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Aufnahme einer erwachsenen Katze

Aufnahme einer erwachsenen Katze

So unwiderstehlich ein Kätzchen auch immer sein kann – die Vorstellung, ein auf vier Beinen wandelndes und für Unordnung sorgendes Energiebündel mit nach Hause zu bringen, ist nicht jedermanns Sache. Tausende erwachsene Katzen werden in der Schweiz jedes Jahr ausgesetzt oder in Tierheimen abgegeben. Die Aufnahme einer erwachsenen Katze von einem seriösen Tierheim oder Tierschutzverein kann unglaublich bereichernd sein. Zudem erhält das Haustier dadurch eine ihm zustehende zweite Chance, Teil eines liebevollen Zuhauses zu werden.

Vorteile bei der Aufnahme einer erwachsenen Katze

  • Meist sind erwachsene Katzen ruhiger, entspannter und weisen eher einen strukturierten Tagesablauf sowie eine gefestigte Persönlichkeit auf. Erwachsene Katzen haben ihre überschüssige Energie im Welpenalter verbrannt und sind nun, nachdem sie einige Hausregeln wie beispielsweise die Benutzung des Katzenklos gelernt haben, auf ein ruhigeres Leben eingestellt.
  • Ein seriöses Tierheim oder eine Tierschutzeinrichtung stellt sicher, dass Ihre Katze eine gründliche medizinische Untersuchung durchlaufen hat und kastriert bzw. sterilisiert, geimpft, entwurmt und vor der Abgabe an ihren neuen Halter alle möglicherweise erforderlichen Behandlungen erhalten hat.
  • Oft ist die Vorgeschichte der Katze bekannt, was dem Tierheim oder der Einrichtung die Auswahl eines Haustiers ermöglicht, das Ihrem Zuhause und Ihrem Lebensstil entspricht. Die Einrichtung ist möglicherweise auch darüber informiert, ob sich die Katze gut mit Kindern, mit anderen Katzen oder mit Hunden verträgt. In aller Regel sind die Tierheime und Einrichtungen im selben Masse wie Sie selbst bemüht, die passende Wahl zu treffen und unternehmen nie den Versuch, ein problematisches Tier loszuwerden.
  • Führende Tierschutzorganisationen können Ihnen wertvolle Unterstützung und Ratschläge erweisen – ein Katzenleben lang.
  • Bei so zahlreichen zur Verfügung stehenden und an ein neues Zuhause abzugebenden Katzen haben Sie beste Aussichten, ein für Sie geeignetes Haustier zu finden, ob reinrassige Katze oder Mischlingskatze.
  • Davon abgesehen, wird es Ihnen ein Gefühl grosser, innerer Zufriedenheit geben, zu wissen, dass Sie Ihrer Katze eine zweite Chance im Leben gegeben haben.

Was es zu beachten gilt

Ältere Katzen, die über eine angesehene Organisation an ein neues Zuhause vermittelt werden, geben wunderbare Haustiere ab. Allerdings sind ein paar Dinge zu beachten:

  • Seien Sie bei der Beschreibung Ihres Lebensstils und Ihrer Gewohnheiten ehrlich und ausführlich. So wird eine Katze, die sich an das Leben im Freien gewöhnt hat, sich nur schwer an das Leben als ausschliesslich drinnen gehaltenes Haustier gewöhnen.
  • Ältere Katzen können eingefahrene Ansichten und Gewohnheiten haben. Es kann Zeit brauchen, bis eine erwachsene Katze sich völlig einlebt und anpasst.
  • In manchen Fällen ist die vollständige Vorgeschichte einer Katze nicht bekannt, besonders wenn sie ausgesetzt wurde. Sorgen Sie dafür, dass die Katze eine Gesamtuntersuchung erhält, ehe Sie sie nach Hause bringen. Bedenken Sie ebenso, dass eine Katze, die schlecht behandelt wurde, möglicherweise emotional belastet ist und Geduld erfordert, um neues Vertrauen aufzubauen.
  • Wenn Sie bereits Katzenhalter sind, sollte noch angemerkt werden, dass die Eingliederung einer neuen, erwachsenen Katze mehr Spannungen erzeugen kann, als wenn es sich um ein junges Kätzchen handelt.
  • Wenn Sie eine reinrassige Katze von einem Züchter aufnehmen, sollten Sie daran denken, dass das Tier möglicherweise zu Zuchtzwecken oder für Ausstellungen eingesetzt wurde und bestimmte Verhaltensmuster angenommen hat.

Woher aufnehmen?

Es gibt landesweit unzählige Tierheime und Tierschutzvereine, auf Landes- wie auch auf Kommunalebene. In Ihrem Telefonbuch oder auch online finden Sie eine reiche Auswahl. Bedenken Sie, dass selbst die grösseren Einrichtungen bzw. Organisationen die Tiere nicht landesweit anbieten und es vorziehen, dass potenzielle Halter in möglichst geringer Entfernung wohnen. Um Ihnen Ihre Wahl zu erleichtern, vereinbaren Sie beim Tierheim oder Tierschutzverein einen Termin, um sich von den Räumlichkeiten und den Bedingungen der dort gehaltenen Katzen ein Bild zu machen. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie zu Einzelheiten bezüglich Ihres Zuhauses und Lebensstils befragt oder sogar darum gebeten werden, als Beweis Ihrer Verantwortung als Haustierhalter Ihre vorhandenen Haustiere mitzubringen.

Es können auch Kätzchen sein

Haben Sie sich letztlich für ein Kätzchen entschlossen, lassen sich oft gerade in der Kätzchen-Zeit auch Kätzchen finden, die abgegeben werden sollen.

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Sie werden Katzenhalter

Sie haben sich also für eine Katze als ideales Haustier entschieden und sich auf die Katzenrasse Ihrer Wahl festgelegt. Sind Sie aber auch auf Ihre Pflichten als verantwortungsvoller Haustierhalter vorbereitet? Es stehen noch einige wichtige Entscheidungen aus, die Sie zu treffen haben, ehe Sie die optimal zu Ihnen passende Katze gefunden haben.

  • Sind Sie bereit, für die nächsten möglicherweise 15 Jahre die Verpflichtungen zur Vollzeit-Pflege eines Haustieres auf sich zu nehmen? Katzen leben in der Regel relativ lange und werden häufig über 20 Jahre alt.
  • Können Sie jeden Tag Zeit für mindestens zwei 20-minütige Spieleinheiten entbehren? Dies ist speziell für Katzen wichtig, die ihr gesamtes Leben lang drinnen gehalten werden und, was Auslauf und Stimulation anbelangt, auf diese Spieleinheiten angewiesen sind.
  • Haben Sie genug Zeit für die regelmässige Körperpflege Ihres Haustiers? Die meisten Katzen sind relativ schnell und einfach zu pflegen. Wünschen Sie sich hingegen eine Langhaarkatze, fällt tägliche Pflege an, die sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann.
  • Haben Sie einen katzenfreundlichen Nachbarn oder einen Freund, der für Sie einspringen und sich um Ihre Katze kümmern könnte, wenn Sie mal weg müssen? Katzen sind Gewohnheitstiere, die ihre Bequemlichkeiten zuhause lieben und vielleicht eher zuhause bleiben, wenn Sie nur für kurze Zeit weg sind.
  • Wünscht sich Ihre Familie eine Katze genauso sehr wie Sie selbst?
  • Sind Sie oder Mitglieder Ihrer Familie gegen Katzen allergisch? Falls ja, sollten Sie dennoch die Haltung von Katzen nicht kategorisch ausschliessen – manche Menschen sind einfach nur allergisch gegen bestimmte Fellarten. Das regelmässige Abwischen des Fells mit einem Putzlappen hilft ebenfalls beim Entfernen von Speichel oder abgestorbenen Hautzellen, gegen die manche Menschen allergisch sind. Zudem können Sie das Schlafzimmer des Allergikers für die Katze unzugänglich machen. Sollten Sie Sorgen oder Bedenken haben, konsultieren Sie am besten vorher Ihren Arzt.
  • Können Sie sich eine Katze leisten? Für Ihre Katze benötigte Anschaffungen wie Bett, Kratzmöglichkeit, Spielzeug, Näpfe, Halsbänder usw. können einige Kosten verursachen und Tierarztrechnungen sorgen manchmal für unangenehme Überraschungen. Eine Haustierversicherung kann sich finanziell als nützlich erweisen, Ihnen aber auch ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe geben.
  • Sollten Sie bereits Haustiere haben: Vertragen sich diese mit Katzen?
  • Wohnen Sie in der Nähe einer stark befahrenen Strasse? Jedes Jahr werden bei Verkehrsunfällen viele Katzen getötet oder verletzt. Denken Sie also gründlich darüber nach, wie sicher es Ihre Katze haben wird, wenn sie auch nach draussen darf.
  • Geht Ihnen zuhause Ordnung und Sauberkeit über alles? Katzen hinterlassen nun einmal Haar auf Ihrer Kleidung, auf Möbeln und Teppichen.

Wenn Sie all diese Faktoren berücksichtigt haben und immer noch sicher sind, dass eine Katze das perfekte Haustier für Sie ist, ist es soweit, die Suche einzugrenzen und die geeignetste Katzenart bzw. Katzenrasse zu ermitteln.

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Welche Katze passt zu mir

Die Wahl der richtigen Katze

Die Entscheidung, eine neue Katze oder ein Kätzchen mit nach Hause zu bringen, ist schon sehr aufregend, wenn nicht sogar ein wenig beängstigend. Wie bei allen wichtigen Entscheidungen, sollte man sich möglichst gut informieren. Berücksichtigen Sie, inwieweit Ihre Katze zu Ihrem Lebensstil passt. Möchten Sie ein Kätzchen oder eine ältere Katze aufnehmen? Lieber eine reinrassige Katze oder eine Mischlingskatze? Treffen Sie eine weise Entscheidung.

Reinrassige Katze oder Mischlingskatze?

Reinrassige Katzen

Etwa 90% der Katzen in Grossbritannien sind Mischlingskatzen. Viele Menschen sind sich der Vielzahl der vorhandenen Katzenrassen nicht bewusst. Es gibt über 100 anerkannte Katzenrassen und Farbvarianten reinrassiger domestizierter Katzen und 5 Hauptkategorien: Perser oder Langhaar, sonstige Langhaarkatzen, Britisch Kurzhaar, Amerikanisch Kurzhaar und Orientalisch Kurzhaar.

Der Hauptvorteil, sich für ein reinrassiges Kätzchen bzw. Katze zu entscheiden, besteht darin, dass Sie wissen welche Art von Tier Sie mit nach Hause nehmen.
Aussehen und Persönlichkeit der Katze werden wahrscheinlich dem Profil dieser Katzenrasse entsprechen. So sind beispielsweise reinrassige Siamkatzen tendenziell stimmfreudig, stellen gerne etwas an und suchen Ihre Aufmerksamkeit. Beim Erwerb einer reinrassigen Katze lässt sich zudem einschätzen, welche Grösse das Kätzchen letztlich erreichen wird, wie lang das Fell wird und welche Wahrscheinlichkeit für bestimmte gesundheitliche Probleme vorliegt.

Bedenken Sie ebenfalls, dass sich bei reinrassigen Katzen nicht nur die Grösse und Persönlichkeit voraussagen lassen. Durch generationenlange Kreuzungen wurde auch eine grössere Anfälligkeit für genetisch vererbbare Krankheiten sowie eine erhöhte Tendenz zu Verhaltensproblemen beobachtet.

Weitere Informationen zu Katzenrassen entnehmen Sie einem guten Nachschlagewerk zu Katzen.

Kreuzzüchtungen

Kreuzzüchtungen sind das Ergebnis zweier reinrassiger Elterntiere verschiedener Rassen. Kreuzzüchtungen kommen bei Katzen zwar seltener als bei Hunden vor, sind jedoch in geringer Zahl erhältlich. Viele neue reinrassige Katzenrassen sind durch sorgfältig abgestimmte Kreuzzüchtungen entstanden, so beispielsweise die Katzenrasse Tonkanese, die aus einer Kreuzung der Siamkatze mit der Burmakatze hervorging. Die meisten heute erhältlichen Kreuzzüchtungen stellen das Ergebnis zufälliger Kombinationen dar, bei denen eine reinrassige weibliche Katze anstelle des vorgesehenen Deckkaters mit einer anderen Rasse gekreuzt wurde. Bei Kreuzungen sind gewöhnlich einige Verhaltensmerkmale wie auch körperliche Merkmale beider Rassen erkennbar. So kann beispielsweise eine Siam-Kreuzung von ihrem Körperbau her einer Siamkatze ähneln, aber möglicherweise keine spitzen Markierungen aufweisen. Auch die Natur der Siamkatze kann vielleicht vorliegen, wenn auch schwächer ausgeprägt. So könnte die betreffende Katze mitteilungsfreudig und eigensinnig, aber vielleicht nicht so anspruchsvoll wie eine reinrassige Siamkatze sein.

Mischlingskatzen

An der Abstammung von Mischlingsvarianten bzw. Mischlingen sind reinrassige Katzenrassen gänzlich unbeteiligt. Die am stärksten gemischten Rassen werden entweder als „Domestic Shorthair“ oder „Domestic Longhair“ kategorisiert. Der Hauptnachteil dieser Katzen besteht darin, dass Sie einfach nicht wissen können, wie sich ein Kätzchen entwickeln wird. Das betrifft beispielsweise die Grösse und das Fell, aber auch den Charakter des erwachsenen Tieres. Diesen Überraschungsfaktor erachten jedoch viele Halter als Vorteil!
Im Gegensatz zu Hunden, unterscheiden sich Katzen in der Grösse oder Körperform nicht wesentlich voneinander. Das Aussehen und die Eigenschaften des Kätzchens, wenn es dann zu einer erwachsenen Katze geworden ist, dürften so für keine allzu grosse Überraschung sorgen.

Zu den Hautvorteilen sich für eine Mischlingskatze zu entscheiden, gehören Gesundheit und Verhaltenspersönlichkeit. Mischlinge sind oft gesünder als reinrassige Tiere, da sie einen grösseren Genpool und nur wenige vererbbare genetische Probleme aufweisen. Dazu kommt, dass sie häufiger ausgeglichen sind und eine angenehme Katzenpersönlichkeit haben. Zu guter Letzt sind Mischlingskätzchen und -katzen im Allgemeinen günstiger, wogegen reinrassige Kätzchen sehr teuer sein können.

Sollte Ihnen die Ungewissheit, wie sich ein Mischlingskätzchen entwickeln wird, Sorgen bereiten, ist es vielleicht besser, die Aufnahme einer erwachsenen Mischlingskatze aus einem Tierheim oder einer ähnlichen Einrichtung zu erwägen. Dort gibt es genug Katzen, die ohne eigenes Verschulden, auf ein neues Zuhause warten. Da diese Tiere schon an das Leben mit dem Menschen gewöhnt sind, passen sie sich generell sehr leicht und schnell an ein neues Zuhause und Familienleben an, wenn man ihnen Gelegenheit dazu gibt.

Katze oder Kätzchen?

Kaum jemand kann Kätzchen widerstehen. Sie sind verschmust, verspielt, immer zu Streichen aufgelegt und sehr neugierig. Gleichzeitig erfordern sie viel Aufmerksamkeit und Zuneigung. Sind Sie bereit, die nötige Zeit und Energie in die verantwortungsvolle Pflege eines solchen Kätzchens zu investieren?

Erwachsene Katzen

Auch erwachsene Katzen sind verspielt, aber Sie sollten berücksichtigen, dass sie ihre prägenden Jahre in einem anderen Zuhause, im Freien oder sogar heimatlos verbracht haben. Egal welchen Einflüssen diese Katzen ausgesetzt waren, ihre Persönlichkeit ist auf jeden Fall ausgeprägter und kann deshalb möglicherweise einfacher gedeutet werden. Mit etwas Glück erhalten Sie weitere Informationen zu Persönlichkeit, Lieblingsnahrung oder Gewohnheiten im Umgang mit dem Katzenklo von dem Vorbesitzer.

Ältere Katzen

Katzen im mittleren oder höheren Alter sind oft schwerer weiterzuvermitteln. Allerdings können ältere Katzen hervorragende neue Haustiere sein und schlafen eher eine Nacht durch. Speziell Probleme wie unangemessenes Urinieren oder Aggression kommen bei älteren Katzen seltener vor, da diese ihr gutes Verhalten beweisen mussten und erzogen wurden.

Die Auswirkung auf Ihre Familie

Wenn Sie in Ihrem Haushalt mindestens schon eine Katze haben und entschlossen sind, sich eine weitere Katze anzuschaffen, könnte ein Kätzchen weniger sozialen Konflikt auslösen als eine erwachsene Katze. Wenn Sie noch keine Katze haben, aber irgendwann vielleicht gleich mehrere halten wollen, sollten Sie erwägen,  ein oder zwei Kätzchen gleichzeitig aufzunehmen. Sie können zusammen aufwachsen und es werden so in Zukunft hoffentlich keine Reibereien entstehen.

Kater oder Katze?

Vorausgesetzt sie sind kastriert bzw. sterilisiert, können beide, Kater und Katze, hervorragende Haustiere sein – wobei tatsächlich nur sehr wenige Verhaltensunterschiede bestehen. Jedem Halter, der behauptet, dass Katzen liebevoller und Kater unabhängiger sind, wird ein anderer Katzenhalter ein Gegenbeispiel schildern.

  • In der Regel sind Kater etwas grösser als Katzen.
  • Nicht kastrierte Kater können verschiedene Probleme wie beispielsweise Streunen, Markieren mit streng riechendem Urin oder Kämpfen mit sich bringen.
  • Nicht sterilisierte Katzen können, wenn sie läufig werden, sehr stimmfreudig sein und sich nur schwer in der Wohnung halten lassen. Die weiblichen Tiere können bereits sehr früh in ihrem Leben trächtig werden. Ungeplanter Nachwuchs kann kostspielig sein und viel Energie erfordern.
  • Für welches Geschlecht Sie sich entscheiden, wird vielleicht von den bereits in Ihrem Haushalt lebenden Katzen bestimmt. Wenn Sie schon eine sozialisierte (kastrierte) männliche Katze haben, könnte sich ein junges (sterilisiertes) weibliches Tier für Sie und ihren Kater als die beste Wahl herausstellen.
  • Die Kosten zur Sterilisierung einer Katze übersteigen die zur Kastrierung eines Katers und fallen nochmals höher aus, wenn die Katze bereits trächtig ist. Bei den meisten Tierheimen und Tierschutzorganisationen sind die Katzen bereits kastriert bzw. sterilisiert, ehe sie zur Adoption freigegeben werden.

Worauf Sie bei einer reinrassigen Katze achten sollten

Sobald Sie Ihre bevorzugte Katzenrasse und verfügbare Kätzchen aus einem Wurf ermittelt haben, besuchen Sie diese mehrmals, ehe Sie eines der Kätzchen mit nach Hause nehmen. Persönlichkeitsmerkmale treten auch nach Tagen oder Wochen noch auf und helfen Ihnen zu entscheiden, ob eines der Kätzchen gut zu Ihrer Familie passt. Wenige Wochen nach der Geburt, können Sie bereits mit dem Besuchen beginnen, jedoch müssen die Kätzchen vor der Trennung von ihrer Mutter mindestens sieben bis acht Wochen alt sein. Manche Züchter können aber auch umgekehrt vorgehen und Ihnen einen Besuch abstatten wollen, um sich zu vergewissern, dass Sie dem Kätzchen eine geeignete Umgebung sowie eine verantwortungsvolle Pflege zukommen lassen werden.
Bei der Entscheidung, welches Kätzchen Sie denn mit nach Hause nehmen, gilt es mehrere Faktoren abzuwägen. Wichtig sind hierbei Persönlichkeit, Toleranz, Aktivitätsniveau und letztlich die Frage, wie sich die Tiere in Ihre Familie einfügen.

Wenn ein Kätzchen mit seinen Geschwistern auf Distanz geht und sich Ihnen einfach nicht nähern will, wird es, wenn es heranwächst, wahrscheinlich ängstlich sein und keinen Kontakt mögen. Ein Kätzchen, das Ihre Hand wiederholt mit seinem Gebiss und seinen Krallen bearbeitet, könnte als heranwachsende Katze zu einem relativ groben Spielkameraden werden. Halten Sie Ausschau nach einem Kätzchen, das auf Ihre Berührung oder Stimme hin, aber auch gegenüber seinen Geschwistern eine positive, jedoch nicht aggressive Reaktion zeigt.

Vergewissern Sie sich, dass die Kätzchen oder Katzen gesund wirken, glänzende und klare Augen sowie weisse Zähne ohne überschüssigen Zahnstein haben und dass die Ohren keinen dicken braunen oder schwarzen Ohrenschmalz aufweisen, die Krallen glatt sind, der Schwanz (je nach Rasse) dick ist und das Fell glänzt. Die meisten privaten Halter sowie einige Einrichtungen sind damit einverstanden, dass Sie Ihr potenzielles Haustier zwecks Untersuchung zu einem Tierarzt bringen, ehe Sie sich endgültig entscheiden.

Berücksichtigen Sie ebenso den sozialen Hintergrund des Kätzchens bzw. der Katze. Auch wenn Sie die Identität der Elterntiere vielleicht niemals erfahren werden, können Sie sich auf jeden Fall erkundigen, inwiefern das Kätzchen soziale Kontakte hatte und mit wem es Umgang hatte.

Leider können wild lebende Katzen und Kätzchen sowie auf Feldern gefundene ängstliche Streuner dauerhaft die Auswirkungen einer schlechten Sozialisierung beibehalten. Wenn sich ein Kätzchen sehr ängstlich verhält und faucht oder zu fliehen versucht, sollten Sie davon ausgehen, dass dieses Verhalten sich, falls überhaupt, erst nach langer Zeit ändern wird. Ein lauter und belebter Haushalt ist vielleicht nicht die ideale Umgebung für solche Tiere. Deshalb sollten Sie erwägen, sich eher für ein freundliches, aus sich herausgehendes Kätzchen zu entscheiden.

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Welches Kätzchen passt zu mir?

Sollten Sie sich für ein Kätzchen entschlossen und eine Vorstellung haben, welche Katzenrasse Sie sich wünschen, müssen Sie nur noch das für Sie perfekte Haustier finden. Zuerst sollten Sie einen verantwortungsvollen Tierschutzverein oder Züchter ermitteln.

Ein Kätzchen vom Tierschutzverein

Landesweit finden Sie in Tierschutzvereinen und -organisationen, die sich darauf spezialisiert haben, für Katzen ein neues Zuhause zu ermitteln, Katzen in allen möglichen Variationen und Altersklassen. Eine gute Einrichtung verfügt über saubere, schlichte Zellen mit einem warmen, abgesicherten Schlafbereich sowie über saubere Katzenklos und Spielzeug.
Sie werden auf freundliche, fürsorgliche und sachkundige Mitarbeiter treffen, die Ihnen viele Fragen zu Ihrer Person und Ihrem Lebensstil stellen werden, um die richtige Katze für Sie zu ermitteln. Die meisten angesehenen Einrichtungen nehmen auch einen Hausbesuch vor, um sich zu vergewissern, dass Ihr Zuhause und die Lage Ihres Hauses bzw. Ihrer Wohnung sicher sind. Zudem lassen die meisten Einrichtungen die Katzen vor der Abgabe erst kastrieren bzw. sterilisieren oder möchten, dass Sie eine Vereinbarung unterzeichnen, mit der Sie sich zur Veranlassung dieses Eingriffs verpflichten.
Reinrassige Kätzchen sind in der Regel rund ums Jahr erhältlich.

Welche Fragen Sie dem Züchter stellen sollten

  •  Fragen Sie den Züchter nach seinem Interesse an der jeweiligen Katzenrasse. Setzt er die Katzen beispielsweise auf Ausstellungen ein, züchtet er sie regelmässig oder sind die Katzen für ihn lediglich Haustiere? Diese Faktoren können den Grad der Aufmerksamkeit anzeigen, mit dem die Kätzchen ordnungsgemäss auf ihr Leben als Haustiere vorbereitet werden.
  • Wie viele Würfe erzielt der Züchter pro Jahr? Ein verantwortungsvoller Züchter wird dafür sorgen, dass eine Katze im Jahr nur einmal wirft. Wie viele Würfe hat die jeweilige Katze bereits hinter sich?
  • Wo wird der Katzennachwuchs aufgezogen? Kätzchen, die in einem richtigen Zuhause aufwachsen, sind bei weitem besser sozialisiert als solche, die in einer Katzenpension gehalten werden.
  • Welchen Extraservice bietet der Züchter? Ein verantwortungsvoller Züchter ist bereit, Ihnen ein Katzenleben lang Ratschläge zu geben.
  • Gibt es in den Zuchtlinien des Züchters irgendwelche bekannten genetischen Probleme?

Treffen mit dem Züchter


Wenn Sie mit den Antworten, die Sie vom Züchter erhalten, zufrieden sind und der Züchter mit Ihnen als Tierhalter zufrieden sind und Ihr Zuhause als geeignet betrachten, ist es an der Zeit, sich die Kätzchen konkret anzuschauen, um auch Ihre Interessen wahrzunehmen.
Prüfen Sie die Kätzchen des Züchters auf ein gesundes Äusseres und ein gutes Benehmen und achten Sie auch darauf, dass der Züchter mit den Kätzchen entspannt und freundlich umgeht.
Katzenmütter könnten gegenüber Personen, die ihren Nachwuchs beobachten, etwas vorsichtig sein, sollten aber keine Ängstlichkeit oder Aggression zeigen. Nach der Geburt ist das Fell und die allgemeine Verfassung der Kätzchen vielleicht nicht in Bestform, aber davon abgesehen sollten die Kätzchen gesund wirken.
Hält der Züchter auch den Kater in seinem Bestand? Falls ja, bitten Sie darum, ihn sich anzuschauen. Auch wenn die Kater nichts mit der Aufzucht des Nachwuchses zu tun haben, ist aufgrund von Studienergebnissen bekannt, dass die Kätzchen von ihren Vätern Persönlichkeitsmerkmale erben – der Charakter ist also wichtig. Erkundigen Sie sich nach Gesundheit, Eltern und Temperament des Katers.

Treffen mit dem Züchter


Wenn Sie mit den Antworten, die Sie vom Züchter erhalten, zufrieden sind und der Züchter mit Ihnen als Tierhalter zufrieden sind und Ihr Zuhause als geeignet betrachten, ist es an der Zeit, sich die Kätzchen konkret anzuschauen, um auch Ihre Interessen wahrzunehmen.
Prüfen Sie die Kätzchen des Züchters auf ein gesundes Äusseres und ein gutes Benehmen und achten Sie auch darauf, dass der Züchter mit den Kätzchen entspannt und freundlich umgeht.
Katzenmütter könnten gegenüber Personen, die ihren Nachwuchs beobachten, etwas vorsichtig sein, sollten aber keine Ängstlichkeit oder Aggression zeigen. Nach der Geburt ist das Fell und die allgemeine Verfassung der Kätzchen vielleicht nicht in Bestform, aber davon abgesehen sollten die Kätzchen gesund wirken.
Hält der Züchter auch den Kater in seinem Bestand? Falls ja, bitten Sie darum, ihn sich anzuschauen. Auch wenn die Kater nichts mit der Aufzucht des Nachwuchses zu tun haben, ist aufgrund von Studienergebnissen bekannt, dass die Kätzchen von ihren Vätern Persönlichkeitsmerkmale erben – der Charakter ist also wichtig. Erkundigen Sie sich nach Gesundheit, Eltern und Temperament des Katers.

Der Katzennachwuchs

Sobald Sie Ihre bevorzugte Katzenrasse und verfügbare Kätzchen aus einem Wurf ermittelt haben, besuchen Sie diese mehrmals, ehe Sie eines der Kätzchen mit nach Hause nehmen. Persönlichkeitsmerkmale zeigen sich auch nach Tagen oder Wochen und helfen Ihnen bei der Entscheidung, ob eines der Kätzchen gut zu Ihrer Familie passt. In der Regel findet die Begutachtung statt, wenn der Katzennachwuchs etwa fünf Wochen alt ist. Versuchen Sie, den Kätzchen möglichst früh einen Besuch abzustatten. Vielleicht werden Sie nach mehreren Besuchen einen nervösen, zurückhaltenden oder reaktionsfreudigen Charakter bemerken – Kätzchen mit diesen Merkmalen sollten Sie nicht kaufen, ausser Sie wissen, worauf Sie sich möglicherweise einlassen!

Bewertung des Charakters

Verbringen Sie ein paar Minuten damit, den Kätzchen beim Spielen untereinander zuzusehen. Bereits mit fünf oder sechs Wochen machen sich ansatzweise unterschiedliche Persönlichkeiten bemerkbar – es gibt die schüchtern und hilflos wirkenden Kätzchen, aber auch aufgedrehte Mischlingskatzen, die alles immer mit Volldampf machen.
Die meisten Kätzchen weisen eine Mischung verschiedener Charakterzüge auf, ein guter Züchter (oder Tierschutzverein bzw. eine Tierschutzorganisation) wird eine Vorstellung davon haben, welcher Persönlichkeitstyp am besten zu Ihnen passt. Auch wenn es Ihnen vielleicht das verletzliche kleine Kätzchen angetan hat, das hinter dem Sofa hervorlugt, könnte diese Art Kätzchen durchaus viel Einsatz für eine gesunde körperliche Entwicklung erfordern, was am besten Haltern mit mehr Erfahrung zu überlassen ist. Das ideale Kätzchen für einen angehenden Halter ist selbstsicher, aber nicht zu unabhängig. Heben Sie ein Kätzchen auf, liebkosen Sie es und sprechen Sie mit weicher, beruhigender Stimme zu ihm. Zeigt sich das Kätzchen widerstrebend oder beruhigt es sich schnell und geniesst die Zuwendung?
Wenn Kätzchen schläfrig wirken, könnte dies ein Zeichen schlechter Sozialisierung, von Übelkeit oder aber auch von etwas so Harmlosem sein wie ein Schläfchen nach einer Mahlzeit oder einer hektischen Spieleinheit. Richten Sie es ein, dass Sie die Kätzchen zu einer anderen Zeit nochmals begutachten. Wenn die Kätzchen dann den gleichen Eindruck erzeugen, sollten Sie es besser anderswo probieren.

Körperliche Überprüfung

Sobald Sie eine Vorliebe für ein bestimmtes Kätzchen entwickeln, sollten Sie es näher untersuchen.

  • Stufen Sie seine Grösse im Vergleich zu den anderen Kätzchen ein. Ein grösseres Kätzchen ist im Allgemeinen gesünder als ein kleineres und schlankeres.
  • Betrachten Sie die Körperform. Junge Katzen sehen recht plump und schwerfällig aus, da sie in ihrer Entwicklung noch nicht ihre typisch elegante Formgebung angenommen haben. Dennoch sollten die Kätzchen keinen Kugelbauch haben, der auf Wurmbefall hindeuten kann – ausser natürlich, falls die Kätzchen gerade gefüttert wurden.
  • Beobachten Sie, wie sich das Kätzchen bewegt. Bewegt es sich frei und ohne Anzeichen von Bewegungsschwäche?
  • Streicheln Sie das Fell des Kätzchens. Es sollte sauber und weich sein und keine Kahlstellen aufweisen. Teilen Sie das Fell und untersuchen Sie es auf Räude oder schwarze Flecken, die auf einen Flohbefall hindeuten können.
  • Die Augen sollten glänzend und frei von Ausfluss sein. Sollte das dritte Augenlid über dem Augapfel verlaufen, könnte sich das Kätzchen unwohl fühlen.
  • Die Nase sollte sauber sein.
  • Die Ohren sollten weder schmutzig noch rot sein und nicht riechen oder jucken. Kopfschütteln kann auf eine Infektion hindeuten.
  • Heben Sie ein Kätzchen auf, halten Sie es dicht an sich und lauschen Sie seiner Atmung. Achten Sie darauf, dass kein Keuchen oder eine Anstrengung zu hören ist.
  • Setzen Sie das Kätzchen auf den Boden und stossen Sie einen hellen Laut aus. Reagiert das Kätzchen darauf? Insbesondere bei weissen Katzen ist Taubheit ein häufiges Problem.
  • Nehmen Sie das Spielzeug eines der Kätzchen und versuchen Sie das Kätzchen zum Spielen zu animieren, indem Sie das Spielzeug behutsam vor ihm hin und her bewegen. Dies sollte den Jagdinstinkt auslösen und im Kätzchen den Wunsch wecken, das Spielzeug zu verfolgen und anzuspringen – aber Kätzchen sind von Natur aus sowieso verspielt. Natürlich könnte es vorziehen, stattdessen mit dem Schwanz ihrer Geschwister zu spielen, was ein ebenso gutes Zeichen ist.

Es kommt auf den richtigen Zeitpunkt an

Die mit der Mutter verbrachte Zeit ist enorm wichtig. Durch Spielen lernen die Kätzchen, wie sie sich mit anderen Katzen verständigen, das Katzenklo richtig gebrauchen und jagen. Wird ein Kätzchen zu früh von seiner Familie getrennt, kann es ängstlich und schüchtern sein. Geschieht die Trennung zu spät, haben die Kätzchen den besten Zeitpunkt für eine gute Bindung mit Ihnen und für ein Maximum an Freude und Vergnügen beim Zusammenleben in Ihrem Zuhause verpasst.

Wenn die Kätzchen in einer Katzenpension oder in einem sehr ruhigen Zuhause aufwachsen, haben sie nicht ausreichend Sozialkontakte mit Menschen gehabt und konnten sich nicht an bestimmte Umstände in ihrer Umwelt gewöhnen. Es ist wichtig, dass ein Kätzchen weiss, dass eine laufende Waschmaschine keine Gefahr darstellt und dass sich das Kätzchen beispielsweise an den Umgang mit mindestens vier verschiedenen Personen gewöhnt.
Am besten nimmt man das Kätzchen im Alter von acht Wochen zu sich. Allerdings wird Züchtern reinrassiger Katzen empfohlen, die Kätzchen nicht unter einem Alter von 12 bis 13 Wochen abzugeben – eine Woche, nachdem sie alle Impfungen abgeschlossen und eine tierärztliche Untersuchung durchlaufen haben.

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Die Geschichte der Katze

Die Geschichte der Katze

Für Katzenliebhaber sind sie die Verkörperung von Schönheit und Anmut, ihre Kritiker halten Katzen für unaufrichtig und etwas zu unabhängig. Diese Ambivalenz und Faszination besteht schon seit langem und reicht Tausende von Jahren zurück.

Ein Zusammenleben in harmonischer Beziehung mit dem Menschen ist von Katzen bereits seit 3.000 v. Chr. im Alten Ägypten bekannt. Archäologische Forschungsergebnisse in dieser Region deuten auf die Afrikanische Wildkatze bzw. Falbkatze (Felix sylvestris lybica) als ersten Vorfahren der Hauskatze hin. Tatsächlich wird die Afrikanische Wildkatze heute von den traditionellen Völkern häufig als Haustier gehalten. In Südafrika vorgenommene Studien haben unter Verwendung von DNA-Mapping-Techniken keinen Unterschied zwischen der Hauskatze und der Afrikanischen Wildkatze finden können. Die Europäische Wildkatze (Felis sylvestris sylvestris), von der häufig angenommen wird, dass sie an der Entwicklung der Katze als Haustier beteiligt war, unterscheidet sich hingegen klar von diesen beiden Arten.

Wie die Wissenschaftler und Historiker vermuten, hatte die Afrikanische Wildkatze anfangs, angelockt von den dort vorhandenen Mäusen und Ratten, die Nähe ägyptischer Getreidelager entlang der Nilbänke gesucht. Durch das Ausmerzen der Nager machten sich die Katzen bei der Bevölkerung beliebt. Daneben konnten die frühen Hauskatzen davon profitieren, dass es im Vergleich zu den umliegenden Gegenden weniger Raubtiere gab und dass sie sich aufgrund ihrer Nähe zum Menschen mit wesentlich grösseren Erfolgsaussichten fortpflanzen konnten. Dank der grossen Wurfstärke haben sich die freundlicher gesonnenen Katzen in kurzer Zeit geographisch enorm ausgebreitet.
 

Noch sehr junge Kätzchen kamen in Kontakt mit freundlichen Menschen, wurden von diesen nach Hause mitgenommen und gepflegt. Dadurch nahm der Mensch für sie schnell den Stellenwert von Eltern ein. Ihre kindliche Abhängigkeit wurde durch den frühen Kontakt und die Fütterung in der wichtigen Altersphase von zwei bis acht Wochen aufrechterhalten. Die Bindung an den Menschen, die so entstand, blieb bei diesen Kätzchen auch mit Erreichen der Geschlechtsreife und des Erwachsenenalters meistens  stark.

Möglicherweise dank ihres Nutzens, Lebensmittellager von Nagern und Ungeziefer freizuhalten, haben die Ägypter Katzen zu geheiligten Göttern in Katzengestalt erhoben. Diese Katzen wurden „Mau“ genannt. Wenn eine Mau starb, trauerte ihr Halter, die Katze wurde einbalsamiert und in einem Holzsarg „bestattet“. Weibliche Katzen und Löwen wurden mit Sekhmet, der vielverehrten ägyptischen Kriegsgöttin in Zusammenhang gebracht, während die Kater als heilige Verkörperung des Sonnengottes Ra galten.

Katzen vor Unheil zu schützen wurde zur leidenschaftlichen Tradition und jeder, der unverhofft auf eine verletzte Katze traf, floh aus Angst dafür beschuldigt zu werden auf der Stelle. Nach ihrem Tode wurden Katzen mumifiziert und verbrannt. Oft kamen riesige Katzengräber von mehreren zehntausend Katzen vor.

Trotz der Bemühungen der Ägypter, die Ausfuhr ihrer geliebten Tiere zu verhindern, haben die Griechen Katzen einfach mitgenommen, um ihr eigenes Problem mit Nagern und Ungeziefer unter Kontrolle zu bringen. Um 900 v. Chr. erschienen in Europa die ersten domestizierten Exemplare. Schliesslich begannen die Ägypter damit, Katzen an die Römer, Gallier, Kelten und später andere europäische Länder und Stämme zu verkaufen, wodurch sich die Katzenpopulation weltweit auszudehnen begann. Bis 500 v. Chr. war die Katze in China weit verbreitet. Anfangs wurden Katzen als Geschenk an den Kaiser vergeben. Mit der Zeit wurde der Besitz von Katzen auch dem Adel gestattet, danach den Priestern und schliesslich den normalen Bürgern. Viele Katzen kreuzten sich mit den einheimischen Wildkatzen. So entstanden einige der uns heute bekannten Rassen. Die erste Aufzeichnung über Hauskatzen auf den Britischen Inseln reicht bis 936 n. Chr. zurück, als Howell Dla, Prinz von South Central Wales, ein Gesetz zum Schutz von Katzen einführte.!

Leider veränderte sich das glückliche Leben der Hauskatzen über die Jahre hinweg und sie wurden mit Untaten, Krankheiten und Sünden in Zusammenhang gebracht. 1484 erliess Papst Innozenz VII. ein Dekret, das vorsah, alle Katzenanbeter in Europa als Hexen zu verbrennen. Er war der Überzeugung, dass Hexen Satan anbeteten und die Gestalt ihrer tierischen Helfer annahmen, deren häufigste Form aus Katzen bestand. Wegen ihrer Angewohnheit, nächtliche Ausflüge zu machen, wurden Katzen noch mehr mit dem Teufel und der Zauberei assoziiert. Jede Katze in Gesellschaft einer alten Frau wurde für den bösen Verbündeten einer Hexe gehalten. So wurden hunderte Katzen und deren Halter dem Flammentod übergeben.

Offensichtlich verbesserte sich das Leben von Katzen in Europa erst im 17. Jahrhundert, als sie besonders auf Schiffen zu Mäusefängern wurden. Zu Anfang der Viktorianischen Zeit hatten Katzen jedoch ihre Akzeptanz als Haustiere wiedererlangt. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurden auf den ersten Katzenausstellungen frühe Zuchtrassen vorgestellt. 1871 fand im Londoner Kristallpalast eine große Ausstellung für Britisch-Kurzhaar- und Perser-Katzentypen statt. Etwa zur selben Zeit wurde in New England, USA die Katzenrasse Maine Coon auf der ersten amerikanischen Katzenausstellung präsentiert.

Heutzutage ist die Lebensqualität von Katzen unbestritten so hoch wie nie zuvor. Angesichts einer Aura von übernatürlicher Weisheit und aufgrund ihrer Unabhängigkeit ist Katzen definitiv eine lange Existenz vorbestimmt.
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Charakteristik der Rassen

Katzenrassen-Unterteilungen

Der Hauptvorteil, sich für eine reinrassige Katze zu entscheiden besteht darin, dass Sie wissen, welche Art von Tier Sie mit nach Hause nehmen. Reinrassige Tiere haben meist ihre jeweiligen charakterlichen Merkmale, was Ihnen bei der Auswahl einer Katze, die zu Ihren Lebensumständen und Ihrem Lebensstil passen muss, ein grosser Vorteil ist. Wenn Sie sich beispielsweise eine gelassene Schosskatze wünschen, wäre die Perserkatze hierfür eine gute Wahl. Sollten Sie eine aktive, stimmfreudige Katze bevorzugen, der sich auch einige Kunststücke beibringen lassen, wäre eine Siamkatze besser.

Britisch Kurzhaar

Diese Katzenrasse geht auf gewöhnliche Hauskatzen zurück und kommt in vielen unterschiedlichen Fellfarb- und -musterkombinationen von weiss bis schwarz und silberfarbenem Tigerfell vor. Im 19. Jahrhundert begannen Züchter mit der Festlegung dieser Katzenart, um den Erhalt ihrer markanten Eigenschaften zu gewährleisten, bis die Britisch Kurzhaar schliesslich als reinrassige Katze anerkannt wurde. Als sie Mitte des 20. Jahrhunderts nahezu ausgestorben war, wurde zur Belebung dieser Rasse ein Hauch Perserkatze und Orientalische beigemischt. Die stämmige, gesunde Britisch Kurzhaar verfügt über einen muskulösen Körper und kurze Läufe. Sie hat ein rundes Gesicht, grosse Augen und ein dichtes, kurzes Fell.

Wie die Perserkatze kann diese Katze unabhängig und anspruchslos sein, geniesst es aber auch, wenn sich die Gelegenheit zum Schmusen anbietet. Die meisten Britisch Kurzhaar sind gerne draussen, aber manche passen sich auch gut an das Leben als Wohnungskatze an.

Burmakatze

Eine weitere Katzenrasse, die es mag, wenn ihre Anwesenheit wahrgenommen wird! Die stimmfreudige Burmakatze (auch wenn sie nicht so laut ist wie die Siamkatze) wird wegen ihrer Bestimmtheit, aber auch hundetypischen Treue gegenüber ihrem Halter und ihrer Bereitschaft für Apportierspiele auch „Hundekatze“ genannt! Diese Katze liebt es, sich an allem zu beteiligen, was ihr Halter gerade macht – sie könnte sich Ihnen, wenn Sie gerade Zeitung lesen, direkt auf Ihre Zeitung legen! Die Burmakatze ist mittelgross und hat einen stämmigen Körper, eine runde Brust, einen runden Kopf und grosse Augen mit leicht an die Siamkatze erinnernder Schräge sowie ein weiches, kurzes, samtig weiches Fell in verschiedenen Farbvariationen.

Fremdländischer Typ

Diese Katzenrassen haben, abgesehen von ihrer aus sich herausgehenden Art sowie ihrer sehr starken Persönlichkeit, nur wenige Gemeinsamkeiten. Diese Kategorie umfasst sehr unterschiedliche Katzenrassen wie die wild aussehende (Asiatische) Bengalkatze, die durch Züchtung einer Hauskatze mit einer Asiatischen Leopardenkatze entstand, oder der lausbübischen und sehr fremdartig anmutenden Devon Rex.
Zu dieser Kategorie gehört auch die Tiffany-Katze mit kurzem Fell sowie die Cornish mit welligem Fell. Selbst in der Körpergrösse gibt es beginnend bei der sehr grossen Bengal bis zur winzigen Singapura deutliche Unterschiede. Diese Katzen stammen aus den verschiedensten Regionen der Erde einschliesslich England, Russland, Asien und Afrika, einige (wie beispielsweise die Ocicat) sind durch den Menschen durch Kreuzung oder Anpassung existenter Katzenrassen entstanden. Die Katzen fremdländischen Typs mögen in der Regel die Gesellschaft des Menschen. Mit ihrer aktiven, intelligenten und anspruchsvollen Art versteht es dieser Katzentyp, seine Halter dazu zu bringen, ihnen etwas zu fressen zu geben, mit ihnen zu spielen oder sie zu streicheln – und lassen nicht zu, dass sie ignoriert werden!

Orientalen

Die Orientalen kommen in zwei Typen vor, Orientalisch Kurzhaar und Orientalisch Langhaar. Die Kurzhaarvariante wird am besten als Siamkatze mit anderer Farbgebung beschrieben und hat beispielsweise keine gepunktete Zeichnung. Die Langhaarvariante wird als Angora bezeichnet. Die Orientalen weisen oft ähnliche körperliche und charakterliche Merkmale wie die Siamkatze auf, wobei jedoch nur die weisse Variante blaue Augen hat. Bei allen anderen Farbgebungen sind die Augen gelb oder grün.

Perserkatze

The Persian is the real glamour-puss of the cat world. One of the oldest known breeds of pedigree cat, their crowning glory is their long, thick luxurious coat that can grow up to six inches in length.

The Persian shape is 'cobby', meaning they have quite short legs, a short neck, and a broad chest. The brush-like tail is magnificent and they also have a ruff of hair as a mane. Needless to say, with such a thick undercoat and long topcoat, the Persian needs extensive grooming (at least 20 minutes every day). The eyes also need attention, as they can be prone to weeping. But with a wide choice of colours and patterns, there really is a Persian to suit all tastes!

The Persian character is typically laidback and calm. They make a great house-cat and love snoozing, ideal if you work full-time. However, to stop them becoming lonely during the day, another Persian is essential as a companion to play with or to cuddle up to.

Semi-longhair types

Die Perserkatze ist in der Katzenwelt die unangefochtene Edelkatze. Der krönende Ruhm dieser Katze, die zu den ältesten bekannten Katzenrassen gehört, ist ihr langes, dickes, luxuriöses Fell, das eine Länge von bis zu 15 cm erreicht.

Die Körperform der Perserkatze ist gedrungen mit recht kurzen Läufen, einem kurzen Hals und breiter Brust. Die Perserkatze hat einen prächtigen, bürstenartigen Schwanz und daneben eine Halskrause bzw. Mähne. Natürlich benötigt die Perserkatze mit einer derart dichten Unterwolle und ihrem langen Deckhaar eine ausgiebige Körperpflege (täglich mindestens 20 Minuten). Auch die Augen bedürfen der Aufmerksamkeit, da sie zum Tränen neigen. Angesichts der breiten Auswahl an Fellfarben und Musterkombinationen ist sicherlich für jeden Geschmack die richtige Perserkatze dabei!

Vom Charakter her ist die Perserkatze typischerweise gelassen und ruhig. Sie ist eine grossartige Hauskatze und döst gerne. Deshalb eignet sie sich für ganztätig Berufstätige bestens. Um zu vermeiden, dass sich die Perserkatze im Laufe des Tages langweilt, ist eine andere Perserkatze als Gefährte erforderlich, mit dem sie spielen oder an den sie sich ankuscheln kann.

Halblanghaarrassen

Diese Gruppe umfasst sechs Rassen, die sich vom Aussehen und dem Charakter her sehr stark unterscheiden, jedoch alle ein ähnlich langes Fell haben (kürzer als bei der Perserkatze). Nachfolgend eine Kurzbeschreibung ihres jeweiligen Charakters:

Heilige Birma

Die Heilige Birma hat ein dichtes, seidiges Fell, einen luxuriösen Schwanz und durchdringende, runde blaue Augen. Das Fell kommt in zahlreichen Farbvarianten vor und eine tägliche Pflege ist sehr wichtig. Zudem weist es Points auf, d. h. bei Läufen, Schwanz, Gesicht und Ohren ist die Farbgebung dunkler. Da die Pfoten keine Points aufweisen, entsteht der äusserliche Eindruck, die Katze trüge Däumlinge. Mit ihrem langen aber kräftigen Körper ist die Birma nicht ganz so stämmig wie die Perserkatze und teilweise wird behauptet, dass diese Katzen Siam-Blut in sich tragen. Vom Charakter her ist die Birma verspielt, freundlich, intelligent und entspannt. Diese Katze ist sehr liebevoll und nimmt oft sehr viel Aufmerksamkeit für sich in Anspruch!

Maine Coon

Hierbei handelt es sich um eine sehr grosse, zähe und schöne Katzenrasse, die den kalten Wintern in Maine an der Ostküste der USA trotzen musste – was auch ihr langes, dichtes und wetterfestes Fell erklärt. Diese Katze hat einen Haarkranz am Hals, die Innenseiten der Ohren sind zum Schutz mit Haarbüscheln versehen. Ihr bürstenähnlicher Schwanz erinnert an einen Waschbären (daher der Bestandteil „Coon“ in der Bezeichnung, von „racoon“ = Waschbär). Diese elegante, gut proportionierte, athletische und kraftvolle Katzenrasse erfordert viel Stimulation, ihre grösste Liebe gilt der Bewegung im Freien über lange Strecken. Die Maine Coon ist ein vortrefflicher Jäger und lässt sich nur selten von Kälte oder Nässe schrecken. In dieser Beziehung ist das Wetter in der Schweiz kein Vergleich zu den Witterungsbedingungen, zu deren Bewältigung diese Katzenrasse anfangs gezüchtet wurde! Die Maine Coon wird mit einer ganztägigen Haltung ausschliesslich als Haus- bzw. Wohnungskatze eher nicht glücklich, verbringt aber gerne Zeit mit ihren Haltern und gibt ein liebevolles, verspieltes Haustier mit grossem Ausbildungspotenzial ab.

Norwegische Waldkatze

Ähnlich wie die Maine Coon ist auch die Norwegische Waldkatze aufgrund der unfreundlichen klimatischen Bedingungen Nordskandinaviens von Natur aus ein Überlebenskünstler. Diese sehr elegante Katze ist gross und kräftig und mit besonders kraftvollen und langen Hinterläufen ausgestattet. Dank ihres dreieckigen Kopfes und der grossen Augen sind diese Katzen zudem auch optisch sehr reizvoll. Diese Katze ist, wie bereits ihre Bezeichnung andeutet, ein vorzüglicher Kletterer, der gerne Bäume besteigt. Daher ist ein in Haus oder Wohnung aufgestellter Katzenbaum ein absolutes Muss (um diese Katzen vom Klettern auf Gardinen, Schränken usw. abzuhalten). Die Norwegische Waldkatze mag das Leben draussen, aber auch die Gesellschaft des Menschen drinnen.

Ragdoll

Die ursprünglich aus der Kreuzung einer Perserkatze mit einem Burma-Kater hervorgegangene Ragdoll ist ein sanfter Riese – gross gewachsen, schwer, aber extrem ruhig. Die Ragdoll hat volle Wangen, grosse ovale Augen und einen kurzen Hals. Trotz ihrer imposanten Grösse wirkt ihr Aussehen zierlich. Ihre Bezeichnung rührt von ihrer gelegentlichen Gewohnheit her, sich dermassen zu entspannen, dass sie, wenn man sie auf den Arm nimmt, fast so biegsam wie eine Stoffpuppe wirkt. Mit ihrer ruhigen und extrem leidenschaftlichen Art gibt die Ragdoll eine vorzügliche Wohnungskatze ab, die im Vergleich mit einigen weiteren, eher kräftiger gebauten Outdoor-Katzenrassen am Jagen häufig weniger Interesse zeigt.

Somalikatze

Bei dieser Katzenrasse handelt es sich um die Langhaarvariante der Abessinier. Das Fell ist nicht ganz so lang wie bei den anderen Katzen dieser Kategorie, weist aber als Haupterkennungsmerkmal dieser Rasse eine sehr markante Haarbänderung auf (Ticking, wobei jedes Haar zwei- bis dreifach gebändert bzw. mit unterschiedlicher Farbgebung versehen ist). Weiter hat die Somalikatze relativ grosse Ohren – ein Merkmal, das häufig bei Katzen zu beobachten ist, die aus Gegenden mit heissem Klima stammen. Dies soll den Tieren bei der Wärmeabgabe helfen. Wie die Abessinier ist auch die Somalikatze intelligent und sehr auf den Menschen ausgerichtet. Obwohl sie wie eine Wildkatze aussieht und es geniesst, sich draussen aufzuhalten, mag diese Katze auch den Komfort von Haus und Wohnung.

Türkisch Van

Die Türkisch Van ist eine weitere grosse Katzenrasse mit langem und muskulösem Körper. Ihr halblanges seidig weiches Fell besitzt keine Unterwolle und ist daher nicht so üppig wie bei anderen Katzenrassen. Dafür ist die Van eine sehr glamouröse Schlankformkatze. Die sehr markanten Fellmarkierungen bestehen aus einer kreideweissen Grundfarbe mit farbigen Markierungen an und um die Ohren sowie am Schwanz. Bekannt ist diese Katzenrasse dafür, gerne zu schwimmen! Diese ursprünglich aus der Gegend am Van-See in der Türkei stammende Rasse weist teilweise immer noch eine grosse Affinität für Wasser auf und hält Ausschau nach Seen und Teichen, in denen sie schwimmen kann. Dem Türkisch Van bereitet das Spielen mit einem laufenden Wasserhahn sogar noch mehr Vergnügen als den meisten anderen Katzen. Diese Katzenrasse ist findig und zäh, zeigt sich dem Menschen gegenüber jedoch liebevoll.

Siamkatze

Als alte Katzenrasse gehört die Siamkatze zu den elegantesten Katzen überhaupt. Sie hat einen langen anmutigen Körper, kraftvolle Hinterläufe und durchdringende, blaue Augen. Wie die Perserkatze hat sich auch die Siamkatze über die Jahre sehr stark verändert. Der Kopf weist heute eine stärkere Dreiecksform auf, die Augen sitzen schräger, die Ohren sind grösser, der Körper kleiner und athletischer. Die Siamkatze hat ein mit sogenannten Points versehenes Fell mit dunklerer Farbgebung der Haarspitzen als der übrige Körper, verstärkt an den Läufen und Pfoten, am Gesicht, den Ohren und am Schwanz. Das Fell ist kurz und seidig mit kleiner Unterwolle. Auch wenn sie wenig Pflege erfordert, nimmt die Siamkatze sehr viel Zeit in Anspruch und geniesst in der Regel die menschliche Aufmerksamkeit. Mit ihrem willensstarken Charakter und ihrer hohen Intelligenz hat die Siam einen nicht zu unterschätzenden Einfluss.

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Das ideale Haustier

Katzen sind zweifellos wunderbare Haustiere. Sie sind wunderschön anzusehen, liebevoll und verspielt. Für einen Katzenliebhaber gibt es im Leben kein grösseres Vergnügen, als den Abend mit einer Katze zu verbringen, die gemütlich zusammengerollt auf dem Schoss liegt und dem zufriedenen, rhythmischen Schnurren zuzuhören. Die beruhigende Wirkung von Heimtieren ist nicht zu unterschätzen. Diese ist in den letzten Jahren gründlich erforscht worden und Untersuchungen haben bewiesen, dass Heimtierhalter gegenüber Menschen, die keine Haustiere halten, allgemein gesünder und glücklicher sind.

Woher kommt es, dass wir Katzen so lieben? Nun, Katzen als Haustiere haben gesundheitsfördernde Auswirkungen auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Katzen schenken uns ihre bedingungslose Liebe und geben uns damit ein emotionales Wohlgefühl.

  • Die Katze hift vielen Menschen dabei, ein emotionales Trauma wie beispielsweise einen Trauerfall besser zu verarbeiten.
  • Heimtierhalter haben allgemein einen niedrigeren Blutdruck als Personen, die zu Hause keine Tiere haben.
  • Heimtierhalter erholen sich nach Krankheiten schneller und die Überlebensrate nach einem Herzinfarkt liegt höher.
  • Heimtierhalter haben allgemein ein stärkeres Immunsystem, das ihnen bei der Abwehr von Krankheiten hilft und als Ergebnis zu weniger Fehlzeiten am Arbeitsplatz führt.
  • Kinder, die Haustiere haben, haben in der Schule weniger krankheitsbedingte Fehltage.

Ganz abgesehen davon, dass Katzen uns sehr viel Freude bereiten! Die meisten bleiben ihr Leben lang verspielt, auch wenn manche Katzen den Eindruck machen, sehr ernst und eher ruhig zu sein. Voller Leben und einem Hauch ursprünglicher Wildheit, haben sie etwas Rätselhaftes an sich und machen jedes Heim garantiert zu einem wahren Zuhause.

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