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Aufnahme einer neuen Katze

Eine erwachsene Katze mit nach Hause bringen 

Oft wird die Aufnahme einer erwachsenen Katze bevorzugt. Verschiedene reinrassige Katzen lassen sich beim Züchter erwerben, während Mischlingskatzen und vereinzelte reinrassige Katzen landesweit in vielen Tierheimen anzutreffen sind. Die Tierheime erwarten in der Regel eine Spende. Dies soll zumindest teilweise zur Kostendeckung dienen, die durch Haltung und Pflege der dort aufgenommenen Tiere entstanden ist. Das Wohlergehen der Tiere steht an erster Stelle, und die meisten Tierheime und Einrichtungen lassen Katzen vor Freistellung zur Vergabe gerne kastrieren bzw. sterilisieren, impfen sowie ihnen zur Identifizierung einen Mikrochip einsetzen. Ansonsten wird man Sie vermutlich dazu auffordern, selbst für die Ausführung dieser Punkte zu sorgen und dies als Bedingung zur Aufnahme der Katze stellen.

Vielleicht wäre für Sie eine ältere Katze die beste Option. Bedenken Sie jedoch, dass viele Katzen aus unterschiedlichen Gründen in Tierpflegeeinrichtungen und Tierheimen landen. Allerdings sollten die Heime - mit Ausnahme von Katzen, die als Streuner aufgenommen wurden - eine recht gute Vorstellung vom Charakter und Hintergrund der jeweiligen Katze haben, was Ihnen bei der Ermittlung der für Sie am besten geeigneten Katze hilft. Vor der Aufnahme einer Katze sollten Sie jedoch ebenso Ihren Lebensstil sowie die Umgebung bedenken, in der die Katze voraussichtlich leben wird.

Was erwarten Sie von einer Katze?

Katzen können Ihnen Liebe, Freundschaft, emotionale Unterstützung und das Gefühl schenken, gebraucht zu werden, was besonders für Alleinstehende gilt. Bei Kindern kann das Gefühl entstehen, einen treuen Freund zu haben, mit dem man seine Geheimnisse teilen kann – gleichzeitig wird hier aber auch eine bestimmte Verantwortung für die Pflege eines anderen Lebewesens übernommen. Das Zusammenleben mit Haustieren ist gewöhnlich für unser eigenes körperliches sowie emotionales Wohlbefinden sehr förderlich.

Sollten Sie den starken Wunsch verspüren, Ihr neues Haustier zu umsorgen, sollten Sie es mit einer Katze probieren, der nichts einen so enormen Genuss bereitet, wie auf Ihren Knien zu liegen – eine ältere Katze, die medizinischer Pflege bedarf, oder vielleicht eine Langhaarkatze, die regelmässig gepflegt werden muss. Sollten Ihre Wünsche und Vorstellungen in diese Richtung tendieren, wäre eine unabhängige, ehemals wilde Katze, die gerne viel draussen ist und Nager jagt, für Sie wahrscheinlich weniger geeignet.

In welcher Umgebung leben Sie?

Leben Sie an einer Hauptstrasse oder in einem Wohnblock? In diesem Fall würde eine Hauskatze gut passen. Oder leben Sie vielleicht in einer ländlichen Umgebung, die für eine frei umherlaufende Katze oder sogar eine gezähmte Wildkatze eher geeignet ist? Katzen, die es gewöhnt sind, mit ihren Streifzügen grosse Aussengebiete abzugehen, würden es nicht mögen, den Rest ihres Lebens unter den eingeengten Verhältnissen einer Wohnung zu verbringen. Umgekehrt gilt für Katzen, die sich an das Leben in Haus und Wohnung gewöhnt haben, dass diesen die Unsicherheit einer unverschlossenen Katzenklappe oft nicht behagt. Diese Katzen würden sich nie freiwillig nach draussen trauen, auch wenn ihnen hierzu die Möglichkeit geboten würde.

Wie viel Zeit steht Ihnen zur Verfügung?

 Unser hektischer Lebensstil bringt mit sich, dass wir oft spät nach Hause kommen. Normalerweise können sich Katzen an diese unabhängige Lebensweise anpassen, besonders wenn sie ins Freie können. Dennoch würden sich die meisten Katzen selbst in diesem Fall über die Gesellschaft einer anderen Katze freuen, mit der sie in Abwesenheit des Halters spielen kann. Wäre es da nicht eine Überlegung wert, direkt zwei Katzen gleichzeitig aufzunehmen? Im Idealfall wären dies zwei Katzen, die sich bereits kennen und mögen. Für Hauskatzenhalter ist es ein absolutes Muss, sich um die Gesellschaft weiterer Katzen zu bemühen, anstelle von seiner Katze zu erwarten, dass sie die meiste Zeit alleine verbringt.

Haben Sie zu Hause noch andere Haustiere?

Die domestizierte Katze ist ein Einzeljäger und wird daher oft als Einzelgänger angesehen, was so jedoch nicht stimmt. Viele Katzen können theoretisch und praktisch mit anderen Katzen, aber auch mit Menschen starke soziale Bindungen eingehen (sogar oftmals mit Hunden). Katzen, die mit Hunden schlechte oder gar keine Erfahrung gemacht haben, sind wahrscheinlich nicht sehr glücklich, wenn Sie zu Hause einen Hund haben. Sollten Sie bereits Hundehalter sein oder die Anschaffung eines Hundes beabsichtigen, sollten Sie sich für eine Katze entscheiden, die bereits problemlos mit einem Hund zusammengelebt hat.

Können Sie sich eine Katze leisten?

Sie sollten auf jeden Fall die kompletten Kosten für die Fütterung der Katze sowie die Kosten für regelmässige, tierärztliche Behandlungen wie Impfungen, Entwurmungen und Jahresuntersuchungen, einschliesslich Versicherungen abwägen. Ebenso sollten die Kosten zur Unterbringung Ihrer Katze in Katzenpensionen berücksichtigt werden, wenn Sie verreisen möchten. Daneben müssen Sie Futterschalen, Bett, Katzenklo und Katzenstreu, Pflegezubehör sowie Spielsachen kaufen – Gegenstände, die möglicherweise regelmässig zu ersetzen sind.

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Katzen an Hunde gewöhnen

Katzen an Hunde gewöhnen

Die erfolgreiche Eingewöhnung einer neuen Katze in Ihren Haushalt hängt stark davon ab, dass eine kontrollierte und sichere Umgebung gewährleistet wird. Wenn Sie bereits einen Hund haben, können die beiden Haustiere einander sehr gut ergänzen. Hierbei können Sie einen Beitrag leisten, damit sich die Beziehung Ihrer Haustiere möglichst reibungslos gestaltet.

  • Behalten Sie beide Haustiere nach Möglichkeit im Auge. Oft genügen allein Ihr Verhalten und ihre Beaufsichtigung, dass sich keine schwerwiegenden Rivalitäten oder Feindseligkeiten entwickeln.
  • Beaufsichtigen Sie Katzen und Hunde, bis Sie sicher sein können, dass die Tiere miteinander auskommen. Es kommt vor, dass manche erwachsenen Hunde Kätzchen herumtragen und die Kätzchen sich diesen Umgang gefallen lassen. Vielleicht sollten Sie aber zur Vermeidung von Verletzungen dem Hund das Kätzchen doch lieber wegnehmen.
  • Wenn Sie mehr als einen Hund haben, sollten Sie den Hunden nicht gestatten, sich bei der Eingewöhnung gleich gemeinsam auf Ihre Katze zu stürzen. Führen Sie immer einen Hund mit der Katze zusammen, damit jeder der Hunde versteht, dass Ihre Katze ein Teil der Familie und kein Objekt zum Spielen oder Jagen ist.
  • Sorgen Sie dafür, dass das Katzenklo für Ihren Hund unzugänglich aufgestellt ist. Früher oder später könnte der Hund den Inhalt des Katzenklos zu fressen versuchen!
  • Lassen Sie Katze und Hund getrennt fressen, damit beide ihre Ruhe haben. Als Fleischfresser benötigen Katzen eine Ernährung, welche die Aminosäure Taurin enthält. Wenn Ihr Hund also die Nahrung Ihrer Katze frisst, könnte sich bei Ihrer Katze eine Mangelerscheinung einstellen.
  • Lassen Sie Essensreste nicht an einer für die Katze zugänglichen Stelle liegen. Die Katze würde dann nicht nur auf den Tisch oder eine Theke springen oder den Mülleimer umwerfen, sondern dabei vielleicht auch Dinge auf den Boden befördern, über die sich Ihr Hund hermachen könnte.
  • Wenn Ihr Hund gerne jagt, sollten Sie dafür sorgen, dass er das Kommando „Aus“ beherrscht, was Sie in die Lage versetzt, mögliche Anstalten Ihres Hundes zur Verfolgung Ihrer Katze in den Griff zu kriegen. Am besten unterbinden Sie eine Verfolgung sofort, da Ihr Hund wahrscheinlich nicht auf Anweisungen reagieren wird, sobald die Verfolgung angefangen hat.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze ausreichend Möglichkeiten hat, sich auch an Dinge heranzupirschen und darüber herzufallen, außer der Rute Ihres Hundes.
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Ein sicheres Zuhause

Ein sicheres Zuhause

 Wenn Sie eine neue Katze mit nach Hause bringen, versteht es sich von selbst, dass Sie Heim und Garten möglichst sicher machen möchten. Womit fangen Sie an?

Sicherheit im Innenbereich

Viele häufig im Haushalt verwendete Objekte sind selbst in geringen Mengen hochgiftig::

  • Silbergeld (hohe Konzentration an Zink)
  • Mottenkugeln (Naphthalen oder Paradicholorobenzen)
  • Duftmischungs-Öle, Wäschetrocknertücher, Reinigungsmittel für Geschirrspülmaschinen (kationische Reinigungsmittel, die Verätzungen verursachen)
  • Batterien (Säuren oder Alkali, die Verätzungen verursachen)
  • zu Hause hergestellter Spielteig (hoher Salzgehalt)
  • Hand- oder Fusswärmer (hoher Eisengehalt)
  • Zigaretten, Kaffeesatz, Alkohol
  • Schokolade (enthält Theombromin, einen Giftstoff, der im Organismus Ihrer Katze nicht abgebaut werden kann)

Lassen Sie Ihre Katze nie in die Nähe der Orte, an denen Sie Ihre Reinigungsmittel aufbewahren. Diese Mittel weisen zahlreiche gefährliche Eigenschaften und Bestandteile auf – angefangen von Substanzen, die Störungen des Magen-Darm-Trakts hervorrufen, bis zu solchen Stoffen, welche die empfindliche Schleimhaut des Mundbereichs, der Speiseröhre und des Magens verbrennen.

Bewahren Sie alle Autoreinigungsmittel sicher auf. Ihre Katze könnte am süsslichen Frostschutzmittel Gefallen finden, von dem jedoch bereits ein Teelöffel für eine 3,5 kg schwere Katze tödlich sein kann (enthält Ethylenglykol).

Wenn Sie Mäuse- oder Rattenköder, Ameisen-, Kakerlaken- oder Schneckenfallen einsetzen, sollten Sie diese an für Ihre Katze unzugänglichen Bereichen aufstellen. Die meisten Köder enthalten süsslich riechende zähflüssige Inhaltsstoffe, die auf Katzen verlockend wirken.

Machen Sie Ihr Zuhause kätzchenfreundlich

Wie andere intelligente und verspielte Babys erkunden auch Kätzchen Objekte, indem sie diese berühren, an ihnen kauen und ihren Geschmack testen. Heranwachsende Kätzchen sind sehr erkundungsfreudig, müssen aber vor vielen potenziell gefährlichen Haushaltsgegenständen sowie vor verschluckbaren Objekten geschützt werden.

  • Stellen Sie in Küche und Bad mit Deckel versehene Mülleimer auf.
  • Halten Sie die Arbeits- und Tischflächen in der Küche sauber, um keine unnötige Versuchung entstehen zu lassen.
  • Bewahren Sie Haushaltschemikalien und Giftstoffe in einem Schrank unter Verschluss auf.
  • Klappen Sie die Toilettendeckel herunter, damit Ihr Kätzchen nicht in die Schüssel fallen kann.
  • Verstauen Sie elektrische Kabel ausserhalb des Sichtbereichs Ihres Kätzchens, indem Sie sie an der Wand oder hinter Möbeln verstauen bzw. befestigen. Oder investieren Sie in Kabelbinder oder Kabelhaltesysteme.
  • Kürzen Sie herabhängende Schnüre bzw. Gurte an Jalousien und Vorhängen und bringen Sie diese ausserhalb der Reichweite Ihres Kätzchens an.


Machen Sie Ihrem Kätzchen den Zugang zu gefährlichen Pflanzen unmöglich

Auch wenn wir bei Katzen von Fleischfressern ausgehen, nehmen viele Katzen gerne Gemüse und andere pflanzliche Stoffe zu sich. Viele Katzen fressen draussen in geringen Mengen Gras oder drinnen an Blättern von Topfpflanzen. Wenn Blätter oder andere Bestandteile giftig sind, kann das gefährlich sein.

Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt nach einer vollständigen Liste aller für Katzen potenziell gefährlichen Pflanzen. Zu den häufiger vorkommenden Pflanzen zählen:

Pflanzen im Haushalt

Philodendron (Baumfreund)
Mistel
Weihnachtsstern


Gartenpflanzen

Liliengewächse
Rhododendron (Azalee)
Gelbe Narzisse (Osterglocke)
Tomate
Fingerhut
Eibe
Hortensie


Sicherheit im Aussenbereich

Jede Katze trägt den Instinkt in sich, ein Territorium abzugrenzen, auf Bäume zu klettern, auf Jagd zu gehen, Sozialkontakte mit anderen Katzen zu pflegen oder in der Sonne zu dösen. Mit dem Aufenthalt im Freien ist Ihre Katze aber auch Krankheiten und Parasiten ausgesetzt, kann vermisst werden, gestohlen werden, sich im Verkehr eine Verletzung zuziehen oder umkommen. Wenn Sie sich also entschlossen haben sollten, Ihre Katze auch raus zu lassen, sollten Sie ebenfalls für ihre grösstmögliche Sicherheit sorgen.

  • Lassen Sie Ihre Katze nicht aus dem Haus oder der Wohnung, bis diese kastriert bzw. sterilisiert ist.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze alle nötigen Impfungen und Auffrischungen hat. Sprechen Sie Ihren Tierarzt auf neue Impfstoffe an, die vor ansteckenden Katzenkrankheiten schützen. 
  • Ehe Sie Ihre Katze nach draussen lassen, sollten Sie sich bei Ihrem Tierarzt nach einer regelmässigen Entwurmung, Flohbehandlung und natürlich dem Versehen Ihres Haustieres mit einem Mikrochip erkundigen..
  • Wenn Sie einen Garten haben und in einer ruhigen Gegend leben, sollten Sie eine Katzenklappe installieren, über die Ihre Katze tagsüber nach draussen kann. Kaufen Sie sich eine verschliessbare Klappe, damit Ihr Haustier nachts drinnen bleibt und es vor Verkehr, aber auch vor Raubtieren und Katzendieben geschützt ist.
  • Alternativ können Sie eine grosse, in den Garten führende Katzenbahn bzw. Auslaufmöglichkeit anlegen, die durch eine Katzenklappe mit dem Haus verbunden ist. Diese Anlage sollte einen warmen und wasserdichten Bereich haben und halb in der Sonne sowie halb im Schatten liegen. Bringen Sie noch einen Baumstumpf oder eine Klettermöglichkeit, Seile, Stangen und Ablageflächen an und auch etwas Gras. Pflanzen Sie Katzenminze an und stellen Sie einen Wassernapf sowie ein Katzenklo auf..
  • Wenn Sie in einer Wohnung oder in der Nähe einer stark befahrenen Strasse wohnen, sollten Sie erwägen, Ihre Katze nur drinnen zu halten oder eine Leine und ein Geschirr anzulegen, wenn die Katze raus geht. Trotz ihrer Intelligenz, kann man von Katzen nicht erwarten, dass sie wissen – oder lernen können, dass Autos gefährlich sind. Vergewissern Sie sich stets vor dem Einlegen des Rückwärtsgangs, dass sich in Ihrer Einfahrt keine Katze befindet.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Katze ein Halsband mit Schnelllösemechanismus mit Erkennungsmarke trägt, auf dem Ihre Anschrift und die Telefonnummer Ihres Tierarztes angegeben ist (die Tierarztpraxis ist tagsüber geöffnet, wenn Sie auf der Arbeit sein sollten). Ein reflektierender Streifen am Halsband sorgt dafür, dass Ihre Katze nachts von den Verkehrsteilnehmern erkannt wird.
  • Verwenden Sie einen geschlossenen Katzen-Transportkorb, wenn Sie Ihre Katze draussen oder mit dem Auto befördern. 
  • Lassen Sie Ihre Katze kastrieren bzw. sterilisieren, damit sie möglichst wenig umherstreunt oder mit anderen Katzen kämpft, aber auch mit geringerer Wahrscheinlichkeit Krankheiten überträgt (zudem wird natürlich das Risiko einer Trächtigkeit ausgeschlossen).).
  • Seien Sie vorsichtig im Umgang mit chemischen Pflanzenschutzmitteln. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Katze nach Einsatz von Chemikalien keinen Zugang zum Garten und nach Behandlung ihres Rasens oder Gartens mit Düngemitteln, Unkrautvertilgungs- oder Pflanzenschutzmitteln dorthin keinen Zugang hat, bis die Mittel in diesem Bereich vollständig getrocknet sind.

    Vergewissern Sie sich, dass niemand in der Umgebung Mäuse- oder Rattengift verwendet. Wenn Katzen das Gift direkt oder einen vergifteten Nager frisst, kann dies für sie tödlich enden..
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Katzen aneinander gewöhnen

Katzen aneinander gewöhnen

Katzen sind gebietsorientierte Lebewesen. Sie achten darauf, ihr eigenes Revier zu markieren und nehmen Neuankömmlinge nicht unbedingt sofort auf. Zudem müssen Katzen, deren Leben nach einer strengen Rangordnung verläuft, wissen, wer das Sagen hat. Jeder Neuling, der sich nicht an die Regeln hält, wird schnell in seine Schranken verwiesen. Für den Fall, dass Sie eine neue Katze nach Hause mitbringen und im Haushalt bereits eine oder mehrere Katzen leben, können Ihnen die folgenden Tipps die Eingewöhnung erleichtern.

  • Katzen sind gebietsorientierte Lebewesen. Sie achten darauf, ihr eigenes Revier zu markieren und nehmen Neuankömmlinge nicht unbedingt sofort auf. Zudem müssen Katzen, deren Leben nach einer strengen Rangordnung verläuft, wissen, wer das Sagen hat. Jeder Neuling, der sich nicht an die Regeln hält, wird schnell in seine Schranken verwiesen. Für den Fall, dass Sie eine neue Katze nach Hause mitbringen und im Haushalt bereits eine oder mehrere Katzen leben, können Ihnen die folgenden Tipps die Eingewöhnung erleichtern.
  • Bei der Auswahl der Katze wäre anzumerken, dass die Aussichten auf ein friedliches Auskommen deutlich besser stehen, wenn eine der Katzen sich noch im Welpen- oder Jugendalter befindet und wenn beide Katzen kastriert bzw. sterilisiert sind. Mit zunehmendem Alter werden Katzen tendenziell weniger tolerant.
  • Gestalten Sie die Eingewöhnung Ihrer Katze langsam. Ihre vorhandenen Haustiere sollten Sie nicht gleich und direkt mit Ihrem neuen Haustier konfrontieren. Wenn Sie Ihre neue Katze nach Hause gebracht haben, sorgen Sie dafür, dass sich Ihr vorhandenes Haustier sicher in einem geschlossenen Zimmer befindet, in dem es sich wohl fühlt. Lassen Sie die neue Katze in ein anderes getrenntes Zimmer, das ihr für die Eingewöhnungszeit als Zuhause dient und mit separaten Futter- und Wassernäpfen sowie mit einem Katzenklo ausgestattet ist.
  • Sobald sich Ihre neue Katze beruhigt hat, können Sie sie aus dem Zimmer lassen. Dabei lassen Sie die Katze an Ihren Händen und Ihrer Kleidung riechen, sprechen ruhig zu ihr und bieten ihr eine Belohnung an. Während sich Ihr neues Haustier akklimatisiert, sollten Sie darauf achten, Ihre andere Katze nicht zu vernachlässigen. Halten Sie sich an deren normalen Tagesablauf, da dies Ihre andere Katze andernfalls aufregen würde. Vorübergehend halten Sie die neue Katze noch in ihrem separaten, geschützten Zimmer. Die Dauer der Trennung hängt von der Reaktion beider Katzen ab. 
  • Veranlassen Sie, dass Ihre erste Katze sich an den Geruch ihres neuen Gefährten gewöhnt. Vermischen Sie in den ersten Tagen den Geruch des Neuankömmlings mit verschiedenen Gerüchen Ihres Heimes. Tauschen Sie die Futternäpfe und Liegemöglichkeiten im Verlauf der ersten Woche langsam aus. Wenn eine der Katzen auf den Geruch schlecht reagiert, bringen Sie diesen schnell mit einer positiven Erfahrung wie beispielsweise einem köstlichen Leckerbissen in Zusammenhang. .
  • Sobald beide Katzen den Eindruck vermitteln, sich mit dem Geruch der anderen Katze angefreundet zu haben, können Sie den Tieren gestatten, ihr gegenseitiges Territorium zu entdecken. Dies sollte jedoch zu unterschiedlichen Zeiten geschehen. So wird eine direkte Konfrontation vermieden. Wenn dann beide Katzen im jeweiligen Bereich der anderen Katze ein entspanntes Verhalten zeigen, ist es an der Zeit, beide einander richtig vorzustellen.
  • Die erste Begegnung erfolgt am besten während der Fütterungszeit. Stellen Sie die Futternäpfe beider Katzen in dasselbe Zimmer, allerdings in grösserer Entfernung voneinander. Wahrscheinlich überwiegt der Wunsch nach Futter den gegenseitigen Argwohn. Zwingen Sie den Katzen keinen Kontakt auf und sorgen Sie für ausreichend Raum, damit die Katzen auf Distanz bleiben können, wenn ihnen danach ist. Seien Sie auf ein gewisses Mass an Körpersprache wie gegenseitiges Beäugen, Fauchen und „Sich-gross-Machen“ gefasst – das ist normal und dadurch machen die Katzen untereinander ihre Rangordnung aus. Halten Sie aber ein Tuch bereit, falls Sie eine Auseinandersetzung beenden müssen. Bei der ersten gewalttätigen Reaktion trennen Sie die Katzen sofort und fangen bei der vorletzten Etappe wieder an.
  • Trennen Sie Ihre Katzen nach der Fütterung sofort. Bei den anschliessenden Mahlzeiten können Sie die Katzen zunehmend länger zusammen lassen, bis sie sich untereinander entspannt verhalten. Langsam wird Ihre erste Katze die Gesellschaft des neuen Haustieres mit ihrem Lieblingsfutter in Zusammenhang bringen. Widmen Sie jeder Katze gleich viel Zeit. Ihr Geruch verbindet sich so mit dem der Katzen und keines Ihrer Haustiere wird sich benachteiligt fühlen.  

Sollten Ihre Katzen ein dauerhaft aggressives Verhalten zeigen, fragen Sie Ihren Tierarzt nach geeigneten Arzneimitteln, mit deren Hilfe Sie die Katzen ruhig stellen könnten, wenn Sie einen erneuten Gewöhnungsversuch unternehmen. Bedenken Sie aber, dass manche Katzen von ihrer Persönlichkeit schlicht nicht zueinander passen. In diesem Fall sollten Sie letztlich in Erwägung ziehen, die neue Katze, die Sie eingewöhnen wollten, anderweitig abzugeben.
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Versicherung für Haustiere

Pet insurance

Cats bring us a lot of enjoyment, but there are also times when they can make us worry, especially when they get ill. Pet insurance can bring real peace of mind – and a great help when it comes to the unforeseen expenses of treatment.  Even so, you should be careful to choose the right company and the right policy for your pet.

What to look for in an insurance company

  • Insurance cover should be as comprehensive as required.
  • The policy should have a minimum number of restrictions (normally found in the small print).
  • It should all be provided at the lowest possible premium.
  • The company should have a good track record in terms of claims history, type of claims, frequency of claims etc. This sort of information can usually be checked on their websites or in FAQ’s.
  • Simple, straightforward processes and good service, e.g. the opening times of a careline.
    What to look for from pet insurance
  • Does the cover include all the costs of treating your pet? Check that hospital stays, medicines, anaesthetics, operations, X-rays and laboratory charges will all be taken care of. Also enquire if the treatment of behavioural disorders and complementary medicines are covered.
  • Will your cover include the cost, or a contribution towards, special prescriptive diets?
  • Is an allowance made for associated costs such as cattery boarding fees?
  • Will there be a lump sum if your cat is lost, stolen or strays? Will the policy contribute to the cost of making missing notices and offering a reward?
  • Is the premium affected by your postcode or your cat's age?
  • Is there an excess to be paid for pre-existing conditions? With most pet insurance policies you will be expected to pay the first part of each and every claim. This excess payment, around £35, will be specified in your policy.
  • Are there any restrictions in terms of the number of visits to the vet every year?
  • Are there pensioner or multi-pet discounts?
  • Does cover include 3rd party costs if your cat causes an accident? You should also check your house and contents insurance, as some policies cover legal liability for injury or damage caused by cats.
  • Will there be payment for holiday cancellation due to emergency pet surgery? Or boarding fees should you need to go to hospital?
  • Are pedigrees excluded from certain cover because of the value of the animal? Or do they require an excess payment? Are treatments for certain hereditary conditions excluded?
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Willkommen zu Hause!
  1. Willkommen zuhause!

    Wenn Sie ein Kätzchen mit nach Hause bringen, ist dies der Beginn eines langen, glücklichen Zusammenlebens. Die folgenden zehn Tipps zur Aufnahme eines neuen Haustieres werden Ihnen dabei helfen, von Beginn an genauso zu handeln, wie Sie es auch zukünftig handhaben wollen.Wenn Sie ein Kätzchen mit nach Hause bringen, ist dies der Beginn eines langen, glücklichen Zusammenlebens. Die folgenden zehn Tipps zur Aufnahme eines neuen Haustieres werden Ihnen dabei helfen, von Beginn an genauso zu handeln, wie Sie es auch zukünftig handhaben wollen.

    Wählen Sie einen Namen – entscheidend sind Kreativität und Vergnügen!
  2. Versorgen Sie das Tier jeden Tag mit frischem Futter und Wasser in sauberen Näpfen aus Plastik, Keramik oder rostfreiem Stahl.
  3. Neben Futter und Wasser ist das Katzenklo für die Katze die wichtigste Ausstattung. Das Katzenklo sollte je nach Zumutbarkeit für Sie möglichst gross dimensioniert sein. Kätzchen haben es am liebsten, wenn sie zwischen mindestens zwei leicht zugänglichen und nahe beieinander platzierten Katzenklos wählen können.
  4. Kaufen Sie ein Quick-Release-Halsband, das schnell aufgeht, denn Ihr Kätzchen könnte sich mit dem Kopf beispielsweise in einem Ast verfangen. Versehen Sie das Halsband mit einer Erkennungsmarke sowie mit einem Glöckchen, das Sie warnt, wenn das Kätzchen zwischen Ihre Füsse gerät oder wegzulaufen versucht. Bitten Sie ausserdem Ihren Tierarzt um die Einpflanzung eines Mikrochips für den Fall, dass Ihr Kätzchen verloren geht.
  5. Wählen Sie für Ihr Kätzchen ein Bett. Angeboten werden alle möglichen Formen, Grössen und Materialien, aber selbst ein geschlossener Karton mit weicher Polsterung und einer Lochöffnung an einer Seite ist hierfür geeignet. Seien Sie aber darauf gefasst, dass Ihr neues Haustier es vielleicht auf Ihren neuen Pulli abgesehen hat!
  6. Wählen Sie verschiedene für Kätzchen geeignete und robuste Spielzeuge ohne Kleinteile, die verschluckt werden könnten. Mit einer Schnur an einer Stange befestigt, lassen Sie diese Spielsachen herabbaumeln und können Ihrem Kätzchen dabei zuschauen, wie es alle möglichen komplizierten Kunststückchen vorführt. Räumen Sie die Spielsachen nach dem Spielen wieder weg und kontrollieren Sie diese dabei stets auf Beschädigungen.
  7. Katzen brauchen kein regelmässiges Bad, jedoch dürfen Sie es sich zur freudigen Gewohnheit machen, Ihrer Katze das Fell zu bürsten oder zu kämmen!
  8. Schauen Sie sich nach einer anerkannten Tierarztpraxis um, der Sie Ihr Vertrauen schenken können. Eine solche Beziehung kann 15 bis 20 Jahre bestehen.
  9. Stellen Sie zur Vermeidung von Beschädigungen an Teppichen und Möbeln Kratzständer aus Sisalseilen oder Wellpappe auf, am besten je eines in der Nähe der Ruhe- bzw. Schlafplätze, die jedes Kätzchen am liebsten hat. Katzen benutzen Kratzmöglichkeiten gerne nach dem Aufwachen.
  10. Machen Sie zum Abschluss viele Bilder – Ihr neues Haustier wird sehr schnell heranwachsen. (Sollte Ihnen Ihre Katze jemals entlaufen, sind an Anzeigebrettern angebrachte aktuelle Bilder Ihrer Katze eine grosse Hilfe dabei, Ihr Tier wiederzufinden.)
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