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Aufnahme eines neuen erwachsenen Hundes

Einen neuen erwachsenen Hund mit nach Hause bringen

Einen neuen Hund mit nach Hause zu bringen, ist ein sehr aufregender Moment. Neben der Aufregung entsteht auch Verantwortung und wenn Sie nicht einen Welpen, sondern einen erwachsenen Hund mit nach Hause bringen, sollten Sie verschiedene Dinge bedenken. Nehmen Sie die Ratschläge der Tierheime und entsprechenden Organisationen zur Ausbildung und Handhabung des Tieres aufmerksam zur Kenntnis – die Mitarbeiter verfügen über viel Erfahrung, wenn es darum geht, den Leuten ein geeignetes Haustier zuzuordnen und die Eingewöhnungsphase erfolgreich verläuft.

 

Teil des Geschäfts

 Viele potenzielle Halter entscheiden sich, einen unerwünschten Hund von einer Tierschutzorganisation aufzunehmen.  Diese erwartet in der Regel wiederum eine Spende, mit der die angefallenen Kosten für Haltung und Pflege der dort aufgenommenen Tiere zumindest teilweise gedeckt werden können. Das Wohlergehen der Tiere steht an erster Stelle und die meisten Tierheime und Einrichtungen lassen Hunde vor der Adoption gerne kastrieren bzw. sterilisieren, impfen sowie ihnen zur Identifizierung einen Mikrochip einsetzen. Andernfalls wird man Sie vermutlich dazu auffordern, als Bedingung zur Aufnahme des Hundes selbst für die Ausführung dieser Punkte zu sorgen. Stellen Sie sicher, dass Sie genau wissen, was von Ihnen erwartet wird, ehe Sie sich endgültig entscheiden.
 

Verhaltens- und emotionale Bedürfnisse

 Ausgenommen wenn ein Hund als Streuner aufgenommen wird, haben die meisten Tierheime und Einrichtungen auf Grundlage von Informationen seitens des Vorbesitzers und/oder ihrer eigenen internen Bewertungsprogramme eine relativ gute Vorstellung von der Natur des Hundes. Als soziale Tiere brauchen Hunde Zeit – manchmal mehrere Monate – um sich an ihre neue soziale Gruppe einzugewöhnen, ehe sie ihre wahre Natur zeigen.

  

Das neue Zuhause

Die Umstellung auf ein neues Zuhause kann für einen erwachsenen Hund ein traumatisches Erlebnis sein. Der Hund verliert seine Begleiter und die gewohnte Umgebung. Bereiten Sie für den Neuankömmling daher einen Schlafbereich vor, in dem er sich sicher fühlen kann und der mit einer Decke oder einem Kissen, aber auch mit einer Futter- und Wasserschale ausgestattet ist. An diesen ruhigen Ort kann sich Ihr Hund dann bei Bedarf zurückziehen.
 

Neue Kontakte

 Wenn Sie einen aufgenommenen Hund an einen anderen erwachsenen Hund gewöhnen wollen, sollten Sie nicht gleich annehmen, dass diese sofort miteinander zurechtkommen. Lassen Sie die Hunde sich allmählich kennen lernen und widmen Sie Ihrem alteingesessenen Hund stets ausreichend Aufmerksamkeit, damit er den Neuling nicht für eine Bedrohung hält. Denken Sie auch daran, dass nicht kastrierte bzw. sterilisierte Hunde eine grössere Anfälligkeit zum Kämpfen aufweisen. Steht die Eingewöhnung an eine bereits im Haushalt vorhandene Katze an, dauert es oft etwas länger, bis sich eine harmonische Beziehung aufbaut, die aber in den meisten Fällen möglich ist.
 

Ausbildung

Ein erwachsener Hund kann eine umfangreiche, aber auch sehr wenig Ausbildung haben. Auch in diesem Fall sind Sie am besten beraten, wenn Sie die Empfehlungen des Tierheims bzw. der jeweiligen Einrichtung zur Vorgehensweise befolgen. Natürlich müssen Sie zusätzlich etwas Zeit und Einsatz aufbringen, um Ihrem alten Hund neue Tricks beizubringen.
 

Fütterung

Um Ihrem Hund die Umstellung auf sein neues Zuhause zu erleichtern, behalten Sie am besten das Futter bei, mit dem der Hund zuvor gefüttert wurde – dann sieht er sich mit einer Sache weniger konfrontiert.

Wenn Sie sich für einen Markenwechsel entscheiden, sollten Sie den Übergang möglichst glatt gestalten, da Hunde auf eine Umstellung ihrer Nahrung oft empfindlich reagieren. Mischen Sie anfangs die neue Nahrung mit der vorigen Marke und erhöhen Sie dann über 7 bis 10 Tage den Anteil der neuen Nahrung, bis Ihr Hund ausschliesslich mit dieser gefüttert wird. Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Hund anfangs eine Magenverstimmung haben sollte – das ist völlig normal.

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Mit Katzen auskommen

Hunde an Katzen gewöhnen 

Wenn Sie in Ihrem Haushalt, zu dem bereits eine Katze gehört, einen neuen Hund aufnehmen, braucht Ihre Katze etwas Zeit, um in der Umgebung des Neuankömmlings Selbstvertrauen aufzubauen. Das gilt selbst dann, wenn Sie sich für eine Hunderasse entschieden haben, die dafür bekannt ist, mit Katzen relativ gut auszukommen. Beide Tiere benötigen stets ihren eigenen Raum, wobei speziell die Katze einen für den Hund unzugänglichen Bereich braucht, der mit einem Futter- und Wassernapf sowie mit einem Katzenklo ausgestattet ist. 

Die Eingewöhnung

Normalerweise wird eine Katze beim Kontakt mit einem Hund fauchen oder mit ihren Pfoten ausschlagen und zu fliehen versuchen, indem sie wegläuft oder sich versteckt. Außerdem können Katzen „ihr“ Territorium durch Urin kennzeichnen. Mit der Zeit und etwas Geduld sollte sich aber durchaus eine harmonische Beziehung zwischen Katze und Hund aufbauen lassen. Lassen Sie Ihre Haustiere jedoch nie unbeaufsichtigt, ehe Sie sich nicht absolut sicher sind, dass sich Ihre Haustiere gut benehmen.
 

  • Behalten Sie beide Haustiere nach Möglichkeit im Auge. Oft reichen allein Ihr Auftreten und die Beaufsichtigung dazu aus, dass sich keine schwerwiegenden Rivalitäten oder Feindseligkeiten entwickeln.
  • Bringen Sie Ihre Katze in ein Zimmer mit nach oben verlaufendem Fluchtweg wie beispielsweise einem hohen Katzen-Kratzbaum, eine Fensterbank, ein Regal oder die Rückseite eines Sofas. Bei diesem Zimmer sollte es sich keinesfalls um das „Lieblingszimmer“ Ihrer Katze oder um das Zimmer handeln, in dem sich das Bett der Katze befindet. Suchen Sie sich einen neutralen Bereich außerhalb des „Territoriums“ Ihrer Katze aus und schließen Sie die Fenster und Türen, so dass die Katze nicht weglaufen kann – Ihre Katze sollte am besten so schnell wie möglich mit ihren Ängsten konfrontiert werden!
  • Bringen Sie nun den Hund herein. Wahrscheinlich wird sich Ihre Katze durch einen Sprung in Sicherheit bringen.
  • Nach etwa fünf Minuten führen Sie den Hund heraus und lassen Ihre Katze ebenfalls den Raum verlassen.
  • Wiederholen Sie diese kurzen Zusammenkünfte. Letztlich wird die Neugier Ihrer Katze dazu führen, sich den Hund aus nächster Nähe anzuschauen.
  • Katzen gehen keine Beziehung mit Hunden ein, die ihnen wehtun. Sollten Sie vermuten, dass Ihr Hund sich entsprechend verhält, rufen Sie ihn herbei und sagen entschlossen „NEIN“, wenn er sich nicht benimmt oder der Katze nachsetzt.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze ausreichend Möglichkeiten hat, sich auch an Dinge heranzupirschen und darüber herzufallen, als die Rute Ihres Hundes.
  • Sollten Sie einen besonders ausgelassenen Hundewelpen mitgebracht haben,  setzen Sie ihn in eine Welpen-Box, damit sich Ihre Katze alles in Ruhe anschauen kann. Halten Sie die Zusammenkünfte kurz, wiederholen Sie sie aber oft.
  • Probieren Sie es damit, Ihrer Katze Leckerbissen zu geben, damit Ihre Katze die Anwesenheit des Hundes mit einer leckeren Belohnung assoziiert.
  • Lassen Sie Katze und Hund getrennt fressen, damit beide beim Fressen ihre Ruhe haben und nicht in Versuchung geraten, den Napfinhalt des anderen zu untersuchen. Katzennahrung ist für Hunde ungeeignet und umgekehrt.
  • Sorgen Sie dafür, dass das Katzenklo für Ihren Hund unzugänglich aufgestellt ist. Früher oder später könnte der Hund den Inhalt des Katzenklos zu fressen versuchen!

Kätzchen

In der Regel mögen Kätzchen Hunde, und die erachten ihrerseits die kleinen Katzen für nicht bedrohlich. Aber ebenso wie erwachsene Tiere müssen auch Kätzchen sich an den Neuankömmling gewöhnen. Stellen Sie die Tiere allmählich einander vor und lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt, ehe diese nicht eine gute Beziehung aufgebaut haben. Es kommt vor, dass manche erwachsenen Hunde Kätzchen herumtragen und die kleine Katze sich diesen Umgang gefallen lassen. Vielleicht sollten Sie aber zur Vermeidung von Verletzungen dem Hund das Kätzchen doch lieber wegnehmen. Der Biss eines erwachsenen Hundes kann tödlich sein.

Machen Sie sich keine Sorgen, wenn sich die Tiere niemals vertragen. Katzen sind von Natur aus unabhängig und können durchaus auch ohne einen Freund auskommen. Solange jedes Ihrer Haustiere seinen eigenen Bereich hat, wird es keine Probleme geben.

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Ein sicheres Zuhause

Ein sicheres Zuhause

Nachdem Sie Ihren neuen Welpen ausgesucht haben, können Sie ihn wahrscheinlich erst mit einer kleinen Verzögerung zuhause aufnehmen. In dieser Zeit, die Ihnen wie eine Ewigkeit erscheinen könnte, ist zur Vorbereitung Ihres Zuhauses auf den Neuankömmling noch vieles zu erledigen. Selbst wenn Sie einen erwachsenen Hund mit nach Hause bringen, können Haus bzw. Wohnung und Garten dennoch Gefahren mit sich bringen. Daher müssen Sie wissen, worauf zu achten ist.


Sicherheit im Innenbereich

  • Rüsten Sie die auf dem Boden stehenden Küchenschränke mit Kindersicherungen nach, insbesondere wenn Sie dort Reinigungsmittel aufbewahren.
  • Verlegen Sie alle zugänglichen elektrischen Kabel unsichtbar hinter Möbel.
  • Manche Hunde mögen es, aus der Toilette zu trinken – seien Sie darauf gefasst und verwenden Sie ungiftige WC-Reiniger. (Am sichersten ist es jedoch, Ihrem Hund den Zutritt zu dieser Trinkmöglichkeit nicht zu gestatten.)
  • Hunde haben bezüglich Höhen und Tiefen eine schlechtere Sinneswahrnehmung als wir. Wenn Sie in einem hohen Gebäude wohnen oder wenn für Ihren Hund Terrassen oder Fenster im Obergeschoss erreichbar sind, sollten Sie Netze oder ungefährlich angebrachte Absperrstangen anbringen, damit Ihr Hund nicht Sprünge ausführt oder versehentlich in die Tiefe stürzt.
  • Legen Sie an allen Stellen wie auf Linoleum- oder Hartholzböden, auf denen Ihr Hund besonders ins Rutschen kommen könnte, rutschfeste Matten oder Teppiche aus. Rutscht Ihr Hund aus, könnte er sich hierbei ernsthafte Verletzungen wie einen Kreuzbandriss zuziehen.
  • Wenn Sie einen Welpen oder älteren Hund haben, kann eine Kindersperre vor einer abwärts führenden Treppe Stürze und ernsthafte Verletzungen vermeiden helfen. Verwenden Sie Hundegitter, Hundeboxen und Kindersperren, um Ihren Welpen oder erwachsenen Hund vor möglichen Gefahren zu bewahren, wenn sie ihn nicht beaufsichtigen können.
  • Entfernen oder vermeiden Sie Haushaltsgifte einschliesslich giftiger Pflanzen, starker chemischer Reinigungsmittel und Insektizide. Erwägen Sie wann immer möglich den Einsatz alternativer „grüner“ Produkte.
  • Selbst drinnen können sehr hohe Temperaturen entstehen. Wenn Sie einen Hund mit langem Fell haben, welches Sie über die Sommermonate kurz halten, kann dies zu einer angenehmen Kühlung beitragen. An besonders heissen Tagen können auch Ventilatoren für Linderung sorgen.  

Machen Sie Ihrem Hund den Zugang zu gefährlichen Pflanzen unmöglich

Viele Pflanzen, Bäume und Sträucher sind für Hunde giftig. Versuchen Sie stets, Ihren Hund davon abzubringen, an etwas herumzukauen, das er im Garten gefunden hat. Verständigen Sie Ihren Tierarzt, wenn Sie einen Grund zur Besorgnis sehen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen und alle Giftstoffe entfernen möchten, erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt oder Gartenzentrum nähere Auskünfte. Zu den häufiger vorkommenden Pflanzen, auf die Sie achten sollten, gehören:
 

Pflanzen im Haushalt – Philodendron (Baumfreund), Mistel, Weihnachtsstern

Gartenpflanzen – Liliengewächse, Rhododendron (Azalee), Gelbe Narzisse (Osterglocke), Tomate, Fingerhut, Eibe, Hortensie

 

Wenn Ihr Hund Bestandteile einer giftigen Pflanze fressen sollte, wenden Sie sich direkt an Ihren Tierarzt und nehmen die Pflanze möglichst mit.

 

Sicherheit im Aussenbereich

Ihr Garten kann für neu aufgenommene Haustiere eine grosse Attraktion darstellen, aber auch eine Reihe Gefahren bergen:

  • Ihr Garten sollte vollständig eingezäunt sein und eine für die Hunderasse, welche Sie sich zulegen möchten, geeignete Höhe aufweisen – die meisten mittelgrossen Hunderassen erfordern eine Zaunhöhe von 1,80 m.
  • Überprüfen Sie den Zaun auf Stellen, durch die oder unter denen sich Ihr Welpe hindurchzwängen könnte und vergewissern Sie sich, dass die Zaunpfähle ausreichend tief im Boden verankert sind. Alternativ können Sie den Zugangsbereich zu Ihrem Garten mit einem 90 bis 120 cm hohen Gitterzaun versehen. Insbesondere Terrier buddeln für ihr Leben gern.
  • Überprüfen Sie den Gartenzaun regelmässig auf Stellen, die repariert werden müssten. Beteiligen Sie Ihre ganze Familie daran, während der Reparatur für eine Aufsicht zu sorgen oder die Gartentore geschlossen zu halten.
  • Swimmingpools und Teiche sollten ebenfalls sicher durch einen Zaun abgegrenzt oder bei Nichtgebrauch zuverlässig abgedeckt sein.
  • Wenn Sie gerne gärtnern, sollten Sie Ihre wertvollen Petunien einzäunen! Denken Sie darüber nach, für Ihren Welpen einen Sand- oder Schlammkasten zu bauen, in dem er nach Herzenslust buddeln darf.
  • Sorgen Sie für einen wind- und wetterdichten Unterschlupf, wenn Ihr Hund sich tags- oder nachtsüber zeitweise im Garten aufhält. An Tagen mit besonders hohen oder niedrigen Temperaturen sollten selbst draussen gehaltene Hunde ins Haus bzw. in die Wohnung geholt werden.
  • Stellen Sie beim Zurücksetzen mit Ihrem Auto aus dem Hof auf die Strasse sicher, dass Ihr Hund sich nicht hinter dem Fahrzeug befindet. Manchmal geraten Welpen durch ein sich bewegendes Fahrzeug in Aufregung – halten Sie die Hunde ruhig, wenn Sie mit dem Auto zurücksetzen.
  • Manche Oberflächen von Strassen oder Bürgersteigen können bei den Pfoten Ihres Hundes Irritationen hervorrufen. Meiden Sie im Winter gestreute Strassen und im Sommer heissen Asphalt.
  • Entfernen Sie Leitern sowie alles, das Ihren Hund zum Klettern animieren könnte, insbesondere wenn er dadurch auf einen Balkon oder eine Dachterrasse gelangen könnte.
  • Lassen Sie im Garten keine Kokosschalen als Alternative zu Baumrinde zurück, da diese Schalen für Hunde giftig sind.
  • Suchen Sie sich für Ihren Garten Pflanzen aus, die für Ihren Hund unbedenklich sind, um das Risiko Ihres Hundes für Vergiftungen und Hautirritationen zu minimieren. In Ihrem Gartenzentrum wird man Ihnen Pflanzen empfehlen können, die für Ihren Hund unbedenklich sind.
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Hunde aneinander gewöhnen

Hunde aneinander gewöhnen

Sollten Sie bereits einen oder mehrere Hunde haben werden Sie sich fragen, ob Ihr neuer Hund mit den anderen gut auskommen wird? In den meisten Fällen ja. Meistens läuft es so ab, dass sich die Hunde beschnüffeln und ein Hund vielleicht in irgendeinem Punkt etwas zu weit geht, dann in seine Schranken gewiesen wird, die beteiligten Hunde ihre jeweilige Ansprüche unter sich ausmachen und fortan die dicksten Freunde sind! Dabei ist es hilfreich, wenn Ihr Haustier kastriert bzw. sterilisiert ist, da es ansonsten eine grössere Veranlagung zu kämpferischem Verhalten hätte. Denken Sie zudem unbedingt daran, den bereits in Ihrem Haushalt vorhandenen Hunden weiterhin dieselbe Aufmerksamkeit wie vorher zu schenken. Als Ergebnis werden die Hunde den Neuankömmling auch nicht als Bedrohung auffassen.

 

Eingewöhnung eines neuen Hundewelpens

  • Ehe Sie einen neuen Welpen mit nach Hause bringen, sollten Sie sichergehen, dass der erwachsene Hund in Ihrem Haushalt aktuell geimpft und der Welpe somit geschützt ist. Gewöhnen Sie die Hunde langsam aneinander. 
  • Gehen Sie mit Ihrem Hundewelpen in den Garten und lassen Sie ihn sich ausgiebig dort umsehen. Bringen Sie dann Ihren erwachsenen Hund nach draussen, am besten an einer langen, nicht straff gehaltenen Leine (aber nur, wenn Ihr erster Hund nicht gleich jedem kleinen Tier nachsetzt), da Hunde manchmal der Auffassung sind, dass Sie, wenn Sie zurückgehalten werden, etwas beweisen müssen. Bei Annäherung des Welpen lassen Sie die Leine weiterhin locker und sprechen beiden Hunden mit ruhiger Stimme gut zu und loben Sie sie. Ignorieren Sie hierbei Knurren oder Bellen völlig.
  • Wenn Ihr erwachsener Hund beim Anblick des Welpen wie hypnotisiert dasteht, trennen Sie die zwei und bringen sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zusammen. Nach mehreren kurzen Kontakten werden sich die Hunde recht gut aneinander gewöhnt haben und sich in Gemeinschaft entspannt verhalten..

Eingewöhnung eines erwachsenen Hundes

 

Wenn Sie Ihren bereits vorhandenen Hund an einen erwachsenen Hund gewöhnen wollen, sollten Sie nicht gleich annehmen, dass diese sofort Freundschaft schliessen. Lassen Sie die Hunde sich allmählich kennen lernen und verfolgen Sie diesen Vorgang der gegenseitigen Begutachtung sehr aufmerksam.

  • Zwei erwachsene Hunde sollten nach Möglichkeit auf neutralem Territorium einander vorgestellt werden, auf dem der bereits in Ihrem Haushalt lebende Hund tendenziell ein geringeres Territorialverhalten zeigt. Halten Sie beide Hunde angeleint und ermöglichen Sie es den Tieren, sich gegenseitig zu beschnüffeln und kennen zu lernen.

  • Wenn es zu Kämpfen kommt, trennen Sie die Hunde sofort und warten, bis sie sich wieder beruhigt haben, ehe Sie einen neuen Eingewöhnungsversuch unternehmen.  

Wenn Sie sich trotz bestmöglicher Anstrengungen nicht auf ein zivilisiertes Verhalten Ihrer Hunde verlassen können oder sich die Hunde anscheinend einfach nicht miteinander vertragen können, halten Sie sie getrennt und nehmen Sie mit einem professionellen Trainer oder Verhaltensforscher Kontakt auf. Ihr Tierarzt wird Ihnen diesbezüglich Empfehlungen geben können.

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Versicherungen für Haustiere

Haustierversicherung

 Hunde bereiten uns viel Freude, können uns zuweilen aber auch zur Sorge veranlassen, besonders wenn sie krank sind. Eine Haustierversicherung kann hierbei für unseren Seelenfrieden sorgen – aber auch konkret eine grosse Hilfe sein, wenn unerwartet Behandlungskosten entstehen. Daher sollten Sie die passende Versicherungsgesellschaft und für Ihr Haustier geeignete Police mit Sorgfalt wählen.
Worauf Sie bei der Versicherungsgesellschaft achten sollten

 

Der Versicherungsschutz sollte die benötigte Deckung aufweisen.

  • Die Police sollte möglichst wenige Ausnahmefälle vorsehen (sind normalerweise im Kleingedruckten angeführt).
  • Alle Versicherungsleistungen sollten bereits bei der geringsten Prämie gegeben sein.
  • Die Versicherungsgesellschaft sollte eine gute Erfolgsgeschichte aufweisen, was den Schadensverlauf, die Art und Häufigkeit der Schäden usw. anbelangt. Diese Angaben sind üblicherweise auf der Webseite der Gesellschaft in der FAQ-Rubrik einzusehen.
  • Einfache, unkomplizierte Vorgangsweisen und guter Service, beispielsweise was die telefonischen Sprechzeiten anbelangt.

Was Sie bei der Haustierversicherung beachten sollten

  • Umfasst der Schutz alle Kosten zur Behandlung Ihres Haustieres? Vergewissern Sie sich, dass Krankenhausaufenthalte sowie die Kosten für Medikamente, Betäubungsmittel, Operationen, Röntgen- und Laboruntersuchungen in der Police einbezogen sind. Erkundigen Sie sich auch danach, ob die Behandlung von Verhaltensstörungen sowie ergänzende Medikamente enthalten sind.
  • Wird für im Zusammenhang damit stehenden Kosten wie beispielsweise Gebühren für eine vorübergehende Zwingerhaltung eine Ermässigung gewährt?
  • Gibt es einen Pauschalbetrag, wenn Ihr Hund verloren geht, gestohlen wird oder weglaufen sollte? Sieht die Police eine Beteiligung des Versicherers an den Kosten für die Erstellung von Suchanzeigen und ggf. eine Belohnung vor?
  • Wirkt sich Ihre Postleitzahl oder das Alter Ihres Hundes auf die Beiträge aus? Manche Versicherungsgesellschaften versichern keine älteren Haustiere, andere machen Einschränkungen bei Hunden, die von einem Tierheim oder einem Tierschutzverein aufgenommen wurden.
  • Erhöht sich der Beitrag zusätzlich, wenn bereits Gesundheitsprobleme vorliegen? Die meisten Haustier-Versicherungspolicen sehen eine Übernahme des ersten Teils jedes Rechtsanspruchs durch den Versicherungsnehmer vor.
  • Gibt es Beschränkungen bezüglich der Anzahl der jährlichen Tierarztbesuche?
  • Sind für Rentner oder bei mehreren Haustieren Ermässigungen möglich?
  • Schliesst der Versicherungsschutz für den Fall, dass Ihr Hund einen Unfall verursacht, auch Zahlungen an Dritte ein? Überprüfen Sie hierbei auch Ihre Hausratsversicherung, da durch manche Policen die rechtliche Haftung für durch Hunde verursachte Verletzungen oder Schäden abgedeckt ist.
  • Erhalten Sie bei einem Urlaubsabbruch aufgrund einer dringenden Operation Ihres Haustieres Zahlungen? Was ist mit den Gebühren für eine vorübergehende Zwingerhaltung, wenn Sie ins Krankenhaus müssen?
  • Werden bei reinrassigen Tieren aufgrund ihres Wertes Versicherungsleistungen teilweise ausgeschlossen? Werden Behandlungen für bestimmte vererbbare Gesundheitsprobleme ausgeschlossen?
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Willkommen zu Hause!

Willkommen Zuhause!

Wenn Sie einen Hundewelpen mit nach Hause bringen, ist dies der Beginn eines langen, glücklichen Zusammenlebens. Die folgenden zehn tollen Tipps zur Aufnahme eines neuen Haustieres werden Ihnen dabei helfen, von Beginn an genauso zu handeln, wie Sie es auch zukünftig handhaben wollen.
 

  1. Wählen Sie einen Namen – entscheidend sind Kreativität und Spass! Stellen Sie sicher, dass sich die ganze Familie konsequent verhält – sollte Ihr Welpe z. B. Ben heissen, sollte zur Vermeidung von Verwirrungen nur dieser Name und nicht andere Formen wie Benjamin verwendet werden.
  2. Stellen Sie Spielzeug und Spiele bereit. Achten Sie darauf, dass die Spielsachen ausreichend gross und stabil sind, um nicht verschluckt zu werden, und zwischen den Spieleinheiten weggelegt werden, damit sie für den Welpen nicht langweilig werden.
  3. Hunde können gelegentlich ein Bad benötigen – fragen Sie Ihren Tierarzt daher nach einem schonenden Haustier-Shampoo. Verwenden Sie eine Bürste und einen speziell für Hunde entwickelten Krallenschneider. Zudem sollten Sie Ihren Welpen dazu erziehen, an der Pflege Gefallen zu finden, indem Sie ihn täglich ein paar Mal kurz bürsten und ihm danach einen kleinen Leckerbissen geben.
  4. Gestalten Sie die Schlafenszeit bequem. Sorgen Sie für eine weiche waschbare Schlafunterlage, auf der sich Ihr Welpe zusammenrollen kann. Gewöhnen Sie Ihren Welpen an das Schlafen in einem Hundebett oder einem Karton.
  5. Welpen kauen, um neue Gegenstände zu untersuchen und ihre Milchzähne leichter loszuwerden. Geben Sie Ihrem Welpen Kauspielzeug, damit Ihre Möbel, Schuhe und Fernbedienungen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
  6. Apportierspiele mit Bällen oder ringförmigem Spielzeug stellen für Ihren Hund hervorragende Bewegungseinheiten dar – und bereiten auch Ihnen viel Spass.
  7. Achten Sie auf das richtige Halsband. Das Halsband sollte locker sitzen, aber wiederum nicht so, dass es sich leicht über den Kopf ziehen lässt. Stellen Sie das Halsband so ein, dass zwischen Hals und Halsband zwei Finger Abstand bleiben, und überprüfen Sie den Sitz des Halsbandes in der Wachstumsphase Ihres Welpen jede Woche, um es bei Bedarf nachzustellen.
  8. Beginnen Sie mit der Zahnpflege des Welpen. Verwenden Sie eine Hundezahnbürste mit einer enzymatischen Hundezahnpasta.
  9. Sorgen Sie dafür, dass am Halsband stets eine Identitätsmarke mit aktuellen Angaben angebracht ist. Sprechen Sie Ihren Tierarzt, für den Fall, dass Ihr Welpe verloren geht, auf das Einsetzen eines Mikrochips an.
  10. Schauen Sie sich nach einer zuverlässigen und seriösen Tierarztpraxis um, da eine solche Beziehung über ein Jahrzehnt lang bestehen kann. Vereinbaren Sie einen Termin für eine Neuwelpen-Gesundheitsuntersuchung, damit Ihr Tierarzt etwas mehr Zeit entbehren kann als das übliche 10-minütige Beratungsgespräch.
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