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Reisen mit dem Auto

Reisen mit dem Auto

Je zuversichtlicher sich Welpen und Hunde im Auto fühlen, desto wohler fühlen sie sich. Der Trick liegt darin, dafür zu sorgen, dass sich Ihr Hund möglichst früh an den Aufenthalt und die Beförderung in einem Fahrzeug gewöhnt. Anfangs können Sie Ihren Hund zur ersten Gewöhnung einfach in einen Kombi einsteigen lassen. Dehnen sie dies auf kurze, langsame Fahrten aus – beispielsweise nur bis zum Ende der Strasse. Anfangs kann die Fahrt bei Ihrem Hund Übelkeit verursachen. Deshalb empfiehlt es sich, die Autositze und Fussbereiche mit alten Decken oder Zeitungen auszulegen. Sobald sich Ihr Fahrgast wohl fühlt, erhöhen Sie allmählich die Länge der Ausflüge. 

Tipps für eine bequeme Fahrt

  1. Ein Hundegeschirr kann die Funktion eines „Sicherheitsgurtes“ einnehmen. Oft lässt sich Hundegeschirr an einem gewöhnlichen Autosicherheitsgurt befestigen. Falls ihr Hund nicht in einem abgegrenzten Kofferraumbereich oder einer Box Platz findet, ist dieser „Sicherheitsgurt“ Pflicht und kann sowohl das Leben ihres Hundes als auch Ihr Leben retten.
  2. Ein wasserdichter Sitzbezug ist eine praktische Angelegenheit.
  3. Nehmen Sie stets ausreichend Papiertücher und Desinfektionsmittel mit für den Fall, dass Ihrem Hund etwas zustossen sollte.
  4. Direkt bevor Sie losfahren, gehen Sie mit Ihrem Hund spazieren.
  5. Füttern Sie Ihren Hund zwei bis drei Stunden vor der Fahrt nicht mehr.
  6. Nehmen Sie das Lieblingsspielzeug Ihres Hundes oder seine Lieblingsdecke mit, damit er in einer fremden Umgebung etwas Vertrautes um sich hat.
  7. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, regelmässig alle paar Stunden eine Pause einzulegen, auf der Sie auf die Toilette gehen, etwas trinken können und sich Ihre Beine vertreten. Genau das sollte auch Ihr Hund machen.
  8. Erlauben Sie Ihrem Hund nicht, während der Fahrt den Kopf aus dem Autofenster zu halten, so sehr ihm auch danach sein sollte! Ihr Hund könnte sich dadurch Augenirritationen oder andere Krankheiten zuziehen. Zusätzlich besteht das Risiko, dass Ihr Hund herausspringt oder gebissen wird. Öffnen Sie die Scheibe jedoch so weit, dass Ihr Hund ausreichend frische Luft erhält.
  9. Lassen Sie Ihren Hund im Sommer NIEMALS im Auto zurück. Selbst bei herabgelassenen Scheiben können sich Autos sehr schnell aufheizen, was einen Hitzschlag, Hirnschaden oder sogar den Tod hervorrufen kann.
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Reisen mit dem Flugzeug

Reisen mit dem Flugzeug

Ehe Sie mit Ihrem Hund in ein Flugzeug einsteigen, müssen Sie als Vorbereitung alle hierzu erforderlichen Massnahmen treffen. Um viele Verpflichtungen im Zusammenhang mit Flugreisen kann man sich gut im Voraus kümmern. Am besten beginnen Sie mit den entsprechen Vorbereitungen bereits sieben bis acht Monate vor dem Reiseantritt. Erkundigen Sie sich bereits frühzeitig bei Ihrem Tierarzt, da für das jeweilige Reiseland möglicherweise spezielle Impfungen oder Bescheinigungen erforderlich sind.
 

Nachfolgend ein paar Tipps, damit die Reise für Ihren Hund möglichst angenehm wird. 

  1. Stellen Sie zum Zeitpunkt der Buchung sicher, dass die Fluggesellschaft in Kenntnis gesetzt ist, dass Sie ein Haustier mitbringen und Ratschläge einholen möchten.
  2. Haben Sie sich mit den Bestimmungen der Fluggesellschaft vertraut gemacht? So müssen beispielsweise Tiere im Frachtbereich in einem sicheren und von der Fluggesellschaft anerkannten Transportkorb untergebracht werden.
  3. Erkundigen Sie sich bei den Fluggesellschaften stets möglichst genau zur jeweiligen Vorgehensweise, die sich je nach Gesellschaft voneinander unterscheiden kann. Sichern Sie sich ab, indem Sie alle Absprachen und eingeholten Auskünfte dokumentieren.
  4. Vor dem eigentlichen Flug bringen Sie am Halsband Ihres Hundes einen kleinen Gepäckzettel mit Angaben zu Ihrer vorübergehenden Anschrift am Zielort an.
  5. Stellen Sie sicher, dass die auf dem Ticket Ihres Hundes angeführten Angaben exakt mit den auf Ihrem Ticket angegebenen übereinstimmen. Überprüfen Sie alle am Transportkorb Ihres Hundes angebrachten Etiketten und vergewissern Sie sich, dass diese Etiketten sowohl mit den Angaben zu Ihrem Hund als auch zu Ihrem Flug versehen sind. Statten Sie den Transportkorb mit Nahrung und Wasser in geeigneter Verpackung aus.
  6. Bringen Sie am Transportkorb einen 24-Stunden-Fütterungszeitplan sowie jegliche weitere wichtige Information an, für den Fall, dass Ihr Haustier aus irgendeinem Grund nicht bis zum Zielort verfrachtet werden sollte. Machen Sie sich keine Sorgen: Die Mitarbeiter der Fluggesellschaften setzen sich engagiert für einen gewissenhaften Umgang mit Tieren ein.
  7. Treffen Sie rechtzeitig am Flughafen ein. Sie sollten dafür gesorgt haben, dass sich Ihr Hund erleichtert sowie ausreichend Auslauf erhalten hat und sich möglichst wohl fühlt.
  8. Wenden Sie sich bereits frühzeitig an Ihren Tierarzt, da für das betreffende Reiseland möglicherweise spezielle Impfungen oder Bescheinigungen erforderlich sind. In einigen Ländern sind 24 bis 48 Stunden vor dem Reiseantritt Gesundheitsbescheinigungen vorzulegen.
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Reisecheckliste

Reisecheckliste

 Hunde gehen gerne auf Reisen – unter der Voraussetzung, dass sie wissen, was auf sie zukommt und dass ihre Halter vorbereitet sind. Sie können Ihren Welpen bereits früh an das Reisen im Auto gewöhnen und es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Reise für Ihren Hund sicher und bequem zu gestalten. Mittlerweile machen Heimtierausweise, Impfungen sowie die Bereitschaft bestimmter Fluggesellschaften zur Beförderung von Tieren das Reisen in andere Länder möglich, auch wenn dies weiterhin eine eher komplizierte Abwicklung ist.

 Sorgen Sie für eine bequeme Reise

  • Nehmen Sie für Ihren Hund eine Wasserschüssel und eine tragbare Wasserflasche mit. Hunde verlieren durch das Hecheln eine beträchtliche Flüssigkeitsmenge, weshalb ihnen unbedingt regelmässig frisches Wasser angeboten werden muss.
  • Nehmen Sie ausreichend Plastiktüten mit für den Fall, dass Ihr Hund sein Geschäft verrichten muss. Diese Vorgangsweise wird in Parks, auf Campingplätzen oder an Ruhe- und Erholungsstätten sehr geschätzt (bzw. ist teilweise auch erforderlich) und gehört zudem zu den Aufgaben eines verantwortungsvollen Hundehalters.
  • Wenn Sie mit dem Auto, der Eisenbahn oder dem Flugzeug auf Reisen gehen, bildet ein Hundetransportkorb ein wichtiges Zubehör. Erkundigen Sie sich bei der Flug- oder Eisenbahngesellschaft bezüglich der Abmessungen dieses Transportkorbs, die je nach Höhe und Grösse Ihres Hundes unterschiedlich ausfallen können. Sollte Ihr Hund noch nicht an die Beförderung im Transportkorb gewöhnt sein, sollten Sie damit einige Wochen vor der eigentlichen Reise beginnen. Stellen Sie den mit einer weichen Unterlage zu versehenen Transportkorb offen und zugänglich auf und verstecken Sie in seinem Inneren gelegentlich einen Leckerbissen.
  • Denken Sie daran, Vorkehrungen für die Bequemlichkeit und Sicherheit Ihres Hundes für den Aufenthalt am Zielort zu treffen. Wenn Sie ins Ausland verreisen, gelten in vielen Ländern selbstredend Quarantänefristen, die bei der Einreise einzuhalten sind. Sollte keine Quarantäne erforderlich sein oder sollten Sie ein Hotel in der Nähe Ihres Wohnortes beziehen, vergewissern Sie sich, dass Ihr Hotel hundefreundlich ist und spezielle Anweisungen in schriftlicher Form für den Empfang und das Zimmerpersonal hinterleget werden. Wenn Ihre Unterkunft bei einer anderen Person erfolgt, sollten Sie sich im Voraus nach einer Hundetoilette und dem Vorhandensein anderer Haustiere erkundigen, die das Verhalten Ihres Hundes beeinflussen könnten.
  • Wenn Sie bereits wissen, dass Ihr Hund sich in beengten Verhältnissen oder vor Reisen fürchtet, sollten Sie stets erwägen, Ihr Tier in der Obhut eines zuverlässigen Hundesitters zuhause zu lassen.

Kennzeichnung Ihres Haustieres mit einem Mikrochip

Wenn Sie verreisen, ist es empfehlenswert, Ihren Hund mit einem Mikrochip versehen zu lassen. Dies ist sogar vorgeschrieben, wenn Sie eine Reise ins Ausland beabsichtigen, die unter das Heimtierpass-Programm (Pet Passport scheme) fällt. Hierbei wird ein Mikrochip schmerzfrei unter die Haut eingeführt und lässt sich einlesen, falls der Hund einmal vermisst wird, aufgrund einer fehlerhaften Zuordnung bei der Tierbeförderung unauffindbar sein oder gestohlen werden sollte. Ihr Name und Ihre Kontaktdaten werden in einem Zentralregister geführt und wenn Ihr Hund wieder aufgefunden wird, kann er Ihnen ohne grosse Umstände übergeben werden. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach weiteren Einzelheiten.

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