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Jährlicher Tierarztbesuch

Jährlicher Tierarztbesuch

Selbst wenn Sie sehr auf die Gesundheit Ihres Hundes achten, sorgt der jährliche Besuch beim Tierarzt zur gründlichen Untersuchung für ein zusätzlich beruhigendes Gefühl. Die regelmässige Untersuchung und Bewertung der Gesundheit hilft Ihnen nicht nur bei der Feststellung möglicher neuer Gesundheitsprobleme Ihres Haustiers, noch ehe diese in ein ernstes Stadium übergehen, sondern erlauben Ihnen darüber hinaus, Ihren Hund fristgerecht impfen zu lassen sowie sich vielleicht Einzelheiten zu allen Dingen erklären zu lassen, die Ihnen Sorgen bereiten könnten.
 

Routinebesuche

Routinebesuche beim Tierarzt sind entscheidend, um auch geringe Veränderungen des Gesundheitszustands Ihres Haustiers festzustellen. Im Idealfall sollten Hunde mindestens einmal jährlich zum Untersuchungstermin, ältere Hunde oder Tiere mit bestimmten medizinischen Bedürfnissen häufiger. Der regelmässige Besuch beim Tierarzt ist extrem wichtig, wenn das Prinzip „Vorbeugung ist die beste Medizin“ angewendet wird. Warten Sie also nicht erst, bis offensichtlich wird, dass Ihr Hund medizinische Hilfe benötigt. 

Impfungen

Mit einem regelmässigen Besuch in Ihrer Tierarztpraxis können Sie am besten sicherstellen, dass Ihr Hund immer über einen entsprechenden Impfschutz verfügt. Die Jahresimpfungen helfen gegen Staupe, Leptospirose und Parvovirose. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach den aktuellen Empfehlungen zu Schutzimpfungen gegen Bordatellen (lösen den „Zwingerhusten“ aus), die möglicherweise wichtig werden, wenn Sie mit Ihrem Hund zu Reisen beabsichtigen oder ihn vorübergehend in eine Hundepension geben wollen.  

Verhalten

Nutzen Sie die Jahresuntersuchung Ihres Hundes, um ungewöhnliches Verhalten anzusprechen. Fehlverhalten, das sich beispielsweise in übertriebenem Bellen, durch Beissen oder das Zerstören von Schuhen in Ihrer Abwesenheit äussern kann, lässt sich gewöhnlich in den Griff bekommen wenn bereits in einem frühen Stadium dagegen vorgegangen wird. 

Flöhe, Zecken, Würmer

Sie sollten mit Ihrem Tierarzt auch das Thema Floh- und Zeckenkontrolle ansprechen. Bedenken Sie, dass Flöhe oder zumindest deren Larven das ganze Jahr über bei Ihnen Zuhause oder im Garten überleben können. Der Tierarzt kann Ihnen auch bei der Feststellung von Bandwürmern helfen und Ihnen die beste Behandlungsart empfehlen. 

Zahnpflege

Daneben unterzieht der Tierarzt die Zähne Ihres Hundes einer gründlichen Untersuchung, um festzustellen, ob eine Zahnreinigung notwendig ist und, falls ja, wann diese zu erfolgen hat. Diese Gelegenheit bietet sich dafür an, Ihr zuhause ausgeführtes Zahnpflegeprogramm von Ihrem Tierarzt bewerten zu lassen.

Ältere Hunde

Mit zunehmendem Alter Ihres Hundes können Sie mit Ihrem Tierarzt eventuell erforderliche besondere Bedürfnisse besprechen. Wie beim Menschen auch, können ältere Hunde an verschiedenen Problemen des Organsystems oder an Osteoarthritis, Verlust des Seh- oder Hörvermögens oder sogar an Gedächtnisschwund oder Demenz leiden. Zum Glück lassen sich viele gesundheitliche Probleme mit medizinischer Hilfe oder einfachen Veränderungen in der Lebensart der Hunde beheben.

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Pflege älterer Hunden

Pflege älterer Hunde

 

Auch wenn Ihr Hund alles etwas langsamer angehen lässt, können die späteren Lebensjahre durchaus mit zur bereichernsten Zeit gehören. Schliesslich ist Ihr Hund dann nicht nur älter, sondern gleichsam auch weiser geworden. Mit regelmässiger tierärztlicher Betreuung, täglicher Pflege und der richtigen Ernährung kann Ihr Hund weiterhin sehr glücklich sein und gesund bleiben.

 

Wie Sie jedoch feststellen werden, wird sich die körperliche Verfassung Ihres Hundes mit den Jahren verändern. Es kann zu einer Verlangsamung oder Störung wichtiger, für uns als selbstverständlich erachteter Körperfunktionen kommen. Wie bei uns Menschen können die Sinnesorgane schliesslich nachzulassen beginnen und zu einer Störung des Seh- oder Hörvermögens, des Geschmacks- und Geruchssinns führen. Der Appetit kann zurückgehen, Hunde im sehr hohen Alter werden meist dünner, Schultern und Wirbelsäule treten stärker hervor.

 

Hunde sind oft älter als wir annehmen, insbesondere wenn wir sie bereits im Welpenalter aufgenommen haben und immer gewöhnt waren, dass unsere Hunde nur so vor Energie zu strotzen schienen. Die Altersbestimmung eines Hundes ist stets schwierig, insbesondere weil sich die einzelnen Hunderassen deutlich voneinander unterscheiden. Im Allgemeinen haben kleine Hunde die grösste Lebenserwartung, während diese bei grossen Hunden relativ kurz ist (eine Deutsche Dogge gilt mit sechs Jahren als „alt“). Zusätzlich zur jeweiligen Hunderasse wirken sich im Einzelfall auch spezielle, mit dem Lebensstil zusammenhängende Faktoren wie die Ernährung und medizinische Vorgeschichte auf die Lebenserwartung eines Hundes aus.

 

Altersanzeichen

Ob Ihr Hund ins Seniorenalter eintritt, lässt sich am einfachsten an seinem Verhalten und Aussehen beobachten. Sprich: Wie alt schätzen Sie Ihren Hund aufgrund seiner Handlungen und seines Benehmens, wie alt sieht er aus und fühlt er sich an?

 

  • Das Energieniveau beginnt zu sinken
  • wenn Sie den Eindruck haben, dass das Tier steife Gelenke hat und ihm das Aufstehen schwer fällt, nachdem es sich abgelegt hat oder von einem langen Spaziergang zurück kommt
  • Dickere, weniger geschmeidige Haut. Raueres und dünneres Fell mit Kahlstellen oder weissen Haaren
  • Taubheit, erkennbar, weil das Tier auf Kommandos oder den Namen nicht reagiert
  • Zahn- und Zahnfleisch-Beschwerden – achten Sie beim Fressen auf aus dem Maul fallende Futterstücke, auf übermässigen Speichelfluss oder wenn sich der Hund am Maul kratzt. Schwellungen unterhalb der Augen können auf Abszesse an der Zahnwurzel hinweisen und müssen tierärztlich behandelt werden.
  • Es können Warzen, fettige Klumpen und sogar Tumore entstehen. Lassen Sie diese frühestmöglich von Ihrem Tierarzt überprüfen, da eine frühe Erkennung das Leben Ihres Haustieres retten könnte.
  • übermässiger Durst und häufiges oder unkontrolliertes Urinieren
  • Verwirrung oder Unvermögen, die gewohnte Umgebung wieder zu erkennen
  • geringerer Appetit
  • Depression, Ungehorsam und gelegentlich zerstörerisches Verhalten
  • Bläulicher Schleier über den Augen, der aber normal ist und das Sehvermögen nicht beeinträchtigt. Allerdings kann der verschwommen und weisslich wirkende Wuchs von Katarakten zur Erblindung führen. Ihr Tierarzt wird Ihnen bei der Unterscheidung helfen.
  • Der Hund schläft tagsüber tendenziell mehr, nachts hingegen weniger. Manche Hunde können wegen wunder Gelenke, Altersschwäche oder sogar Einsamkeit  nachts durchs Haus schleichen.
  • Gewichtszuwachs – insbesondere ein bei älteren Hunden auftretendes Problem.

 

Irgendwann werden Sie an Ihrem Hund Altersanzeichen feststellen. Allerdings müssen Sie Ihren Hund jetzt nicht mit Samthandschuhen anfassen oder sich Sorgen machen. Es ist lediglich erforderlich, Ihre Routine anzupassen und ein paar Vorsichtsmassnahmen zu treffen.

 

Die richtige medizinische Versorgung: Regelmässige Kontrollen sind für ältere Hunde unbedingt erforderlich. Zusätzlich zu den jährlichen Impfungen und Untersuchungen sollten Sie Ihren Tierarzt auf spezielle Alters-Screenings ansprechen. Bemühen Sie sich zudem, über jegliche Warnzeichen Buch zu führen und diese Ihrem Tierarzt mitzuteilen.

 

Ausreichende Bewegung: Fettleibigkeit und Arthritis gehören bei älteren Hunden zu den häufigsten Gesundheitsproblemen, regelmässige Bewegung ist sehr wichtig. Leidet Ihr Hund jedoch an Arthritis, sollten Sie vor Beginn eines Bewegungsprogramms Ihren Tierarzt um Rat fragen.

 

Tägliche Routine: Eine konsequente tägliche Routine ist wichtig für die physische, mentale und emotionale Gesundheit Ihres älteren Hundes, da sie für ein gutes Wohlbefinden sowie beruhigende Rahmenbedingungen sorgt.

 

Gesunde Haut und ein gesundes Fell: Als Teil Ihres Routineprogramms könnten Sie jede Woche eine zusätzliche Pflegesitzung ansetzen. Zudem ist es sehr wichtig, Ihren älteren Hund regelmässig zu baden. Diese Massnahmen sind hervorragend dazu geeignet, Ihrem Hund die liebevolle Zuneigung zu erweisen, die er benötigt.

 

Gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch: Regelmässige Zahnpflege durch Ihren Tierarzt ist sehr wichtig, da ältere Hunde anfälliger für Zahnfleischerkrankungen und Zahnstein sind. Zusätzlich zu regelmässigen Besuchen bei einem professionellen Tierpfleger sollten Sie die Zähne und das Zahnfleisch Ihres Hundes auch zuhause regelmässig überprüfen.

 

Emotionale Unterstützung: Ihr Hund wird mit verschiedenen Umständen und Veränderungen konfrontiert, darunter auch mit vielen Veränderungen psychologischer Art – seien Sie einfühlsam und verständnisvoll. Bei der täglichen Pflege Ihres älteren Hundes ist von Ihrer Seite her etwas mehr Geduld gefordert. Ihre liebevolle Fürsorge trägt während dieses Lebensabschnitts massgeblich zu einer guten Lebensqualität Ihres Hundes bei.

 

Ernährung bei älteren Hunden

Neben der Gewährleistung einer regelmässigen tierärztlichen Pflege stellt das Wissen um die sich verändernden Nährstoffbedürfnisse Ihres älteren Hundes einen der wichtigsten Beiträge dar, den Sie leisten können. Im Allgemeinen lassen Hunde ab einem Alter von sieben Jahren das Leben etwas ruhiger angehen, weshalb sich ihre Nährstoffbedürfnisse erneut zu verändern beginnen. Ältere Hunde sind weniger aktiv und haben einen langsameren Stoffwechsel, weshalb weniger Kalorien benötigt werden. Allerdings wird hochwertiges und leicht verdaubares Protein als Beitrag zur Erhaltung einer guten körperlichen Gesamtverfassung wichtiger denn je.

 

Eine gute Nahrung für ältere Hunde liefert konzentriertes und fettarmes, hochwertiges Protein und enthält leicht verdauliche Kohlenhydrate zur Energiegewinnung. Wichtige Mineralstoffe unterstützen alternde Gelenke, während Vitamine im Verbund mit Protein bei der Bekämpfung von Infektionen helfen, für die der Körper mit schwächer werdendem Immunsystem anfällig wird.

 

Fertignahrungen für ältere Hunde sind abgestimmt worden, um diesen Veränderungen des Nährstoffbedarfs und der Fressgewohnheiten Rechnung zu tragen. So kann Ihr Hund seine Mahlzeiten weiterhin voll geniessen, ohne auf wichtige Nährstoffe verzichten zu müssen.

 

Füttern Sie Ihren älteren Hund ein bis zwei Mal täglich. Es kann sein, dass Ihr Hund irgendwann dazu übergeht, kleinere Portionsgrössen zu bevorzugen. Keine Sorge, das ist völlig normal, da die Verdauung mehrerer kleinerer Mahlzeiten anstelle einiger grösserer Mahlzeiten leichter fällt.

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Unterschiedliche Wetterbedingungen

Hunde und Jahreszeiten

Ebenso wie wir Menschen je nach Jahreszeit unterschiedliche Vorkehrungen treffen, sollten wir uns auch der Bedürfnisse unseres Hundes bei kälteren oder wärmeren Wetterbedingungen oder in bestimmten Situationen wie Veranstaltungen und Feiern bewusst sein.

 

Vorsichtsmassnahmen bei kaltem Wetter

  • Wohlgenährte Hunde können den Härten des Winters besser standhalten, besonders wenn sie draussen gehalten werden. Draussen gehaltene Hunde benötigen normalerweise mehr Nahrung, um ausreichend Energie zur Bewältigung der Kälte zu erzeugen. Versorgen Sie Ihren Hund mehrmals täglich mit frischem Wasser. Es sind elektrisch beheizte Wassernäpfe erhältlich, die aber dennoch regelmässig kontrolliert werden sollten.
  • Eine draussen aufgestellte Hundehütte sollte isoliert und erhöht, aber auch vor Windeinflüssen geschützt und wasserdicht sein. Die Hundehütte sollte klein genug sein, um die Körperwärme des Hundes erhalten zu können.
  • Hunde, die überwiegend drinnen leben, benötigen zur Aufrechterhaltung einer guten körperlichen Verfassung möglicherweise weniger Nahrung als Hunde, die viel Zeit draussen verbringen. Hunde mit kurzem Fell, ältere Hunde sowie Hunde mit Gesundheitsproblemen benötigen gegebenenfalls die schützende Wärme einer Hundejacke, wenn sie nach draussen gehen.
  • Wenn Sie mit Ihrem Hund draussen in der Kälte waren, sollten Sie anschliessend darauf achten, den zwischen den Pfotenballen verdichteten Schnee zu entfernen und die Pfoten gut abzureiben, da andernfalls Wundstellen verursachende Feuchtigkeitsrückstände bleiben können. Streusalz und ähnliche auf Strassen und Gehwegen ausgestreute Mittel können ebenfalls zu Irritationen an den Pfoten führen und Blutungen hervorrufen.
  • Aufgrund seines süsslichen Geschmacks empfinden Hunde Frostschutzmittel als attraktiv und lecken es auf, wenn es nicht sachgerecht entsorgt wird. Frostschutzmittel ist hochgiftig, bewahren Sie es deshalb an einem für den Hund unzugänglichen Ort auf. Sollte Ihr Haustier dennoch irgendwie mit dieser Flüssigkeit in Kontakt kommen, suchen Sie direkt Ihren Tierarzt auf.
  • Wenn Sie bei Ihrem Hund Erfrierungen vermuten, so unterlassen Sie es, an gefrorenem Gewebe zu reiben, weil dadurch zusätzliche Verletzungen entstehen. Wenden Sie sich auch in diesem Fall direkt an Ihren Tierarzt.

Vorsichtsmassnahmen bei warmem Wetter

  • Mit steigenden Temperaturen werden Hunde anfälliger für Hitzestress. Es ist wichtig, für Ihren Hund eine bequeme Umgebung zu gewährleisten. Sorgen Sie also für ausreichend kühles, frisches Wasser und helfen Sie somit Ihrem Hund, in der Sommerzeit kühl zu bleiben.
  • Nehmen Sie Wasser und ein Handtuch mit, wenn Sie auf Reisen gehen. Mit einem nassen Handtuch lässt sich Ihr Hund wirksam kühlen.
  • Lassen Sie Ihren Hund NIEMALS im Auto zurück. Eingeschlossen in einem Auto zu sein, oder in einem anderen beengten Raum mit schlechter Belüftung, kann tödlich enden. Einer Studie zufolge erhitzt sich bei einer Aussentemperatur von 26ºC der Innenraum eines Autos in fünf Minuten auf 32ºC und in 25 Minuten auf 43ºC!
  • Muten Sie Ihrem Hund an heissen Tagen oder warmen, feuchten Abenden nicht zuviel Bewegung zu. Die beste Zeit für Bewegungseinheiten ist entweder früh am Morgen noch vor Sonnenaufgang oder spät abends nach Sonnenuntergang.
  • An freiliegenden bzw. ungeschützten Stellen wie Nase und Ohren kann leicht Sonnenbrand entstehen. Ebenso sind Hunde, deren Fell unlängst kurz geschnitten wurde, für Sonnenbrand sowie Hitzestress besonders anfällig.
  • Bei hohen Temperaturen, hoher Feuchtigkeit und schlechter Belüftung kann Ihr Hund schnell einen Hitzschlag erleiden. Zu den Symptomen gehören Hecheln, ein starrender oder ängstlicher Gesichtsausdruck, das Nichtbefolgen von Kommandos, warme und/oder trockene Haut, eine extrem hohe Temperatur, Dehydrierung, ein schneller Herzschlag sowie Kollaps. Hundewelpen und Hunde im hohen Alter sind für Hitzschlag anfälliger, aber auch erwachsene Hunde, die unlängst aus einer Umgebung mit kühlerem Klima weggezogen sind oder bei denen bereits ein Problem mit dem Herz-Kreislauf- oder Atemsystem vorliegt. Bei jeglicher Form von Hitzestress ist zur Eindämmung möglicher Komplikationen eine tierärztliche Behandlung wichtig.

Veranstaltungen

Freiluftveranstaltungen und Festivals können Ihnen und Ihrem Hund viel Spass bereiten, viele Messen und Shows bieten speziell für Hundehalter gute Möglichkeiten. Bedenken Sie aber, dass hektische, laute Veranstaltungen mit ihren vielen optischen und akustischen Eindrücken und anderen, um die Aufmerksamkeit buhlenden Hunden, auf Ihren Hund auch beunruhigend wirken können. Wägen Sie gut ab, ob sich diese Veranstaltung für Ihren Hund wirklich eignet. Auf ländlichen Shows oder landwirtschaftlichen Ausstellungen wird für gute Vorkehrungen gesorgt, was bei Musikveranstaltungen oft nicht der Fall ist. Bekanntlich haben Feuerwerke auf Hunde eine besonders beunruhigende Wirkung.

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Bewegen für die Gesundheit Artikel öffnen ]»
Bewegen für die Gesundheit

Gesundheitsfördernde Bewegungseinheiten

Ihrem Haustier Auslauf zu geben, stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, gemeinsam hochwertige Zeit zu verbringen und die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Haustier zu festigen. Abgesehen davon, dass Sie dadurch Ihrem Hund bei der Gewichtskontrolle, beim Aufbau von Energie und bei der Erhaltung eines kräftigen Herz-Kreislauf- und Immunsystems helfen, sind diese Bewegungseinheiten auch für Sie selbst genauso vorteilhaft!

 

Abwechslungsreiche Bewegungseinheiten

Ihren Hund dabei zu unterstützen, in Form zu bleiben, sollte weder für Sie noch für den Hund eine langweilige Routine sein. Gestalten Sie die Bewegungseinheiten so, dass sie Spass und Abwechslung bringen – es muss nicht immer ein langer und zeitraubender Spaziergang sein. Wenn Sie jeden Tag dasselbe Programm beibehalten, kann dies Ihren Hund genauso langweilen wie Sie selbst. Variieren Sie regelmässig Ihre Spazierwege und versuchen Sie, im Rahmen des Spaziergangs eine Spieleinheit einzubauen. Übertreiben Sie es aber nicht und sorgen Sie dafür, dass Sie ein Programm wählen, dass sowohl für Sie als auch für Ihren Hund gleichermassen geeignet ist.

 

Wenn Ihr Hund Sie an Energie übertrifft, können Sie mit ihm Apportierspiele mit einem Ball oder einer Flugscheibe spielen. Diese Aktivität stellt für Ihren Hund gleichermassen eine Herausforderung und viel Spass dar, ohne dass Sie sich dabei verausgaben. Apportierspiele sind für alle Hundewelpen und insbesondere für junge Hunde vorteilhaft. Vorausgesetzt man umarmt und tätschelt sie (und verwöhnt sie nicht zu sehr mit Leckerbissen, was zu Übergewicht führen kann), geben sich Hunde Apportierspielen gerne hin, solange Sie die Ausdauer haben! Werfen Sie keine Stöcke, da Holz splittern und Zähne, Kehle und Magen des Hundes verletzen kann.

 

Ältere Hunde hingegen bevorzugen meist anspruchsvolle, entspannte Spaziergänge – bemühen Sie sich aber dennoch darum, die verwendeten Wege zu variieren und die Bewegungseinheiten interessant zu halten!

 

Rassespezifische Bedürfnisse

Es überrascht nicht, dass einige Hunderassen von Natur aus häufigeren und intensiveren Auslauf benötigen. Dies ist oft das Ergebnis der ursprünglichen Rolle, für die die jeweiligen Hunderassen gezüchtet wurden. Wiederum andere Rassen könnten ihre Lieblingsbeschäftigungen genetisch geerbt haben. Terrier graben gerne, Jagd- und Windhunde mit ihrem stark ausgeprägten Jagd- und Spürsinn bevorzugen explosive, energetische Bewegungseinheiten.

 

Fangen Sie sachte an

Wenn Sie bisher nicht die Möglichkeit zu regelmässigen Bewegungseinheiten mit Ihrem Haustier hatten, sich aber entschlossen haben, damit anzufangen, sollten Sie anfangs sachte vorgehen. Beginnen Sie mit einer kurzen Aktivitätsdauer und langsam. Steigern Sie dann allmählich Zeit, Tempo und Strecke. Ebenso sollten Sie anfangs, wenn Sie mit Ihrem Hund spazieren gehen oder neben ihm herlaufen, auf weichem Untergrund wie Gras oder Sand ausweichen, bis die Pfotenballen rauer werden. Und vergessen Sie nicht: Wenn Ihr Hund bei Spaziergängen oder Laufeinheiten angeleint bleibt, behalten Sie die Kontrolle über Ihr Tier.

 

Wenn Ihr Hund bereits in der Vergangenheit gesundheitliche Probleme hatte, sollten Sie am besten mit Hilfe Ihres Tierarztes ein geeignetes Bewegungsprogramm ausarbeiten.

 

Mahlzeiten

Vermeiden Sie Bewegungseinheiten vor oder direkt nach einer Mahlzeit. Ein voller Magen kann Verdauungsstörungen hervorrufen. Ausserdem sollten Sie Ihrem Hund vor und direkt nach einer Bewegungseinheit nur wenig Wasser geben.

 

Bei jedem Wetter

Hunde brauchen regelmässigen Auslauf, und zwar bei jedem Wetter. Es sollte aber auf jeden Fall berücksichtigt werden, dass bei sehr heissem oder kaltem Wetter von Ihnen besondere Aufmerksamkeit gefragt ist. Ebenso wie der Mensch können sich auch Hunde Erfrierungen zuziehen. Wenn Sie mit Ihrem Hund im Schnee spazieren gehen, sollten Sie die Pfotenballen abreiben und damit Ablagerungen von Schnee, Eis oder Salz entfernen. Im Sommer sollten Sie sich zum Thema Sonnenbrand und Hitzschlag Gedanken machen. Bedenken Sie auch, dass sich Ihr Hund auf heissem Asphalt Verletzungen an seinen Pfoten zuziehen kann.

 

Für welche Art Bewegungseinheiten mit Ihrem Hund Sie sich auch entscheiden – bedenken Sie immer, dass Ihr Hund wahnsinnig gerne Zeit mit Ihnen verbringt. Gestalten Sie diese gemeinsame Zeit also so interessant wie möglich.

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Gesundheit von A-Z Artikel öffnen ]»

Wenn Sie kein Fachmann auf diesem Gebiet sind, kann die zur Beschreibung des Gesundheitszustandes Ihres Hundes verwendete Sprache oft verwirrend sein. Unsere kleine Begriffsübersicht zum Bereich Gesundheit erläutert Ihnen eine Auswahl der am häufigsten verwendeten Begriffe in für jedermann verständlicher Sprache – so können Sie den Angaben Ihres Tierarztes genau folgen.

Wählen Sie den Begriff alphabetisch oder durch Scrollen über die Übersicht. Zum Einsehen einer Beschreibung klicken Sie auf den ausgewählten Begriff. Teilweise sind Links zu weitergehender Information angeführt.

A-B C-D E-F G-H I-K L-M N-O P-R S-T U-Z

Abszess

Schwellung aufgrund Infektion, bei Hunden oft an Rute, Kopf oder Rücken, rührt normalerweise von einem Biss her. Das betroffene Tier fühlt sich unwohl, verzichtet vielleicht auf seine Nahrung oder hat eine erhöhte Temperatur, so dass gewöhnlich eine Behandlung durch den Tierarzt erforderlich ist. Der Abszess kann aufplatzen und Eiter austreten.

Adenovirus(-Infektion)

Andere Bezeichnung für Hundehepatitis, eine Viruskrankheit, die Leber, Nieren und die Zellen, welche die Blutgefässe auskleiden, befällt und hohes Fieber, Durst, Appetitverlust, Bauchschmerzen, Leberschaden und Blutungen hervorruft.

Akrales Leckgranulom

(akrale Leckdermatitis)

Kahle Wundstelle, bei Hunden meist an Gelenken oder am Sprunggelenk. Entsteht durch übermässiges Lecken oft aufgrund von Langeweile, einer allergischen Reaktion oder eines Gelenkschmerzes.

Allergien

Stehen bei Hunden typischerweise mit Nahrung oder Parasiten wie Flöhen in Zusammenhang.

Zu den Symptomen zählen: juckende Haut, wiederkehrende Ohrinfektionen, Kratzen, Haarausfall, Hot Spots, Hautablösungen, Durchfall und Erbrechen.

Wird im Allgemeinen mittels einer 12-wöchigen Futtertest-Phase nach dem Ausschlussprinzip unter tierärztlicher Aufsicht diagnostiziert.

Nahrungs- bzw. Futtermittelallergien (link)

Spezialnahrung (link)

Alopezie

Haarausfall mit beliebiger Ursache. Eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Hunden ist eine Flohbissallergie.

Haarausfall (link)

Parasiten (link)

Amputation

Wird oft als Ergebnis einer Lähmung oder schwerwiegenden Verletzung erforderlich. Die meisten Hunde erholen sich schnell von diesem Eingriff, andere, denen nur eine Gliedmasse entfernt wurde, können das Gehen schnell wieder erlernen.

Amputation (link)

Anämie

Anämie entsteht bei einer mangelnden Anzahl roter Blutkörperchen oder bei zu wenig Hämoglobin in den Zellen und im Kreislaufsystem. Bei Hunden sind viele verschiedene Ursachen für Anämie möglich, darunter Blutverlust durch Blutungen, Blutparasiten, oder Viren.

Angst vor Donner

Übertriebene, fast unbegreifliche Angst vor Unwettern sowie anderen lauten Geräuschen wie Feuerwerke oder Schüsse. Kommt bei allen Hunden häufig vor.

Ängstliche Hunde (link)

ansteckende Hundehepatitis

Viruserkrankung (Adenovirus), die mit Fieber, Lethargie, Erbrechen, Depression und Anorexie in Zusammenhang gebracht wird. In schweren Fällen können bei Hunden ein weicher Bauch, vermehrter Durst und Harndrang, Keuchen und Blutdurchfall auftreten. Wird sie nicht behandelt, kann sie tödlich enden.

Antikörper

Teil des natürlichen Verteidigungssystems des Körpers. Antikörper werden zur Bekämpfung von Infektionen und eindringender und als körperfremd erkannter Substanzen wie Viren und Bakterien hergestellt. In manchen Fällen können sie vom Körper zur falschen Zeit und in der falschen Menge hergestellt werden, z. B. als Reaktion auf ein in der Nahrung enthaltenes Protein, was zu einer allergischen Reaktion führt.

Antioxidantien

Antioxidantien (wörtlich „gegen Oxidation“) stärken das Immunsystem Ihres Hundes, indem sie freie Radikale zerstören und die Körperzellen im Gleichgewicht halten. Ein gutes Beispiel ist Vitamin E.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

Arthritis

Gelenkentzündungen, treten oft bei älteren Hunden auf. Betroffene Hunde können Schwierigkeiten haben, sich nach längerem Liegen wieder aufzustellen. Ihr Tierarzt kann Ihnen vielleicht ein schmerzlinderndes Mittel geben und/oder eine Nahrungsumstellung empfehlen, um den Fortschritt dieses Zustands zu verzögern.

Pflege älterer Hunde (link)

Atopie

Überempfindlichkeit gegenüber Allergenen in der Umwelt, bei Hunden häufige Ursache für das Reiben des Gesichts oder das Ablecken der Pfoten.

Bandwürmer

Innere Parasiten, die sich von teilverdauter Nahrung im Magen ernähren. Wird von einem Zwischenwirt wie Flöhe, kleine Nager oder Vögel übertragen. Schwerer Befall kann zu Gewichtsverlust und schlechtem Gesamtzustand, Verdauungsstörungen und Jucken im Analbereich führen. Entwurmen Sie Ihren Hund regelmässig und halten Sie ihn flohfrei. Präventions- und Behandlungsmassnahmen werden vielerorts angeboten.

Würmer (link)

Booster

Wiederauffrischungsimpfungen, die Hunden ein Jahr nach der ersten Impfung und dann in einjährigen Intervallen oder wie vom Tierarzt empfohlen verabreicht werden.

Impfungen (link)

Calculus

Anderer Begriff für Zahnstein (auch: Plaque) auf der Zahnoberfläche, der sich mineralisiert und eine harte braune Ablagerung gebildet hat. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Ratschlägen zur Zahnpflege.

Zahnpflege (link)

Coprophagie

Fressen von Kot, kommt bei Hunden oft vor.

Dehydration

Ernster und potenziell lebensbedrohlicher Zustand, bei dem der Körper des Hundes unzureichend Wasser für die normalen Körperfunktionen enthält. Wie beim Menschen gibt es für die Dehydration viele mögliche Ursachen, darunter Erbrechen oder Durchfall in schwerer Form, Diabetes oder übermässige Blutungen. Eine Dehydration kann tödlich verlaufen, wenn nicht schnell Flüssigkeit zugeführt wird. Es kommt darauf an, den Ursprung für diesen Gesundheitszustand festzustellen.

Hitzeschlag (link)

Hunde und Jahreszeiten (link)

Dermatitis

Hautentzündung mit verschiedenen möglichen Ursachen wie Nahrungsallergie oder Parasitenbefall.

Diarrhöe (Durchfall)

Kann durch eine schnelle Nahrungsumstellung, innere Parasiten (Würmer), Zufuhr eines Fremdkörpers oder schwerwiegendere Erkrankungen hervorgerufen werden. Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, wenn die Diarrhöe über 24 Stunden anhält.

Dominanz

Steht im Kontext Dominanz-Befehlskette in Verbindung mit Aggression (Begriff zur Beschreibung eines bedrohlichen Verhaltens), Anstarren, „über anderen stehen“, Knurren, Schnappen und Beissen. Wenden Sie sich an einen Tierverhaltensforscher.

Einschläferung

Wird in der Regel aus Altersgründen oder wegen einer schweren Erkrankung erforderlich, wenn die Lebensqualität eines Hundes sich gravierend verschlechtert. Hierbei verabreicht der Tierarzt eine bestimmte Überdosis eines Betäubungsmittels, der Hund fällt ohne Schmerzen oder zu leiden schnell in einen tiefen dauerhaften Schlaf.

Einschläfern Ihres Hundes (link)

Eklampsie

Auch Milchfieber genannt. Calcium-Mangel während der Trächtigkeit oder der ersten drei Wochen, nachdem die Welpen zur Welt gebracht wurden. Äussert sich typischerweise durch Zuckungen, Ängstlichkeit, Ruhelosigkeit und einem steifen schmerzhaften Gang. Ein potenziell lebensbedrohlicher Gesundheitszustand.

Warnzeichen (link)

Epilepsie

Neurologische Störung, die sich durch plötzliche Anfälle, Bewusstseinsverlust sowie krampfhafte unkoordinierte Muskelbewegungen äussert. Oft auch „Fallkrankheit“ genannt, da die betroffenen Tiere plötzlich zu Boden gehen. Die Anfälle selbst sind nicht lebensbedrohlich, ausser wenn sie in den Status epilepticus (oder Grand-Mal-Status) übergehen und über 10 Minuten andauern, was eine sofortige medizinische Betreuung erfordert.

Fettleibigkeit

Etwa jeder vierte Hund in der Schweiz ist übergewichtig oder fettleibig. Die Hauptursachen hierfür sind Überfütterung und Bewegungsmangel. Vermehrte Bewegung, portionsgerechte Mahlzeiten sowie der Verzicht auf Leckerbissen trägt bei den meisten Hunden zu einem Gewichtsverlust bei. Eine kalorienarme Nahrung kann ebenfalls den gewünschten Effekt erzeugen. Der Gewichtsverlust sollte schrittweise erfolgen, wobei stark übergewichtige Hunde von einer tierärztlichen Aufsicht im Rahmen eines Gewichtsabnahme-Programms profitieren.

Wenn Ihr Hund Übergewicht hat (link)

Flöhe

Die bei Hunden am häufigsten auftretenden äusseren Parasiten. Flöhe sind dunkelbraun, so gross wie ein Stecknadelkopf und können bei Hunden Kratzen, Zucken oder zwanghaftes Lecken hervorrufen. Auf Hundehalsbändern aufgetragenes Flohmittel erinnert an Kohlestaub. Manche Hunde können auf Flohbisse und insbesondere Flohspeichel allergisch reagieren. Hunde und ihre Umgebung müssen auf Flöhe untersucht werden. Ratschläge für hundefreundliche Methoden zur Flohbekämpfung

erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt. Verwenden Sie sowohl ein Tropenprodukt zur Bekämpfung ausgewachsener Flöhe als auch einen Insektenwachstums-Regulator, der verhindert, dass sich aus den Eiern Flöhe entwickeln.

Parasiten (link)

freie Radikale

Im Rahmen des normalen Stoffwechsels im Körper gebildete reaktive Substanzen, die durch Alter oder Stress oft im Übermass vorhanden sind und andere gesunde Moleküle suchen, um diese zu beschädigen oder zu zerstören. Werden im Körper durch Antioxidantien minimiert.

GDV / Magendrehung

Auch als Magenaufblähung bzw. Magenerweiterung bezeichnet. Ein ernsthafter und lebensbedrohender Gesundheitszustand, bei dem sich der Hundemagen aufbläht und mit Luft füllt, was oft mit (versuchtem) Erbrechen und schneller flacher Atmung einhergeht. Der erweiterte Magen dreht sich und unterbricht dadurch die Blutzufuhr. Die eigentliche Ursache ist nicht im Detail bekannt, kann aber mit der Zufuhr grosser Mengen Luft enthaltender Nahrung oder einer Aufgasung im Zusammenhang stehen. Besonders anfällig hierfür sind grosse Hunderassen mit tiefem Brustkorb. Kontaktieren Sie sofort Ihren Tierarzt, denn Ihnen bleibt wenig Zeit zum handeln.

geriatrisch

Dient zur Beschreibung eines älteren Tieres über sieben Jahre (bzw. fünf Jahre bei grösseren Hunden oder Riesenrassen).

Pflege älterer Hunde (link)

Fütterung älterer Hunde (link)

Hakenwürmer

Innere Würmer, die sich an der Wand des Dünndarms „einhaken“, von wo aus sie sich vom Blut ernähren. Werden mit Anämie, Gewichtsverlust (oder schlechter Gewichtszunahme bei Welpen), Apathie und Durchfall in Zusammenhang gebracht. Sind von Hunden auf Menschen übertragbar. Präventions- und Behandlungsmassnahmen werden vielerorts angeboten.

Würmer (link)

Halitosis

Mundgeruch, oft verursacht durch faulende Nahrung und Bakterien zwischen den Zähnen. Ratschläge zur Zahnpflege erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt.

Zahnpflege (link)

Herzkrankheit

Tritt bei Hunden ebenso häufig auf wie beim Menschen, kann kongenital oder erworben sein. Achten Sie bei Ihrem Hund auf einen Energiemangel oder einen Unwillen, sich zu bewegen oder bewegt zu werden, sowie auf Husten oder erschwerte Atmung. Verständigen Sie unverzüglich Ihren Tierarzt.

Herzwürmer

Der über Mücken übertragene Herzwurm (Dirofilaria immitis) nistet sich bei Hunden im Herzen ein und ernährt sich von deren Blut. Ein schwerer Befall kann einen plötzlichen Tod hervorrufen, da Herzwürmer die Herz- und Blutgefässe blockieren können, was den Blutdruck erhöht und Herzversagen verursachen kann. Wird mit Husten, Gewichtsverlust und allgemeiner Apathie in Zusammenhang gebracht. Präventions- und Behandlungsmassnahmen werden vielerorts angeboten.

Würmer (link)

Hitzeschlag

Schwere Hitzeerschöpfung mit Kollaps als Ergebnis.

Hüftgelenkdysplasie

Erkrankung des Hüftgelenks, bei der Bereiche des Hüftgelenks unnormal geformt sind und der Oberschenkelkopf dadurch nicht richtig in die Hüftgelenkspfanne greift. Äussert sich durch einen schwingenden Gang oder ein hüpfendes Laufen. Bei vielen an Hüftgelenkdysplasie leidenden Hunden sind die Funktionen insgesamt uneingeschränkt und die Erkrankung bleibt daher unbemerkt. Wird in der Regel bei aus anderen Gründen vorgenommenen Röntgenuntersuchungen zufällig festgestellt. Wird von Ihrem Tierarzt möglicherweise mit entzündungshemmenden oder Schmerzmitteln behandelt. Für diesen Gesundheitszustand sind besonders grössere Hunderassen anfällig.

Hundeenteritis

Darminfektion, die meist in Blutdurchfall und Erbrechen resultiert. Kann die Folge einer Bakterien- oder Virusinfektion sein, aber auch durch einen im Darm verbliebenen Fremdkörper verursacht werden.

Hundeleptospirose

Lebensgefährliche Bakterienerkrankung, die Niere und Leber befällt und Anorexie, Erbrechen, Fieber, Blutdurchfall, Gelbsucht, Bauch- und Gelenkschmerzen, erhöhten Durst und Harndrang sowie Depression zur Folge hat.

Hundeparvovirose (Hundeseuche)

Hoch ansteckende Viruskrankheit, die sich in Anorexie, Lethargie, Erbrechen, Blutdurchfall und Dehydration äussert. Kann ohne Behandlung tödlich verlaufen.

Hypersensibilität

Überreaktion des Körpers auf etwas, das für andere Exemplare derselben Rasse oder Gattung normalerweise harmlos ist, in der Regel ein Allergen.

Nahrungs- bzw. Futtermittelallergien (link)

Spezialnahrung (link)

Hypoglykämie

Niedriger Glukoseanteil im Blut, niedriger Blutzucker.

Hypothermie

Unterkühlung (extrem niedrige Körpertemperatur)

Kastration

Kastration der Rüden mit Entfernung der Hoden. Die Operation ist einfach, schmerzfrei und sicher, im Ergebnis ist der Hund in der Regel deutlich ruhiger und leidenschaftlicher und in höherem Alter gegenüber bestimmten Krankheiten einschliesslich Krebs weniger anfällig. Dieser eigentlich sich auf die Männchen bzw. Rüden beziehende Begriff  wird häufig auch im Zusammenhang mit Weibchen bzw. Hündinnen benutzt.

Kastration bzw. Sterilisation (link)

Konstipation

Unnormal verzögerte oder mit geringerer Häufigkeit erfolgende Ausscheidung, gewöhnlich in Form eines trockenen und verhärteten Stuhls. Entsteht meist dadurch, dass Knochen oder andere unverdauliche Gegenstände gefressen werden, kann aber auch Anzeichen für eine zugrunde liegende Krankheit sein, insbesondere wenn mit ihr in Abständen auftretende Durchfall-Anfälle einhergehen.

Kreatinin

Vom Körperstoffwechsel hergestellte Substanz, die normalerweise über die Nieren herausgefiltert wird. Sind diese beschädigt, verbleibt das Kreatinin im Körper und sein Gehalt im Blut steigt. Der Anteil von Kreatinin im Blut dient normalerweise als Teil der Diagnose und Überwachung von Nierenerkrankungen.

Läuse

Kleine mit blossem Auge nicht erkennbare Parasiten. Die Anzeichen für einen Befall stimmen mit anderem Ungeziefer überein: krankhaftes Beissen und Kauen am Fell. Im Gegensatz zu Flöhen sind Läuse nicht auf den Menschen oder andere Lebewesen übertragbar. Bei anhaltenden Symptomen wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.

Parasiten (link)

Lyme-Krankheit (Borelliose)

Durch die Spirochete-Bakterien verursachte Erkrankung, wird durch den Biss einer infizierten Zecke übertragen. Tritt in der Schweiz je nach Region in unterschiedlicher Konzentration auf.

Mange

Von mikroskopisch kleinen parasitären Milben ausgelöstes Jucken auf Fell und Haut. Es kann sich um Red Mange, Walking Dandruff („wandernde Schuppen“) oder Scabies handeln. Die ersten beiden Varianten werden mit Insektizid-Badelösungen, letzteres mit wöchentlichen Injektionen behandelt.

Mastitis

Entzündung der Brust bzw. Zitzen, in aller Regel als Ergebnis des Säugens eines neuen Wurfs.

Warnzeichen (link)

Wehen und Geburt (link)

Metritis

Gebärmutterentzündung, steht mit den Wehen in Zusammenhang und resultiert in Fieber, Scheidenausfluss, Appetitverlust und Lustlosigkeit – potenziell lebensbedrohlich.

Milben

Kleine, mit blossem Auge nicht erkennbare Parasiten. Die Anzeichen für einen Befall stimmen mit anderem Ungeziefer überein: krankhaftes Beissen und Kauen am Fell.Bei anhaltenden Symptomen wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.

Parasiten (link)

Otitis externa

Medizinischer Begriff für Ohrentzündung (im äusseren Gehörgang), die sich in Form von Schmerzen und Unbehagen äussert und zu Reizbarkeit führt. Zu den Symptomen gehören das Kratzen der Ohren, Schütteln des Kopfes sowie ein unangenehmes Aroma. Die Ursachen sind mannigfaltig und reichen von Ohrmilben zu Allergien.

Parainfluenza-Virus

Als eine der Ursachen für Zwingerhusten ist dieses Virus hoch ansteckend und befällt das Atemsystem.

Parasiten

Lebewesen, das in der Regel auf Kosten eines anderen, Wirt genannten Lebewesens existiert, beispielsweise Flöhe oder Darmwürmer.

Parasiten (link)

Peitschenwürmer

Würmer im Dickdarm, die sich vom Blut des Wirts ernähren. Werden in der Regel mit Anämie, Gewichtsverlust, Dehydration, Apathie und Durchfall in Zusammenhang gebracht.

Würmer (link)

Plaque

Weiches Material, das sich an der Zahnoberfläche ablagert. Plaque besteht hauptsächlich aus Bakterien und kann eine Zahnfleischerkrankung verursachen. Lässt sich mittels Zähneputzen von den Hundezähnen entfernen, indem der Hund Kauspielzeug oder bestimmte Katzen-Trockennahrung und zahngerechte Leckerbissen erhält. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach Ratschlägen zur Zahnpflege.

Zahnpflege (link)

Polyp

Wucherung der Schleimhäute. Kann überall auftreten, wo sich Schleimhäute befinden: Nase, Ohren, Mund, Lungen, Herz, Magen, Darm, Harnblase, Gebärmutter und Gebärmutterhals.

Rundwürmer

Die auch als Spulwürmer bekannten Rundwürmer leben im Hundedarm und ernähren sich von teilverdauter Nahrung. Der Artenbegriff „Würmer“ bezeichnet im Allgemeinen Rundwürmer, die bei Hunden die häufigste Wurmart bilden. Wird sie nicht behandelt, kann eine schwere Infektion zu Darmverstopfung und bei Welpen sogar zum Tod führen.

Würmer (link)

Schock

Nicht zu verwechseln mit Schreck, handelt es sich hier um einen ernsthaften psychologischen Zustand, der sich in keuchender, schneller oder flacher Atmung äussert, das Tier sich nicht im Stehen halten kann, vergrösserte Pupillen, kalte Ohren und Pfoten hat, bleich wird und letztlich kollabiert. Verständigen Sie unverzüglich Ihren Tierarzt.

Behandlung eines Schocks (link)

Staupe

Viruserkrankung, die typischerweise Fieber, Erbrechen, Durchfall sowie Augen- und Nasenausfluss hervorruft. In schweren Fällen können Atem- oder Nervenprobleme und Tod auftreten.

Sterilisation

Operation, bei der bei Hündinnen Gebärmutter und Eierstöcke entfernt werden. Eine Sterilisation ist einfach, schmerzfrei und sicher.

Kastration bzw. Sterilisation (link)

Stoffwechsel

Die Summe aller grundlegenden physischen und chemischen Körperprozesse, die einen Körper gesund und in Funktion halten.

Tollwut

Wird von einem im Speichel infizierter Tiere enthaltenes Virus hervorgerufen und durch Bisse oder offene Wunden auf Haustiere und den Menschen übertragen. Ohne Behandlung führt die Tollwut zu einem schmerzhaften Tod. Wenn Ihr Hund gebissen oder von einem wilden Tier angegriffen wurde und Bisse oder Kratzer unbekannten Ursprungs aufweist, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen und den Vorfall melden.

Unverträglichkeiten

Wenn ein bestimmtes Tier aus einem Grund eine bestimmte Substanz (normalerweise Lebensmittel) nicht “tolerieren” kann, da sein eigenes System nicht damit zurechtkommt. Eine Art negative Reaktion ohne Beteiligung des Immunsystems. Zu den typischen Anzeichen einer Unverträglichkeit gehören Verdauungsstörungen und Hautprobleme. Nahrungs- bzw. Futtermittelallergien unterscheiden sich von Unverträglichkeiten, da sie das Immunsystem betreffen.

Nahrungs- bzw. Futtermittelallergien (link)

Spezialnahrung (link)

Zecken

Hartnäckige Blutsauger, die ihren Kopf beim Hund durch die Haut bohren. Finden sich meist auf der vorderen Körperpartie, erinnern an kleine Warzen. Es empfiehlt sich, Ihren Hund nach Zecken abzusuchen, nachdem er draussen gespielt hat. Am besten lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt zeigen, wie sich Zecken sicher entfernen lassen.

Parasiten (link)

Zwingerhusten (infektiöse Tracheobronchitis)

Häufige, jedoch ernsthafte Erkrankung, verursacht durch das Parainfluenza-Virus oder Bordetellen (Bakterienart). Diese Krankheit löst einen trockenen Reizhusten aus, ist hoch ansteckend, lässt sich aber behandeln.

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Ausgeglichene Ernährung

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit

Um Ihren Hund dabei zu unterstützen, aktiv und gesund zu leben, muss seine Nahrung die richtige Ausgewogenheit der sechs wichtigsten Nährstoffgruppen sicherstellen: Proteine, Fette und Öle, Mineralstoffe, Vitamine, Kohlenhydrate und Wasser. Es gibt keinen Grund, diese Ausgewogenheit von den frühen Tagen des Erwachsenenstadiums bis zum Ende des sechsten Lebensjahres, wenn Ihr Hund zum „Senior“ wird, zu verändern - es sei denn Ihr Hund ist trächtig, säugend oder leidet an einer bestimmten Krankheit.

Hunde haben andere Nährstoffbedürfnisse als der Mensch. Während es für uns empfehlenswert ist, frisches Obst und Gemüse als Quelle für Vitamin C zu uns zu nehmen, produzieren Bakterien im Hundemagen ausreichend Vitamin C, weshalb Hunde dieses Vitamin nicht über ihre Nahrung aufnehmen brauchen. Daneben kommen Hunde auch ohne Kohlenhydrate aus, sind aber – was von grosser Wichtigkeit ist – keine reinen Fleischfresser und kommen nicht nur mit Fleisch aus. Im Idealfall benötigen Hunde für die richtige Nahrungsmischung eine Kombination aus Fleisch, Cerealien und Gemüse.

Alle hochwertigen Hunde-Fertignahrungen wurden sorgfältig darauf abgestimmt, für das richtige Verhältnis aller von Ihrem Hund benötigten Nährstoffe zu sorgen, sowie schmackhaft zu sein. Trotz aller Versuchung: Mit der Zugabe von menschlicher Nahrung und Essensabfällen zu einer nährstofflich ausgewogenen Nahrung tun Sie Ihrem Hund keinen Gefallen, sondern können sein feines Nährstoffgleichgewicht leicht durcheinanderbringen.

 

Protein

Proteine, die aus Aminosäuren hergestellt werden, bilden die Bausteine des Körpers. Die Proteine, die Sie Ihrem Hund über dessen Nahrung zuführen (beispielsweise in Form von Huhn oder Rind) sind verantwortlich für die Energiefreisetzung sowie die Bildung von Muskeln, Haut, Haaren, Antikörpern, Enzymen, Blutplättchen, Hämoglobin und Hormonen.
 

Fette

Fette und Öle liefern den „Treibstoff“, den Ihr Hund benötigt, um aktiv zu bleiben und liefert dabei mehr als doppelt soviel Energie wie Protein und Kohlenhydrate. Fette und Fettsäuren sind Vitaminquellen und sehr wichtig für einen guten Zustand von Haut und Fell sowie für ein gesundes Immunsystem. Daneben sind Fette wichtig für die Verbesserung des Geschmacks und die Verdaubarkeit von Nahrung.
 

Kohlenhydrate

Typische Kohlenhydrate wie Cerealien, Reis und Nudeln bilden eine hervorragende Energiequelle. Der Verdauungsprozess wird auch von Ballaststoffen unterstützt.
 

Mineralstoffe

Mineralstoffe wie Calcium und Phosphor sind sehr wichtig für kräftige Knochen und Zähne, die Zell- und Gewebeentwicklung, das Flüssigkeitsgleichgewicht und die Stoffwechselprozesse. Bei Mineralstoffen ist eine sorgfältige Ausgewogenheit erforderlich: Ein Übermass an einem Mineralstoff kann zu einem Mangel an einem anderen führen.
 

Vitamine

Vitamine werden in geringer Menge zur Gewährleistung von Wachstum, einer gesunden Haut bzw. eines gesunden Fells sowie zur Unterstützung des Immunsystems benötigt. Eine Überversorgung mit bestimmten Vitaminen kann ebenso wie der Mangel anderer Vitamine gleichermassen schädlich sein. Fettlösliche Vitamine (A, D, E und K) werden im Fettgewebe Ihres Hundes eingelagert, wohingegen wasserlösliche Vitamine (die Vitamine des B-Komplexes und Vitamin C) mit dem Harn ausgeschieden werden. Im Gegensatz zum Menschen benötigen Hunde kein Vitamin C.
 

Wasser

Wasser ist für alle Lebewesen lebenswichtig. Hierbei bilden Hunde keine Ausnahme. Die für Hunde erforderliche Wassermenge hängt von mehreren Faktoren wie Lufttemperatur, Bewegungsniveau und Nahrung ab und ob Dosen- oder Trockennahrung verfüttert wird. Wasser reguliert die Körpertemperatur, transportiert Nährstoffe innerhalb des Körpers und führt Abfallprodukte ab. Für Ihren Hund sollte stets sauberes, frisches Trinkwasser bereitstehen.
 

Was nicht verfüttert werden darf

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Mahlzeiten für Ihren Hund aus Essensresten oder speziell eingekauftem Fleisch zusammenstellen. Eine solche Nahrung enthält oft zuviel Fleisch, jedoch zu wenig andere wichtige Nähr- und Mineralstoffe wie beispielsweise Calcium. Damit nicht genug: Einige gängige Nahrungsmittel des Menschen wie Rhabarber, Soja, Zwiebeln, Spinat, Rote Bete und noch roher Mais sowie Kidney-Bohnen sind für Hunde giftig. Schokolade kann extrem schädlich sein und sollte von Ihnen niemals an Ihren Hund verfüttert werden. Bereits 100 g Blockschokolade kann für einen Hund durchschnittlicher Grösse tödlich sein!

Nahrungsergänzungen

Ergänzungsprodukte sind nicht erforderlich, wenn ein normaler, gesunder Hund eine vollwertige und ausgewogene Nahrung erhält. Jedoch können die Verfütterung von Tischabfällen, unregelmässige Bewegungseinheiten oder Stress verursachende Veränderungen im Tagesablauf bei Hunden spezielle Ernährungsbedürfnisse entstehen lassen. Einige Heimtierhalter sind der Ansicht, dass der Nahrung von trächtigen oder säugenden Hündinnen sowie heranwachsenden Welpen zusätzliches Calcium beizugeben ist. Tatsächlich besteht in diesen Phasen ein erhöhter Mineralstoffbedarf, der jedoch durch ein Angebot an hochwertiger, nährstofflich ausgewogener Nahrung gedeckt werden sollte. Die Verabreichung von Mineralstoffen, ohne dass diese verhältnismässig mit Nährstoffen abgestimmt sind, kann zu Skelettmissbildungen und weiteren Problemen beitragen. Eine hochwertige Hundewelpen-Fertignahrung versorgt Ihre trächtige oder säugende Hündin mit allem, was sie benötigt.

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Hunde gesund halten

Was Sie tun müssen, damit Ihr Hund gesund bleibt

Vorsorge ist die beste Medizin und dabei bildet die Gesundheit Ihres Hundes keine Ausnahme. Sie sollten Ihren Hund jeden Monat sorgfältig auf frühe Anzeichen einer Krankheit untersuchen. Denken Sie daran, dass einige Hunde Krankheiten oder Schmerzen gut verbergen können – seien Sie also wachsam.

 

 

• Körperliche Verfassung:: Körperliche Verfassung: Die Rippen sollten gerade noch tastbar sein, darüber hinaus aber nichts. Zwischen Rippen und Hüfte sollte lediglich eine Art Taille erkennbar sein, der Bauch sollte nicht durchhängen. Achten Sie auf Anzeichen für einen Gewichtsverlust oder eine Gewichtszunahme.

 

• Ohren: Ohren: Die Ohren sollten frei von dickem braunem oder grünem Ohrenschmalz sein und keinen Geruch aufweisen. Einigen Hunderassen mit langen Ohren kommt eine regelmässige Reinigung der Ohren mit speziellen Mitteln zugute. Achten Sie darauf, welches Mittel Sie verwenden, da die Haut sehr empfindlich ist. Reinigen Sie die Ohren nicht zu tief oder kraftvoll, da das Trommelfell leicht beschädigt werden kann.

 

• Augen: Die Augen sollten leuchtend und rein, aber nicht laufend (tränend), rot oder wund sein. Ihr Hund sollte nicht vor Licht zurückschrecken, als ob ihm dies Schmerzen in den Augen bereitet. Augenprobleme können manchmal mit Grippesymptomen einhergehen.


• Nase: Die Nase sollte keine krustige Oberfläche, Ausflüsse oder Blutungen aufweisen. Die Nase kann sich im Jahresverlauf in der Farbe verändern, von schwarz zu rosa und wieder zurück zu schwarz. Die Nase braucht nicht sehr kalt oder feucht zu sein!

 

• Mundgeruch: Mundgeruch ist nicht nur ein kosmetisches oder soziales Problem - wie wir alle wissen, kann ein Hund mit Mundgeruch eine recht unangenehme Gesellschaft darstellen. Mundgeruch kann auf ein Verdauungsproblem oder auf schlechte Zähne hinweisen, was in unbehandeltem Zustand wiederum zu Problemen mit den Organen führen kann. Die Zähne sollten weiss sein und keinen übermässigen Zahnstein (dick und braun) aufweisen, das Zahnfleisch sollte rosa oder schwarz und nicht rot oder geschwollen aussehen.

 

• Haut und Fell: Die Haut kann je nach natürlicher Pigmentierung der jeweiligen Hunderasse rosa oder schwarz sein. Das Fell sollte (je nach Hunderasse) dick und glänzend sowie frei von beschädigten Haaren sein und ebenso keinerlei Schuppen oder Wundstellen aufweisen. Der Hund kann das ganze Jahr lang haaren, aber im Sommer und Herbst ist es in der Regel am intensivsten - Sie brauchen einen guten Staubsauger. Manche Hunderassen wie der Pudel haaren nicht, benötigen aber eine regelmässige Scherung.

 

• Krallen: Die Krallen sollten glatt und weiss oder schwarz sein. Raue oder brüchige Krallen müssen möglicherweise behandelt werden. Bei der Überprüfung der Krallen sollten Sie die Afterklauen einbeziehen, die sich an der Innenseite der Vorder- und Hinterläufe direkt unter dem Fussgelenk befinden. Afterklauen kommen bei manchen Hunden nur an den Vorderläufen vor, bei anderen sowohl an den Vorder- als auch auf den Hinterläufen, wiederum andere Hunde haben gar keine Afterklauen.

 

• Verdauung: Behalten Sie den Appetit Ihres Hundes im Auge: Können Sie Veränderungen feststellen? Bei einem Hund, den Sie erst seit kurzem haben oder der sehr wählerisch ist, lässt sich dies vielleicht schwer feststellen. Beim Essen sollte der Hund keinen Eindruck von Übelkeit vermitteln oder würgen, sein Stuhl sollte eine normale Farbe und weder Durchfall, Verstopfung oder Schleim aufweisen.

 

• Durst: Wenn Ihr Hund plötzlich einen grossen Durst entwickelt oder mehr als gewöhnlich zu trinken beginnt, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.

 

• Einstellung: Die allgemeine Lebenseinstellung Ihres Hundes kann Ihnen viel Aufschluss geben. Sollten Sie bemerken, dass der Hund Kopf und Schwanz hängen lässt, bedeutet dies gewöhnlich, dass Ihr Hund wetterfühlig ist. Daneben können sich Hunde, denen es schlecht geht, in eine Ecke zurückziehen oder sogar im Garten Löcher buddeln, in die sie sich hineinlegen. Sollten Sie besorgt sein, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.

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Kastration/Sterilisation Artikel öffnen ]»
Kastration/Sterilisation
 

Kastration bzw. Sterilisation

Die Kastration bzw. Sterilisation Ihres Hundes trägt insgesamt zu einer besseren ganzheitlichen Gesundheit und zu einer längeren Lebensdauer Ihres Haustieres bei und wird auch bei Ihnen für Beruhigung sorgen. Sofern kein bestimmter Grund diesem Eingriff im Weg steht, stellt die Kastration bzw. Sterilisation ihres Haustiers für die Halter immer eine verantwortungsbewusste Entscheidung dar. Lassen Sie also alle Vorbehalte, von denen Sie vielleicht gehört haben, beiseite und vereinbaren Sie rasch einen entsprechenden Termin!
 

Gesundheitliche Vorteile

 

Die Sterilisation von Hündinnen verringert das Risiko für Brustkrebs, zudem trägt dieser Eingriff zur Vermeidung bedrohlicher Gesundheitsprobleme wie Krebs der Harnwege oder Eierstöcke sowie einer Harnwegsinfektion, was bei nicht sterilisierten Hündinnen häufig vorkommt. Eine ungeplante Trächtigkeit kann für Ihre Hündin auch die Gefahr mit sich bringen, dass aus der Paarung mit einem Rüden Welpen mit einer Körpergrösse hervorgehen, deren Geburt für die Hündin problematisch ist. Zudem verringert eine Sterilisation die Risiken, die mit einer Abtreibung einhergehen. Manche Tierärzte ziehen es vor, Hündinnen bereits zu sterilisieren, bevor sie zum ersten Mal läufig werden, andere hingegen nicht. Sprechen Sie den Zeitpunkt dieses Eingriffs also mit Ihrem Tierarzt ab.

Die Kastration von Rüden verhindert Hodentumore und kann das Risiko für Prostataprobleme verringern. Durch diesen Eingriff wird auch das Auftreten perianaler Tumore oder von Hernien, die bei älteren und nicht kastrierten Rüden häufig festgestellt werden, reduziert. Eine weitere Folge ist, dass die aggressiven Ausbrüche Ihres Hundes zurückgehen und somit auch die Wahrscheinlichkeit, sich bei einer Auseinandersetzung zu verletzen.

Bei diesem Eingriff werden bei den Rüden beide Hoden entfernt, bei Hündinnen die Gebärmutter und Eierstöcke.

 

Ein besseres Haustier für die Familie

 Natürlich möchte sich keine Familie Welpen aus einem unerwünschten Wurf aufhalsen, aber die Sterilisation einer Hündin löst auch das Problem, dass es sich herumstreunende Rüden in Ihrem Garten bequem machen. Bereits früh kastrierte Rüden verhalten sich anderen Rüden gegenüber weniger aggressiv und lassen sich nicht von läufigen Hündinnen ablenken. Zudem tendieren kastrierte Rüden weniger dazu, ihr Territorium zu markieren oder sich mit Gegenständen und Menschen zu „paaren“.
 

Zu viele Hunde stellen ein Problem dar

Jedes Jahr werden in den Tierheimen landesweit Tausende unerwünschter Hunde eingeschläfert. Viele dieser Tiere sind das Ergebnis einer ungeplanten Fortpflanzung durch frei herumlaufende, nicht kastrierte bzw. sterilisierte Hunde. Je mehr Hunde kastriert bzw. sterilisiert werden, desto weniger müssen ihr Leben lassen.

 
Viele Ausreden

 

Die Liste der gängigen Ausreden, einen Hund nicht kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen, ist lang, aber es bleiben dennoch nur Ausreden. Ein solcher Eingriff empfiehlt sich auf jeden Fall und ist sowohl für das Tier wie auch für die Familie vorteilhaft. Nachfolgend einige Ausreden…

„Mein Hund wird fett und träge.“ Eine Kastration/Sterilisation kann die häufige natürliche Tendenz von Hunden zum Herumstreunen verringern, wird sich aber nicht insgesamt auf das Aktivitätsniveau auswirken. Sollte ein Hund nach dem Eingriff tatsächlich zunehmen, lässt sich dies normalerweise auf Überfütterung und zu geringe Aktivität in der Genesungsphase nach der Operation zurückführen.
  
„Mein Hund wird seine Persönlichkeit verändern.“ Vielleicht ja, aber zum Besseren. Nach dem Eingriff ist Ihr Hund anderen Hunden gegenüber vielleicht weniger aggressiv, wird mit geringerer Wahrscheinlichkeit herumstreunen und möglicherweise eine bessere Persönlichkeit annehmen. Das Verhalten, oft zur Kennzeichnung des Territoriums Duftspuren zu setzen, wird nach dem Eingriff schwächer oder bleibt ganz aus.

 

„Wir können die Welpen ja verkaufen und daran verdienen.“ Selbst bekannte Züchter können sich glücklich schätzen, wenn sich ihre Ausgaben und Erlöse bei der Zucht reinrassiger Tiere in etwa ausgleichen, und dabei gilt es zu berücksichtigen, dass eine reinrassige Hündin von einem Zuchtrüden gedeckt wird, ehe sie von einem unbekannten herumstreunenden Rüden trächtig werden kann. Die Ausgaben für die Aufzucht eines gesamten Wurfs reinrassiger Welpen (einschliesslich der Gebühren zur Deckung durch einen Zuchtrüden, Impfungen und anderen Kosten aus dem Bereich Gesundheit) kompensieren den grössten Teil der Erlöse. Zudem kann es schwierig sein, für die Welpen ein gutes Zuhause zu finden – die Tierheime sind mit unerwünschten Hunden bereits überfüllt. Am besten überlässt man die Zucht professionellen Hundezüchtern.

 

„Ich habe Bedenken, dass mein Hund betäubt wird.“ Die medizinischen Vorteile, Ihren Hund kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen, übertreffen bei weitem das geringe Risiko, dass bei der Betäubung etwas schief läuft. Bei vielen modernen tierärztlichen Verfahren kommen Gerätschaften zum Einsatz, die die Herz- und Atemfrequenz während der Operation überwachen und einen optimalen Zustand des Patienten gewährleisten. Sollten Sie Bedenken haben, können Sie jederzeit Ihren Tierarzt konsultieren. Vergessen Sie aber nicht, dass es sich hierbei um einen Routineeingriff handelt.

 

Vor und nach der Operation


 

In aller Regel wird Ihnen Ihr Tierarzt mitteilen, Ihrem Hund hinterher 12 Stunden lang kein Futter oder Wasser zu geben. Die meisten Hunde werden noch am selben Tag nach Hause entlassen. Bei Hunden, die nach der Operation weiterhin noch nicht richtig zu sich gekommen sind, kann der Tierarzt es manchmal für erforderlich halten, den Patienten etwas länger in der Praxis zu behalten.

Nach dem Eingriff sollten die Hunde ein paar Tage lang nicht aus dem Haus gelassen, in ruhiger Umgebung gehalten und von sprunghaften Bewegungen sowie vom Beissen und Knabbern an der Naht abgehalten werden. Von Ihrem Tierarzt erhalten Sie Ratschläge zur Pflege des Tieres nach dem Eingriff und für die Zeit nach dem Entfernen der Nähte.

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Impfungen

Impfungen

Regelmässig vorgenommene Impfungen bieten Hunden einen langfristig anhaltenden Schutz vor durch Viren hervorgerufene, schwere und manchmal tödlich endende Krankheiten. Sobald die Impfung in die Blutbahn gelangt, imitiert der Wirkstoff ein bestimmtes Virus oder eine Bakterienart und löst dadurch die körpereigene Immunabwehr aus. Anschliessend ist das Immunsystem zur Abwehr möglicher zukünftiger Infektionen vorbereitet, die durch dieses Virus ausgelöst werden.

 

Bei den Welpen sollten die Impfungen im Alter zwischen acht und zehn Wochen begonnen werden, vereinbaren Sie also so früh wie möglich einen Termin bei Ihrem Tierarzt. Die meisten Impfstoffe werden als Bestandteil einer Serie verabreicht. Ein Jahr nach der letzten Impfung einer Serie fällt für Ihren Hund eine Wiederauffrischungsimpfung an. Da die Impfprotokolle sich ändern können, sollten Sie das von Ihrem Tierarzt empfohlene Impfprogramm befolgen. Ihr Tierarzt wird Sie auch über die verschiedenen Impfungen informieren, die Ihr Hund erhalten sollte. Die meisten Impfungen schützen gegen:

 

Hundestaupe

Ein hoch ansteckendes Virus, das die Atemwege, das gastrointestinale System sowie das Nervensystem befällt und tödlich sein kann. Hundestaupe breitet sich im Allgemeinen über die Luft aus und lässt sich als einzige wirksame Kontrolle nur durch eine Impfung bekämpfen.
Zeitpunkt der Impfung(en): Injektionen im Alter von acht und zehn Wochen, gefolgt von Wiederauffrischungsimpfungen. Kombination mit anderen Impfstoffen möglich.

 

Ansteckende Hundehepatitis (Adenovirus)

Diese Viruskrankheit betrifft die Leber, Nieren und die entlang der Blutgefässe liegenden Zellen und rufen hohes Fieber, Durst, Appetitmangel, Bauchschmerzen, Leberschäden und Blutungen hervor.
Zeitpunkt der Impfung(en): Die erste Impfung erfolgt in Form von einer Serie, im Alter von acht Wochen, und wird oft mit Impfungen gegen Staupe kombiniert.

 

Parvovirus

Eine häufige, jedoch tödliche Virusinfektion, die unter anderem gar keine Symptome aufweist, sich aber auch durch schweren Durchfall, Fieber und Erbrechen bemerkbar machen kann..
Zeitpunkt der Impfungen: Eine Impfserie im Alter von acht bis zwanzig Wochen, gefolgt von Wiederauffrischungsimpfungen.

 

Leptospirose

Eine Bakterienart, welche die Nieren und Leber betrifft.
Zeitpunkt der Impfung(en): Eine mit acht Wochen beginnende Serie, gefolgt von Wiederauffrischungsimpfungen, die in Kombination mit anderen Impfstoffen vorgenommen werden kann.

 

Parainfluenza-Virus (Bordatellen)

Als eine der Ursachen des „Zwingerhustens“ ist dieses Virus hoch ansteckend und befällt die Atemwege.
Zeitpunkt der Impfung(en): Eine Impfserie im Alter von acht  Wochen, gefolgt von Wiederauffrischungsimpfungen.

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