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Umstellung auf eine andere Marke

Umstellung auf eine andere Marke

Aus vielen verschiedenen Gründen kann es erforderlich sein, auf eine neue Nahrung umzustellen. Mit dem Alter ändern sich die Nährstoffbedürfnisse von Hunden. Das Vorhandensein eines gesundheitlichen Problems könnte eine spezielle Ernährung erforderlich machen. Zuweilen können Hunde ein wählerisches Fressverhalten zeigen und ihre gewohnte Marke einfach nicht mehr fressen wollen.

Weil Hunde auf Veränderungen ihrer Nahrung empfindlich reagieren können, sollten Sie die Umstellung möglichst reibungslos gestalten. Eine schrittweise erfolgende Umstellung hilft Ihrem Hund dabei, die sorgfältig abgestimmten Zutaten und Nährstoffe der neuen Marke besser zu verdauen, indem die Enzyme im Verdauungstrakt auf natürliche Art angepasst werden.

Mischen Sie anfangs die neue Nahrung mit der bisherigen Marke und erhöhen Sie den Anteil der neuen Nahrung zunehmend über einen Zeitraum von einer Woche bis 10 Tagen, bis Sie Ihren Hund ausschliesslich mit der neuen Nahrung füttern. Seien Sie nicht überrascht, wenn Ihr Hund anfangs eine Magenverstimmung haben sollte – dies ist völlig normal.

 
Tag 1: Mischen Sie die Nahrung aus 1 Teil der neuen und 9 Teilen der bisherigen Nahrung Ihres Hundes.
Tag 2: Mischen Sie nun im Verhältnis 2 Teile neue und 8 Teile alte Nahrung.
Tag 3: Mischen Sie nun im Verhältnis 3:7 usw.
Tag 10: Sie füttern Ihren Hund jetzt ausschliesslich mit der neuen Nahrung.

Umstellung von Dosen- auf Trockennahrung

  • Sorgen Sie für ausreichend Trinkwasser. Naturgemäss enthält Trockennahrung deutlich weniger Flüssigkeit. 

Umstellung von Trocken- auf Dosennahrung

  • Erwägen Sie, der Nahrung ein paar Hundekuchen beizumischen, um sie interessanter zu machen.
  • Eine Portion Trockennahrung kann kleiner aussehen als eine Portion Dosennahrung.
  • Vielleicht stellen Sie fest, dass Ihr Hund weniger Wasser zu sich nimmt. 

Umstellung von Nahrungsmischungen für Hundewelpen auf Nahrungsmischungen für erwachsene Hunde

  • Stellen Sie von der Nahrung Ihrer Hundewelpen, je nach Hunderasse mit etwa 12-24 Monaten, auf eine Mischung für erwachsene Hunde um. Grosswüchsige Hunde und Riesenrassen erreichen das Erwachsenenalter deutlich später.
  • Lassen Sie sich nicht zu einer zu frühen Umstellung verleiten. 

Umstellung von Nahrungsmischungen für erwachsene Hunde auf Nahrungsmischungen für ältere Hunde

  • Hunde ab sieben Jahren sollten eine speziell abgestimmte Nahrungsmischung für ältere Hunde erhalten, welche die wichtigsten Nährstoffe in optimaler Ausgewogenheit enthält.
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Futtermittelsicherheit

Futtermittelsicherheit

Was eine hochwertige Nahrung und die richtigen Nährstoffe angeht, ist Ihr Hund auf Sie angewiesen. Deshalb sollten Sie auf die Qualität und Frische der verfütterten Nahrung achten. In der Tat treten bei Hunden Fälle von Vergiftungen auf, die durch Futter- bzw. Nahrungsmittel verursacht wurden.

Durch hergestellte Heimtiernahrung verursachte Krankheiten kommen dank strenger Qualitätskontrollen und Sicherheitsüberprüfungen, die über den gesamten Produktionsverlauf erfolgen, jedoch sehr selten vor. Dennoch sollte zur Gewährleistung einer maximalen Frische das Verfallsdatum überprüft werden. Wenn Sie darauf auch beim Einkauf von Produkten achten, die für Sie selbst bestimmt sind, sollte das auch bei Produkten für Ihren Hund der Fall sein.

Von der Auswahl der Zutaten bis zur Lagerhaltung und Auslieferung wird die Herstellung von Heimtiernahrung auf jeder Etappe genau überwacht. Die Verfahren, Zusatzstoffe, Zutaten und Produktsicherheit sind alle in detaillierten Protokollen und Bestimmungen der Europäischen Union festgelegt.

Kochvorgang

 Der gesteuerte und automatisierte Kochvorgang tötet alle in den Zutaten enthaltenen lebenden Organismen (Bakterien und Schimmel) ab::
• In Dosen und Portionsbeutel abgefüllte Nahrung wird nach dem Dampfdruckverfahren gekocht.
• Trockennahrung wird extrudiert (kurzes Kochen von Teig bei hohem Druck) oder gebacken.
• Die fertigen Produkte werden zwecks Vermeidung einer Querkontamination von den für die Produktion angelieferten Rohstoffen getrennt.

Verpackung

• Die Dosennahrung ist versiegelt, um weiteren Kontakt mit externen Mikroorganismen oder mit Sauerstoff, was die Nahrung verderben liesse, zu vermeiden.
• Durch versiegelte Nahtstellen der Dosen und der Folien von Portionsbeuteln wird eine Interaktion zwischen Nahrung und Metall vermieden. Beschädigte Dosen stellen ein Risiko dar, weil die Schutzversiegelung beeinträchtigt sein könnte – achten Sie also auf aufgeblähte Dosen oder Portionsbeutel.
• Trockennahrung bleibt über Monate hinweg frisch, da sich bei niedrigem Feuchtigkeitsgehalt keine Bakterien entwickeln und die Nahrung verderben können.
• Die Verpackung von Trockennahrung und der fetthaltige Überzug der Hundekuchen tragen zur Vermeidung des Eintritts von Feuchtigkeit und Sauerstoff bei, wodurch die Nahrung während der Lagerung verderben könnte.
• Decken Sie bereits angebrochene Trockennahrung ab und bewahren Sie diese an einem trockenen Ort auf. Bewahren Sie wegen der Gefahr von Schimmelbildung und einer möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigung Ihres Haustiers keine feucht gewordene Trockennahrung auf.

Auswahl und Qualität der Zutaten

 Alle für Fertig-Futtermittel verwendeten Zutaten müssen zur Einhaltung festgelegter Qualitätsniveaus eine Spezifikationsliste aufweisen. Die Lieferanten verwenden standardisierte Analysetechniken, die sicherstellen, dass die Zutaten den EU-Richtlinien entsprechen und frei von Giftstoffen und Metallen sind oder sich deren Anteil an der unteren Unbedenklichkeitsgrenze bewegt. Zusätzlich wird auch Aufschluss über den tatsächlichen Nährstoffgehalt gegeben. Kranke Tiere oder verdorbene Cerealien werden nicht für die Produktion von Heimtiernahrung verwendet, ebenso bestimmte Organe wie Gehirn, Milz und Rückenmark. Fleisch wird zur Gewährleistung der Qualität in gefrorenem Zustand oder gekühlt an die Produktionsstätten geliefert. Zudem haben alle verwendeten Zusatzstoffe den EU-Bestimmungen zu entsprechen und als unbedenklich bescheinigt zu sein.

Futtermittelsicherheit bei Ihnen zuhause

 Lagerung - Trockennahrung sollte in einem luftdichten Behälter gelagert werden, in dem die Nahrung schmackhaft bleibt, weil die Aromen bewahrt und Käfer abgehalten werden. Nach der Mahlzeit übrig gebliebene Trockennahrung kann im Napf belassen werden, da sie nicht verdirbt, kann aber auch Ameisen und Nager anlocken. Bedecken und bewahren Sie Dosennahrung im Kühlschrank auf, damit sie frisch bleibt. Vermeiden Sie zudem, Dosennahrung herumstehen zu lassen, da sie dadurch schal wird und Fliegen anlockt.

Fütterung - Stellen Sie den Futternapf Ihres Hundes auf eine einfach zu reinigende Oberfläche wie beispielsweise einen gekachelten Boden oder eine Matte. Die Futterschalen sollten aus Metall (leicht zu reinigen), Keramik (werden nicht so leicht umgeworfen) oder Plastik sein (an welchen dann vielleicht gekaut wird, zudem können sich an den Kauspuren Bakterien ansiedeln).

Futtermittelsicherheit setzt sich aus der sinnvollen Vorgehensweise bei der Fütterung sowie aus Hygiene zusammen. Beispielsweise sollten Sie Ihren Hund eine Stunde vor oder nach der Fütterung keiner körperlichen Anstrengung aussetzen. Manche Hunde nehmen ihre Nahrung zu schnell zu sich und neigen dazu, es herunter zu schlingen. In diesem Fall wäre es hilfreich, den Futternapf erhöht zu platzieren und eine Trockennahrung mit grösseren Futterstücken zu wählen.

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Ausgeglichene Ernährung

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit

Um Ihren Hund dabei zu unterstützen, aktiv und gesund zu leben, muss seine Nahrung die richtige Ausgewogenheit der sechs wichtigsten Nährstoffgruppen sicherstellen: Proteine, Fette und Öle, Mineralstoffe, Vitamine, Kohlenhydrate und Wasser. Es gibt keinen Grund, diese Ausgewogenheit von den frühen Tagen des Erwachsenenstadiums bis zum Ende des sechsten Lebensjahres, wenn Ihr Hund zum „Senior“ wird, zu verändern - es sei denn Ihr Hund ist trächtig, säugend oder leidet an einer bestimmten Krankheit.

Hunde haben andere Nährstoffbedürfnisse als der Mensch. Während es für uns empfehlenswert ist, frisches Obst und Gemüse als Quelle für Vitamin C zu uns zu nehmen, produzieren Bakterien im Hundemagen ausreichend Vitamin C, weshalb Hunde dieses Vitamin nicht über ihre Nahrung aufnehmen brauchen. Daneben kommen Hunde auch ohne Kohlenhydrate aus, sind aber – was von grosser Wichtigkeit ist – keine reinen Fleischfresser und kommen nicht nur mit Fleisch aus. Im Idealfall benötigen Hunde für die richtige Nahrungsmischung eine Kombination aus Fleisch, Cerealien und Gemüse.

Alle hochwertigen Hunde-Fertignahrungen wurden sorgfältig darauf abgestimmt, für das richtige Verhältnis aller von Ihrem Hund benötigten Nährstoffe zu sorgen, sowie schmackhaft zu sein. Trotz aller Versuchung: Mit der Zugabe von menschlicher Nahrung und Essensabfällen zu einer nährstofflich ausgewogenen Nahrung tun Sie Ihrem Hund keinen Gefallen, sondern können sein feines Nährstoffgleichgewicht leicht durcheinanderbringen.

 

Protein

Proteine, die aus Aminosäuren hergestellt werden, bilden die Bausteine des Körpers. Die Proteine, die Sie Ihrem Hund über dessen Nahrung zuführen (beispielsweise in Form von Huhn oder Rind) sind verantwortlich für die Energiefreisetzung sowie die Bildung von Muskeln, Haut, Haaren, Antikörpern, Enzymen, Blutplättchen, Hämoglobin und Hormonen.
 

Fette

Fette und Öle liefern den „Treibstoff“, den Ihr Hund benötigt, um aktiv zu bleiben und liefert dabei mehr als doppelt soviel Energie wie Protein und Kohlenhydrate. Fette und Fettsäuren sind Vitaminquellen und sehr wichtig für einen guten Zustand von Haut und Fell sowie für ein gesundes Immunsystem. Daneben sind Fette wichtig für die Verbesserung des Geschmacks und die Verdaubarkeit von Nahrung.
 

Kohlenhydrate

Typische Kohlenhydrate wie Cerealien, Reis und Nudeln bilden eine hervorragende Energiequelle. Der Verdauungsprozess wird auch von Ballaststoffen unterstützt.
 

Mineralstoffe

Mineralstoffe wie Calcium und Phosphor sind sehr wichtig für kräftige Knochen und Zähne, die Zell- und Gewebeentwicklung, das Flüssigkeitsgleichgewicht und die Stoffwechselprozesse. Bei Mineralstoffen ist eine sorgfältige Ausgewogenheit erforderlich: Ein Übermass an einem Mineralstoff kann zu einem Mangel an einem anderen führen.
 

Vitamine

Vitamine werden in geringer Menge zur Gewährleistung von Wachstum, einer gesunden Haut bzw. eines gesunden Fells sowie zur Unterstützung des Immunsystems benötigt. Eine Überversorgung mit bestimmten Vitaminen kann ebenso wie der Mangel anderer Vitamine gleichermassen schädlich sein. Fettlösliche Vitamine (A, D, E und K) werden im Fettgewebe Ihres Hundes eingelagert, wohingegen wasserlösliche Vitamine (die Vitamine des B-Komplexes und Vitamin C) mit dem Harn ausgeschieden werden. Im Gegensatz zum Menschen benötigen Hunde kein Vitamin C.
 

Wasser

Wasser ist für alle Lebewesen lebenswichtig. Hierbei bilden Hunde keine Ausnahme. Die für Hunde erforderliche Wassermenge hängt von mehreren Faktoren wie Lufttemperatur, Bewegungsniveau und Nahrung ab und ob Dosen- oder Trockennahrung verfüttert wird. Wasser reguliert die Körpertemperatur, transportiert Nährstoffe innerhalb des Körpers und führt Abfallprodukte ab. Für Ihren Hund sollte stets sauberes, frisches Trinkwasser bereitstehen.
 

Was nicht verfüttert werden darf

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie die Mahlzeiten für Ihren Hund aus Essensresten oder speziell eingekauftem Fleisch zusammenstellen. Eine solche Nahrung enthält oft zuviel Fleisch, jedoch zu wenig andere wichtige Nähr- und Mineralstoffe wie beispielsweise Calcium. Damit nicht genug: Einige gängige Nahrungsmittel des Menschen wie Rhabarber, Soja, Zwiebeln, Spinat, Rote Bete und noch roher Mais sowie Kidney-Bohnen sind für Hunde giftig. Schokolade kann extrem schädlich sein und sollte von Ihnen niemals an Ihren Hund verfüttert werden. Bereits 100 g Blockschokolade kann für einen Hund durchschnittlicher Grösse tödlich sein!

Nahrungsergänzungen

Ergänzungsprodukte sind nicht erforderlich, wenn ein normaler, gesunder Hund eine vollwertige und ausgewogene Nahrung erhält. Jedoch können die Verfütterung von Tischabfällen, unregelmässige Bewegungseinheiten oder Stress verursachende Veränderungen im Tagesablauf bei Hunden spezielle Ernährungsbedürfnisse entstehen lassen. Einige Heimtierhalter sind der Ansicht, dass der Nahrung von trächtigen oder säugenden Hündinnen sowie heranwachsenden Welpen zusätzliches Calcium beizugeben ist. Tatsächlich besteht in diesen Phasen ein erhöhter Mineralstoffbedarf, der jedoch durch ein Angebot an hochwertiger, nährstofflich ausgewogener Nahrung gedeckt werden sollte. Die Verabreichung von Mineralstoffen, ohne dass diese verhältnismässig mit Nährstoffen abgestimmt sind, kann zu Skelettmissbildungen und weiteren Problemen beitragen. Eine hochwertige Hundewelpen-Fertignahrung versorgt Ihre trächtige oder säugende Hündin mit allem, was sie benötigt.

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Snacks & Belohnungen Artikel öffnen ]»
Snacks & Belohnungen

Leckerbissen und Snacks

Wenn Sie Ihrem Hund einen wohlverdienten Leckerbissen geben, kann dies für Sie genauso befriedigend sein wie für Ihren Hund. Leckerbissen helfen dabei, die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund zu festigen und sind das ideale Mittel, dem Tier Ihre Zuneigung zu zeigen.

Leckerbissen können aber auch bei der Ausbildung eine wichtige Rolle spielen. Werden Hunde für die Ausführung eines Kommandos mit einem Leckerbissen belohnt, lernen sie, gutes Verhalten mit etwas Schönem in Zusammenhang zu bringen, was „positive Bestätigung“ genannt wird. Wie Sie feststellen werden, sind Leckerbissen mit einem kräftigen und leckeren Geruch besonders wirkungsvoll.

Erhalten Hunde jedoch zu viele oder ungeeignete Leckerbissen, kann dies die Ausgewogenheit der Ernährung aus dem Gleichgewicht bringen und zu Gewichtsproblemen führen. So verführerisch es ist, Ihrem Hund Abfälle und Essensreste zu geben: Leckerbissen aus dem Handel sind die deutlich gesündere Alternative. Sorgsam auf einen leckeren Geschmack abgestimmt und als Ergänzung der Hauptmahlzeiten, ohne eine nährstofflich ausgewogene Ernährung zu beeinträchtigen, weisen viele dieser Leckerbissen sogar nährstoffliche „Extras“ auf, die zu einer verbesserten Zahn- oder Verdauungsgesundheit führen.

Denken Sie daran, Leckerbissen stets in die Hauptmahlzeit Ihres Hundes mit einzuberechnen und diese um die entsprechende Kalorienmenge zu verringern. Gehen Sie bei der Fütterung gemäss Anleitung des Herstellers vor. Die Fütterungshinweise auf der Verpackungsrückseite helfen Ihnen bei der Berechnung der Menge und der Häufigkeit der Mahlzeiten.

Arten von Leckerbissen

Belohnungen – Diese kleineren Leckerbissen auf Fleischbasis dienen zur positiven Bestätigung während der Ausbildung oder als Belohnung für gutes Verhalten. Beschränken Sie diese Art der Leckerbissen auf 10% der täglichen Nahrungsmenge Ihres Hundes.

Leckerbissen – Lustige, leckere Leckerbissen werden in riesiger Auswahl und in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Am besten eignen sich fettarme Ausführungen. Leckerbissen können regelmässig gegeben werden, sollten aber nicht mehr als 15% des täglichen Nahrungsbedarfs Ihres Hundes ausmachen.

Hundekuchen – werden als Snack oder als Aufwertung von Dosenfutter gegeben, um diese etwas krackiger zu machen. Hundekuchen können zur Zahnreinigung beitragen und dürfen 15% der täglichen Gesamternährung Ihres Hundes ausmachen.

Kaustangen – erhältlich in unterschiedlichen Grössen für verschiedene Hunderassen, tragen zur Stärkung der Zähne bei, sind oft mit Vitaminen angereichert und sorgen dafür, dass Ihr Hund beschäftigt ist.

Gesunde Leckerbissen – funktionelle Leckerbissen zur Förderung eines gesunden Körpersystems, aber auch mit zusätzlichen Vorteilen wie Vitamine, Mineralstoffe oder Omega-Fettsäuren (n6) für Haut und Fell.

Verfüttern von Essensresten

 Auch wenn das Verfüttern von Tischabfällen und Resten im Allgemeinen nicht zu empfehlen ist, fällt das „Nein“ oft schwer. Wenn Sie sich entschliessen, gelegentlich ein Auge zuzudrücken, sollten Sie bedenken, dass bestimmte Dinge für Hunde kategorisch nicht in Frage kommen.

  • Vermeiden Sie ungekochtes Gemüse, da beispielsweise Rhabarber und Spinat negative Reaktionen auslösen können und Zwiebeln giftig sind.
  • Geben Sie dem Hund niemals rohes Fleisch und reduzieren Sie das Risiko einer Lebensmittelvergiftung, indem Sie frisches Fleisch zur Abtötung von Bakterien stets abkochen. Achten Sie auf kleine Knochenstücke, besonders spröde Hühner- und Fischknochen, da diese den Zähnen schaden und Darmverstopfungen verursachen können.
  • Geben Sie Ihrem Hund keine Schokolade. Diese ist für das Körpersystem von Hunden giftig: Bereits 100 g Schokolade können für einen Hund mittlerer Grösse tödlich sein.
  • Die Gesamternährung Ihres Hundes sollte höchstens zu 10% von Fleisch und Tischabfällen bestehen. Sollten die „Extras“ diesen Anteil übersteigen, riskieren Sie, den Nutzen einer ausgewogenen Heimtiernahrung zu verlieren, aber auch, dass Ihr Hund ein wählerisches Fressverhalten entwickelt und mit hoher Wahrscheinlichkeit an Gewicht zunimmt.

Gewichtsprobleme

eder Hund verdient als Belohnung für gutes Verhalten einen Leckerbissen, allerdings stellen Leckerbissen und Essensreste zusätzlich zugeführte Kalorien dar. Wenn Sie Ihrem Hund Leckerbissen oder zur Belohnung Nahrungsmittel geben, sollten Sie die Grösse der Mahlzeiten entsprechend verringern. Die Berechnung der Kalorienmenge, um die Sie die Mahlzeiten zu verringern haben, fällt bei Leckerbissen aus dem Handel leichter, da die darin enthaltenen Kalorienmengen auf der Verpackung angegeben sind – wohingegen eine Berechnung unmöglich ist, wenn dem Hund einmal ein Stück Käse und ein anderes Mal ein übrig gebliebenes Stück Fleisch gegeben wird. Selbst bei leicht übergewichtigen Hunden geht es in der Regel in Ordnung, diesen gelegentlich ein „Extra“ als Belohnung zu geben – dann aber bitte etwas Fettarmes.

Purina-Snacks, -Leckerbissen und -Hundekuchen
Purina-Snacks, -Leckerbissen und -Hundekuchen sind sorgsam auf einen leckeren Geschmack abgestimmt, ohne Beeinträchtigung einer nährstofflich ausgewogenen Ernährung.

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Die richtige Futterwahl Artikel öffnen ]»
Die richtige Futterwahl

Die richtige Nahrung für Ihren Hund

Jeder Hund ist einzigartig und hat seinen ganz eigenen Charakter, eigene Vorlieben, Abneigungen und Bedürfnisse. Ebenso wie wir Menschen haben auch Hunde spezielle Ernährungsbedürfnisse, wobei sehr viel von der jeweiligen Rasse, dem Alter, Lebensstil und dem gesundheitlichen Zustand abhängen kann. Es überrascht nicht, dass ein heranwachsender, vor Energie sprühender Hundewelpe eine anders abgestimmte Kost benötigt als ein weniger aktiver älterer Hund. Die meisten Marken im Bereich Heimtier-Fertignahrung umfassen heutzutage ein zunehmend grösseres Sortiment an speziell auf die nährstofflichen Bedürfnisse verschiedener Hunde abgestimmten Tiernahrungen. Dadurch können Sie sich auf eine richtige Nahrungsmischung verlassen.

Diese Webseite enthält eine Reihe thematischer, nach Lebensabschnitt und Lebensart geordneter Artikel mit Ratschlägen zur Ernährung von Hunden. Diese Ernährungs-Kurzübersicht soll bestimmte Ernährungsbedürfnisse hervorheben sowie veranschaulichen, welchen Beitrag eine speziell abgestimmte Kost leisten kann. Daneben können Sie mehr darüber erfahren, welche Purina-Marken Ihnen spezielle Nahrungsmischungen bieten.

Hundewelpen

Gesunde, vor Energie sprühende Hundewelpen verbrennen täglich die zwei- bis dreifache Kalorienmenge eines erwachsenen Hundes. Dies ist nicht überraschend, wenn man sich vorstellt, was die Welpen so alles anstellen. Ausserdem müssen die Welpen in ihrer Entwicklungsphase ebenfalls Muskeln, Knochen, Haut, Haare und Zähne sowie ein gesundes Immunsystem entwickeln, und das in erstaunlich kurzer Zeit.

Eine speziell abgestimmte Hundewelpennahrung soll für eine konzentrierte Nährstoffzufuhr bei geringem Nahrungsvolumen sorgen, um das noch nicht voll entwickelte Verdauungssystem der Welpen nicht zu überlasten. Zur Unterstützung eines gesunden Gewebes und der Entwicklung der Organe enthalten solche Nahrungsmischungen viel Protein sowie die richtigen Mengen an essentiellen Mineralstoffen wie Calcium, Phosphor, Magnesium, Zink und Eisen, aber auch Vitamin D zum Aufbau starker Knochen und Zähne.

Die Welpen haben ein kleineres Maul als die erwachsenen Tiere. Die meisten Hundewelpen-Fertignahrungen sind als kleinere und für die Welpen leichter zu kauende Futterstücke ausgeführt, die aufgrund ihrer geringeren Grösse auch eine schnellere Freisetzung der essentiellen Nährstoffe ermöglichen.

Erwachsene Hunde

Den Grossteil der Lebensspanne von Hunden stellt die Erwachsenenphase dar, in der sie eine Erhaltungsnahrung benötigen. Um gesund zu bleiben und den Körper in einem guten Zustand zu halten, benötigt ein ausgewachsener Hund sechs im richtigen Verhältnis abgestimmte wichtige Nährstoffgruppen: Proteine, Fette und Öle, Mineralstoffe, Vitamine, Kohlehydrate und Wasser.

Hunde-Fertignahrungen sollen diese nährstoffliche Ausgewogenheit gewährleisten und geben Ihrem Hund bei regelmässiger Anwendung alles, was er während seiner Erwachsenenphase braucht. Ob Sie nun Dosen-, Trockenfutter oder eine Mischform verwenden, entscheiden Sie und der Geschmack Ihres Hundes. Lesen Sie sich die rückseitig auf den Verpackungen angeführten Fütterungsempfehlungen stets aufmerksam durch. Bedenken Sie aber, dass die Menge zur Erhaltung der idealen körperlichen Verfassung von Hund zu Hund geringfügig schwanken kann.

Ältere Hunde

Ältere Hunde verbrennen aufgrund ihres langsameren Stoffwechsels und weniger aktiven Lebens weniger Energie und benötigen daher weniger über die Nahrung aufgenommene Kalorien. Allerdings wird hierbei eine hochwertige, leicht verdauliche proteinreiche Kost enorm wichtig – diese sorgt für eine gesunde körperliche Gesamtverfassung und Muskelmasse.

Gute Nahrungsmischungen für ältere Hunde liefern konzentrierte hochwertige Fette in geringer Menge und für den Energiehaushalt leicht verdauliche Kohlehydrate. Wichtige Mineralstoffe unterstützen die Gelenke beim Alterungsprozess, Vitamine im Verbund mit Protein helfen bei der Bekämpfung von Infektionen, für die der Körper mit nachlassendem Immunsystem anfällig werden kann.

Hunde-Fertignahrungen für ältere Hunde sind auf diese Veränderungen bei den nährstofflichen Bedürfnissen und Nahrungsgewohnheiten abgestimmt. Kleine dimensionierte Futterstücke helfen Ihrem Hund dabei, das Maximum aus den Mahlzeiten herauszuholen, ein höherer Fleischanteil steigert den Appetit. Dadurch kommt Ihr Hund bei seinen Mahlzeiten in den grösstmöglichen Genuss, ohne auf wichtige Nährstoffe verzichten zu müssen.

Kleinere Hunderassen

Die nährstofflichen Bedürfnisse kleinwüchsiger Hunderassen unterscheiden sich wesentlich von denen ihrer grösseren Verwandten. Aufgrund ihres schnelleren Stoffwechsels erfolgt die Energieverbrennung deutlich schneller, der tägliche Kalorienbedarf ist wesentlich höher. Beispielsweise benötigt ein Pomeraner pro kg Körpergewicht täglich mehr als die doppelte Kalorienmenge einer Deutschen Dogge, um eine optimale körperliche Verfassung beizubehalten.

Auf die nährstofflichen Bedürfnisse kleinwüchsiger Hunderassen abgestimmte Hundenahrung, enthält zur Deckung des höheren Energiebedarfs zusätzliches hochwertiges Protein, viel Fett und Kohlehydrate. Daneben ist diese Nahrung, um den kleineren Mäulern dieser Hunde gerecht zu werden, in kleineren Futterstücken ausgeführt, was das Kauen anregt und die Verdauung verbessert.

Grosse Hunderassen

Grosse Hunde haben einen grossen Appetit! Ausserdem tendieren sie dazu, ihre Nahrung herunterzuschlingen ohne sie ordentlich zerkaut zu haben und Übergewicht anzusetzen, was die typischerweise schwächeren Gelenke und Knorpel mehr belastet. Grössere Hunderassen erreichen das Erwachsenenstadium am langsamsten und altern schneller, wodurch eine richtig angepasste Nahrung wichtig wird.

Spezielle Nahrungsmischungen für grosse Hunderassen bestehen aus grösser ausgeführten, optimalen Futterstücken. Diese veranlassen die Hunde zu einem längeren Kauen, wodurch die Nährstoffe wirksamer freigesetzt werden. Zur Kontrolle der Gewichtszunahme sowie zur Minimierung der Belastung der Gelenke und lebenswichtiger Organe enthält diese Nahrung weniger Fett und mehr konzentrierte Proteine und ausserdem Glukosamin zur direkten Unterstützung der Gelenke.

Trächtige Hündinnen

Eine gute und ausgewogene Nahrung ist natürlich auch während der Trächtigkeit sehr wichtig. Trächtigkeit kann zeitweise Unter- oder Überernährung, aber auch einen Nahrungsverzicht hervorrufen. Jedenfalls haben trächtige oder säugende Hündinnen einen besonders hohen Protein- und Energiebedarf, der ihnen bei der Bewältigung dieser körperlich belastenden Zeit hilft.

Gewöhnliche Hundenahrung für erwachsene Hunde kann unmöglich alle zusätzlich erforderlichen Nährstoffe gewährleisten. Einige Marken-Fertignahrungen bieten auf trächtige Tiere abgestimmte Nahrungsmischungen. Sollten diese nur schwer erhältlich sein, empfiehlt es sich dann im Allgemeinen, während der Trächtigkeit auf hochwertige Welpennahrung zurückzugreifen (Welpennahrung für grosse Hunderassen sollte dabei vermieden werden). Die darin enthaltenen zusätzlichen Kalorien und höheren Anteile anderer wichtiger Nährstoffe entsprechen genau dem Bedarf trächtiger Hündinnen.

Übergewichtige Hunde

Grosse Hunderassen und ältere, weniger aktive Hunde sind für eine Gewichtszunahme besonders anfällig. Übergewichtige Hunde erkranken bzw. leiden mit grösserer Wahrscheinlichkeit an Diabetes, Herz- und Atemproblemen sowie Arthritis. Der Anteil übergewichtiger Hunde ist mit 25 % extrem hoch!

Wenn Ihr Hund übergewichtig wird, besteht der wichtigste Schritt natürlich darin, sich an Ihren Tierarzt zu wenden, der Ihnen empfehlen kann, wie sich die tägliche Nahrungsaufnahme Ihres Hundes am besten reduzieren lässt. Hierbei können aber auch kalorienarme Fertig-Nahrungsmischungen hilfreich sein. Diese enthalten weniger Fett, jedoch alle erforderlichen Vitamine und Mineralstoffe, was Ihnen eine Verringerung der Kalorienmenge erlaubt, ohne die Portionsgrösse oder den Nährstoffgehalt einschränken zu müssen. Kalorienarme Kost hilft übergewichtigen Hunden nicht nur bei der Wiedererlangung des richtigen Körpergewichts, sondern kann auch ältere, weniger aktive Hunde dabei unterstützen, anschliessend eine gesunde körperliche Verfassung beizubehalten.

Empfindliche Hunde

Etwa 10 Prozent aller bei Hunden auftretenden Allergien stehen mit der Nahrung in Zusammenhang. Die aufgenommene Nahrung kann eine wichtige Rolle bei der Linderung allergischer Reaktionen wie juckende Haut, Ohrinfektionen, Haarausfall, Hautablösungen, Erbrechen und Durchfall sein. Normalerweise ist die Proteinquelle eines Nahrungsmittels für eine Allergie verantwortlich, wobei zu den problematischsten Quellen Rindfleisch, Milchprodukte, Huhn, Weizen, Hühnereier, Mais und Soja zählen.

Fertig-Nahrungsmischungen für „empfindliche“ Hunde sind darauf ausgerichtet einen möglichst schonenden Einfluss auf die Verdauung zu haben und bieten Tieren mit Symptomen von Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten eine effektive und ausgeglichene Kost. Oft sind diese Mischungen auf alternativen Proteinquellen wie Lamm und auf nicht von Weizen stammenden Kohlehydraten wie Reis aufgebaut.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund eine Allergie entwickelt hat (allergische Reaktionen können bei Hunden in jedem Lebensabschnitt auftreten), sollten Sie zuerst den Rat Ihres Tierarztes einholen. Ein typischer 12-wöchiger Allergietest hilft bei der Isolierung der verantwortlichen Lebensmittel und nach Abschluss dieses Tests kann Ihnen der Tierarzt eine alternative Nahrungsmischung für Ihren Hund empfehlen.

Aktive Hunde und Arbeitshunde

Aktivere Hunde und Arbeitshunde brauchen naturgemäss mehr Kalorien, damit diese Hunde die Energie erhalten, um in Topform zu bleiben.

Fertig-Nahrungsmischungen für aktive Hunde und bei einem erhöhten Leistungsbedarf enthalten einen erhöhten Anteil an Proteinen, Fetten und Ölen, aber auch Vitamine wie B12, welche die Freisetzung der Energie aus der Nahrung begünstigen. Zusätzliches Vitamin E kann ermüdeten Muskeln helfen, sich nach längeren körperlichen Anstrengungen effektiver zu erholen.

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