem Artikel zum Thema "Katzenkrallen schneiden".

Kätzchen baden

Meistens müssen Katzen nicht ein einziges Mal in ihrem Leben gebadet werden, aber manchmal ist eine kurze Katzenwäsche für eine gute Kitten-Pflege unerlässlich:

  • Hierzu benötigst du gegebenenfalls ein besonderes Katzenshampoo, um beispielsweise eine Hauterkrankung zu behandeln, das Fell von Erbrochenem oder Durchfall zu reinigen oder etwas zu entfernen, das sich bei ihrem letzten Streifzug im Freien in ihrem Fell verfangen hat.
  • Achte beim Baden auf die Wassertemperatur – es sollte weder zu heiß noch zu kalt sein – und stelle sicher, dass dein Kitten sich nicht unwohl fühlt, gestresst ist oder sogar Angst hat.
  • Das Shampoo sollte nicht in die Augen und Ohren deiner Katze oder an andere empfindliche Stellen geraten.
  • Wickel deine junge Katze nach dem Baden in ein warmes Handtuch, in dem sie es gemütlich hat und trocknen kann.

Eine genauere Anleitung findest du in unserem Artikel zum Thema Katze baden.

Wöchentlicher Gesundheitscheck

Neben der Pflege von Fell und Krallen solltest du auch auf weitere Körperteile achten, um sicherzugehen, dass es deiner jungen Katze wirklich rundum gut geht. Überprüfe daher regelmäßig die Ohren deines Kittens auf Verschmutzung, Rötungen oder einen unangenehmen Geruch. Taste außerdem den Körper deines Kätzchens mit den Händen vorsichtig auf Kratzer, Knoten, Beulen oder Flecken ab. Auch Augen, Nase und After solltest du regelmäßig auf Rötungen oder Entzündungen untersuchen. Zuletzt streichelst du bei der Kitten-Pflege einmal gegen den Strich über das Fell, um so die Haarwurzel auf Parasiten oder Flohkot (schwarze Punkte) zu überprüfen.

 

Zuwendung für Kätzchen

Neben der körperlichen ist auch die seelische und psychische Kitten-Pflege wichtig. Streicheln und regelmäßiges Kuscheln sind daher wichtig. Spiele viel mit deinem Kätzchen: Alles, was Katzenbabys jagen oder „angreifen“ können, ist ideal! Doch achte auf die Sprache deiner Katze und gebe ihr Ruhe, wenn sie diese braucht und einfordert. Kleine Kätzchen können sich übrigens auch wunderbar allein beschäftigen. Dennoch solltest du sie nicht zu lange allein lassen – maximal 48 Stunden. Jede Katze reagiert anders auf die Abwesenheit von Menschen und so sollte die Entscheidung des Alleine-Lassens individuell getroffen werden.

 

Die richtige Kitten-Ernährung

Das A und O der Kitten-Pflege ist das Füttern. Denn darüber erlangen sie ihre Energie und Kraft, um zu großen und starken Katzen zu werden.

Kitten sind mit 12 Wochen komplett entwöhnt. Gebe deiner kleinen Katze zunächst das Futter, das der Züchter ihr gegeben hat. Mindestens drei Mahlzeiten sollte sie täglich bekommen. Nach einiger Zeit kannst du dein Kitten auf anderes Futter umstellen. Dabei solltest du auf Folgendes achten:

  • Stelle die Fütterung deines Kittens schrittweise um. Steigere die Menge des neuen Futters langsam, sodass deine Katze Zeit hat, sich daran zu gewöhnen und es nicht ablehnt.
  • Achte bei der Wahl des neuen Katzenfutters besonders auf die Bekömmlichkeit. Behalte während des Futterwechsels die Verdauung deines Kittens im Blick. Wenn du feststellst, dass deine Katze das neue Futter nicht gut verträgt, probiere ein anderes aus.
  • Habe Geduld mit dir und deinem Kitten. Die Fütterung von Katzen ist eine sehr individuelle Sache.

Wenn du diese Hinweise und Tipps beherzigst, steht einem glücklichen und zufriedenen Zusammenleben mit dir und deinem Kitten nichts mehr im Wege.