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Jährlicher Tierarztbesuch

Jahresuntersuchung beim Tierarzt

Zusätzlich zur regelmässig bei Ihnen zu Hause erfolgenden Untersuchung auf frühe Anzeichen einer Krankheit ist es nicht verkehrt, Ihre Katze jährlich zur Untersuchung zum Tierarzt zu bringen. Dies kann bei der Feststellung subtiler Veränderungen des Gesundheitszustandes entscheidend werden, insbesondere bei einer Tierart, bei der Krankheiten oft versteckt bleiben, bis sie das Tier schwächen. Wenn Ihre Katze bereits im fortgeschrittenen Alter ist oder besondere medizinische Bedürfnisse aufweist, müssen Sie möglicherweise häufiger mit ihr zum Tierarzt.


Ihr Tierarzt untersucht Folgendes:

  • Impfstatus, um zu gewährleisten, dass Ihre Katze aktuell gegen Folgendes geimpft ist:  
    • Katzenschnupfen
    • Katzenenteritis
    • Katzenleukämie
    • Chlamydien-Infektion
    • Tollwut (nur wenn Sie eine Reise beabsichtigen)
  • Gewicht und allgemeine körperliche Verfassung Ihrer Katze
  • Herz- und Atemfrequenz Ihrer Katze
  • Parasitenkontrolle
    • Sprechen Sie den Arzt auf die neuesten Produkte zur Floh- und Zeckenkontrolle an, da Flohlarven das ganze Jahr über bei Ihnen zuhause überleben. Sie sollten monatlich Behandlungen mit einem von Ihrem Tierarzt empfohlenen Produkt vornehmen.
    • Regelmässige Entwurmungen alle drei Monate, auch in diesem Fall entsprechend den Empfehlungen des Tierarztes.
  • Verhalten und Persönlichkeit.
  • Zahnpflege - vielleicht wäre es Zeit für eine Zahnreinigung, die unter Narkose durchgeführt wird.
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Pflege für ältere Katzen

Pflege älterer Katzen

Im Durchschnitt haben Katzen eine längere Lebenserwartung als Hunde. Mit guter medizinischer Versorgung, einem aktiven Lebensstil, kooperativen Genen und etwas Glück kann eine Katze zwanzig Jahre und älter werden.


Jedoch wird sich der Körper Ihrer Katze im Laufe der Jahre verändern. Wichtige, normalerweise für selbstverständlich erachtete Körperfunktionen könnten sich allmählich verlangsamen oder nicht richtig funktionieren. Wie bei uns Menschen werden letztlich die Sinnesfunktionen schwächer, was zu Beeinträchtigungen des Seh- und Hörvermögens sowie des Geschmacks- und Geruchssinns führt. Der Appetit kann schwächer werden und Katzen in sehr hohem Alter werden oft dünner, die Schultern und die Wirbelsäule treten stärker hervor. Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, wenn diese Phänomene Sie zur Sorge veranlassen.


Ausserdem werden ältere Katzen unweigerlich anfälliger für Krankheiten. Bei älteren Katzen treten häufig Nierenkrankheiten, oft angezeigt durch einen stärkeren Durst, auf, aber auch Hyperthyroidismus, eine Schilddrüsenüberfunktion, bei der eine Überproduktion des Thyroid-Hormons erfolgt.


Daneben werden Sie vielleicht feststellen, dass sich das Verhalten Ihrer Katze leicht ändert. Gedächtnisverlust, Orientierungsschwierigkeiten oder wenn sich das Tier ausserhalb des Katzenklos erleichtert, stellen jeweils Altersanzeichen dar. Womöglich wird Ihr Haustier eher von Ihrem Schoss springen als sich streicheln zu lassen oder aber, ohne erkennbaren Grund, laut heulend um das Haus herumflitzen. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihrem Haustier immer sehr gut zureden. Sollten Sie aber einen Grund zur Besorgnis sehen, sollten Sie sich an Ihren Tierarzt wenden.


Mit dem richtigen Mass an Liebe und Zuwendung können Sie Ihrer Katze jedoch helfen, in Ruhe und Würde zu altern.


 

Die richtige medizinische Versorgung: Regelmässige Kontrollen sind für ältere Katzen unbedingt erforderlich. Zusätzlich zu den jährlichen Impfungen und Untersuchungen sollten Sie Ihren Tierarzt auf spezielle Alters-Screenings ansprechen, mit denen die Blutbeschaffenheit (wichtig für die Funktion der Nieren und Bauchspeicheldrüse) sowie der Urin und das Herz untersucht werden, aber auch auf die Überwachung des Körpergewichts und der körperlichen Verfassung. Lassen Sie keine Impfungen aus, da das Immunsystem Ihrer Katze altersbedingt weniger resistent ist. Bemühen Sie sich zudem, über jegliche Warnzeichen Buch zu führen und diese Ihrem Tierarzt mitzuteilen.

 

Aktiv bleiben: Fettleibigkeit und Arthritis gehören bei Katzen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen, weshalb es weiterhin wichtig bleibt, Ihre Katze zu regelmässiger Bewegung zu animieren.

 

Tägliche Routine: Eine konsequente tägliche Routine ist wichtig für die physische, mentale und emotionale Gesundheit Ihrer Katze, da sie für ein gutes Wohlbefinden sowie beruhigende Rahmenbedingungen sorgt.

 

Gesunde Haut und ein gesundes Fell: Als Teil Ihres Routineprogramms könnten Sie jede Woche eine zusätzliche Pflegesitzung ansetzen – Ihre Katze kann möglicherweise an Flexibilität eingebüsst haben. Auf einer Pflegesitzung lassen sich steife Gelenke stimulieren und massieren.

 

Gesunde Zähne und ein gesundes Zahnfleisch: Regelmässige Zahnpflege durch Ihren Tierarzt ist sehr wichtig, da ältere Katzen anfälliger für Zahnfleischerkrankungen und Zahnstein sind. Zusätzlich zu regelmässigen Besuchen bei einem professionellen Tierpfleger sollten Sie die Zähne und das Zahnfleisch Ihrer Katze auch zuhause regelmässig überprüfen.

 

Ernährung im Alter: Neben der regulären tierärztlichen Betreuung ist das Verständnis der sich verändernden nährstofflichen Bedürfnisse Ihrer älteren Katze von grosser Bedeutung. Im Allgemeinen lassen Katzen ab einem Alter von sieben Jahren das Leben etwas ruhiger angehen, weshalb sich ihre nährstofflichen Bedürfnisse zu verändern beginnen. Ältere Katzen sind weniger aktiv und haben einen langsameren Stoffwechsel, weshalb weniger Kalorien und Fett benötigt werden. Allerdings wird hochwertiges und leicht verdaubares Protein als Beitrag zur Erhaltung einer guten körperlichen Gesamtverfassung wichtiger denn je.

 

Eine gute Ernährung für ältere Katzen liefert konzentriertes hochwertiges Protein, enthält wenig Fett und zur Energiebereitstellung leicht verdaubare Kohlenhydrate. Wichtige Mineralstoffe unterstützen alternde Gelenke, während Vitamine im Verbund mit Protein bei der Bekämpfung von Infektionen helfen, für die der Körper mit nachlassendem Immunsystem anfällig werden kann.

 

Fertignahrungen für ältere Katzen sind abgestimmt, um diesen Änderungen in den nährstofflichen Bedürfnissen und Fressgewohnheiten Rechnung zu tragen. Dadurch kann Ihre Katze weiterhin ihre Mahlzeiten voll geniessen, ohne auf wichtige Nährstoffe zu verzichten.

 

Sorgen Sie stets für ausreichend frisches Trinkwasser, da ältere Katzen einen höheren Flüssigkeitsbedarf haben können.


 

Vorkehrungen im Zusammenhang mit dem Katzenklo: Im höheren Alter können Katzen sich manchmal erleichtern, ohne dabei das Katzenklo zu benutzen. In diesem Fall sollten Sie sicherheitshalber zuerst mit Hilfe Ihres Tierarztes mögliche, spezielle gesundheitliche Probleme ausklammern. Erneuern Sie die Katzenstreu häufiger und stellen Sie mehr und grössere Katzenklos mit nicht zu grosser Tiefe auf, damit Ihre Katze noch problemlos hinein steigen kann. Stellen Sie die Katzenklos an einer anderen Stelle auf und probieren Sie es mit anderen Ablagen oder Abdeckungen, die Sie vielleicht auf die Katzenklos legen. Wenn Ihre ältere Katze an den Aufenthalt im Freien gewöhnt ist, sich aber jetzt beim Erleichtern weniger kontrollieren kann, sollten Sie den Einsatz einer flachen, tablettartigen Schüssel erwägen.

 

Bequemlichkeiten daheim: Sorgen Sie für zusätzliche Wärme, beispielsweise mit einer heissen Wasserflasche mit weicher Umhüllung oder mit einem Aktiv-Wärmekissen. Stellen Sie einen warmen Schlafplatz bereit, der für das Tier auch bei steifen Gelenken zugänglich ist, oder installieren Sie eine sichere Rampe, die zur aktuellen Schlafstätte führt. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Veränderungen oder laute Ablenkung, indem Sie älteren Katzen, wenn bei Ihnen eine Party stattfindet, beispielsweise ein eigenes Zimmer zur Verfügung stellen. Zur Verbesserung des Umfelds Ihrer Katze könnten Sie auch den Einsatz von Aromatherapieölen erwägen, die in einer speziellen Vorrichtung erwärmt werden. Basilikum kann einer Katze bei Depression oder Ängstlichkeit helfen, Kamille und Lavendel fördern Ruhe, Zimt und Pfefferminz helfen lethargischen Katzen wieder auf die Sprünge.
Insgesamt erfolgt der Übergang vom mittleren ins hohe Lebensalter bei den meisten Katzen anstelle einer plötzlichen Verschlechterung vielmehr mit Anmut. Die Tiere verlangsamen einfach Ihr Lebenstempo. Da Ihre Katze weniger Zeit mit Jagen oder Spielen verbringt, werden Sie vielleicht feststellen, dass die Katze stimmfreudiger wird oder sich mehr für Ihre Aktivitäten zu interessieren beginnt. Daher sollten Sie Ihre reife, jetzt möglicherweise stimmfreudigere Katze akzeptieren und sich an der Freundschaft mit ihr erfreuen.

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Ernährung von A-Z

Zuweilen kann die Beschreibung des Gesundheitszustandes und der Nahrung von Katzen etwas verwirrend erscheinen. Zum besseren Verständnis der Ratschläge rund um Fütterung und Ernährung haben wir diese Übersicht häufig verwendeter Begriffe zusammengestellt. Zum Aufruf eines ähnlichen Glossars mit Begriffen aus dem Bereich Gesundheit klicken Sie hier.

Wählen Sie den Begriff alphabetisch oder durch Scrollen über die Übersicht. Zum Einsehen einer Beschreibung klicken Sie auf den ausgewählten Begriff. Gegebenfalls sind Links zu weitergehender Information angeführt. 

A-B C-D E-F G-H I-K L-M N-O P-R S-T U-Z

Allergien

Stehen bei Katzen typischerweise mit Nahrung im Zusammenhang. Zu den Symptomen zählen: juckende Haut, wiederkehrende Ohrinfektionen, Kratzen, Haarausfall, Hot Spots, Hautablösungen, Durchfall und Erbrechen. Werden im Allgemeinen mittels einer 12-wöchigen Futtertest-Phase nach dem Ausschlussprinzip unter tierärztlicher Aufsicht diagnostiziert.

Nahrungs- bzw. Futtermittelallergien (link)

Spezialnahrung (link)

Aminosäuren

Die Grundbestandteile von Proteinen. Viele der 20 Standard-Aminosäuren werden als essentielle Aminosäuren bezeichnet, weil sie der Körper nicht aus anderen körpereigenen Bestandteilen bilden kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss. Aminosäuren unterstützen Wachstum und Entwicklung sämtlichen Körpergewebes.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

Antikörper

Teil des natürlichen Verteidigungssystems des Körpers. Werden zur Bekämpfung von Infektionen und eindringender und als körperfremd erkannter Substanzen wie Viren und Bakterien hergestellt. In manchen Fällen können sie vom Körper zur falschen Zeit und in der falschen Menge hergestellt werden, z. B. als Reaktion auf ein in der Nahrung enthaltenes Protein, was zu einer allergischen Reaktion führt.

Antioxidantien

Antioxidantien (wörtlich „gegen Oxidation“) stärken das Immunsystem Ihrer Katze, indem sie freie Radikale zerstören und die Körperzellen im Gleichgewicht halten. Ein gutes Beispiel ist Vitamin E.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

Asche

Dieser Begriff findet sich häufig auf den Verpackungen von Heimtiernahrung und beschreibt die im Produkt enthaltene Menge an Mineralstoffen.

Calcium-Pantothenat

Ein auch als Pantothensäure bekanntes Vitamin des B-Komplexes. Es kommt in sämtlichem Körpergewebe und in allen Formen lebenden Gewebes vor. Als Ergebnis davon ist eine Mangelerscheinung an diesem Vitamin extrem selten. Pantothensäure dient zur Vorbereitung einer korrekten Verwertung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten.

Cholinchlorid

Ein Vitamin des B-Komplexes, das für die richtige Funktion der Leber und für den Zellstoffwechsel erforderlich ist. Cholin ist zudem ein integraler Bestandteil der Zellmembranen. Dieser Stoff kommt in Nahrungsquellen wie Fleisch, Gemüse, Milchprodukte und Vollkorngetreide häufig vor.

Eisensulfat

Eine wichtige Eisenquelle in vielen Katzenfertignahrungen, welche die richtige Hämoglobinbildung und den richtigen Sauerstofftransport im Blutkreislauf unterstützt.

Enzyme

Vom Körper gebildete Substanzen zum Aufspalten von Nahrung in deren nährstoffliche Bestandteile, die anschließend vom Körper absorbiert werden können.

Fette

Ein essentieller Bestandteil von Haustiernahrungen sowie eine wichtige Energiequelle mit dem 2,25-fachen Energiegehalt von Proteinen oder Kohlenhydraten. Fette liefern wichtige Fettsäuren und fungieren als Träger für fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, D, E und K. Einige Fette sollten in der Nahrung enthalten sein. Ihre Funktion reicht von der Unterstützung der Übermittlung von Nervenimpulsen über die Bildung von Gallensalzen (für eine korrekte Verdauung und Absorption) bis zur Regulierung der Körpertemperatur. Darüber hinaus verbessern Fette den Geschmack und die Verdaulichkeit von Nahrung. Ohne eine angemessene Fettzufuhr werden Haut und Fell ungesund, eine schwere Mangelerscheinung kann zu einem verlangsamten Wachstum, Gewichtsverlust und Anfälligkeit für Infektionen führen.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

Fettleibigkeit

Etwa jede dritte Katze in Deutschland ist übergewichtig oder fettleibig. Die Hauptursachen sind Überfütterung und Bewegungsmangel. Bei den meisten Katzen lässt sich eine Gewichtsabnahme leichter erzielen, wenn Sie die Katze zum Spielen animieren, portionsgerechte Mahlzeiten anbieten und auf Leckerbissen (einschließlich Milch) verzichten. Kalorienreduzierte Nahrung kann hierbei ebenfalls helfen. Der Gewichtsverlust sollte allmählich erfolgen. Übergewichtige Katzen profitieren davon, wenn das Gewichtsabnahmeprogramm unter tierärztlicher Aufsicht steht.

Wenn Ihre Katze Übergewicht hat (link)

Fisch

Fisch stellt eine gute Proteinquelle dar und ist für viele Katzen schmackhaft. Einige Fischarten verfügen über ein Enzym, welches das Vitamin Thyamin (Vitamin B1) zerstört und bei Katzen, die eine an Rohfisch reiche Nahrung erhalten, ist bekanntlich ein Thyaminmangel aufgetreten. Ein Thyaminmangel ruft schwere neurologische Probleme hervor, die sich zu Krämpfen entwickeln. Katzenfertignahrungen enthalten angemessene Mengen an Thyaminzusatz.

Fischmehl

Eine hervorragende Quelle für hochwertiges Protein, essentielle Aminosäuren, Fett, Calcium, Phosphor und weitere Mineralstoffe.

freie Radikale

Im Rahmen des normalen Stoffwechsels im Körper gebildete reaktive Substanzen, die durch Alter oder Stress oft im Übermaß vorhanden sind und andere gesunde Moleküle suchen, um diese zu beschädigen oder zu zerstören. Werden im Körper durch Antioxidantien minimiert.

Glukose

Ein Einfachzucker. Glukose ist die im Blutkreislauf befindliche Kohlenhydratform und stellt die primäre Form der von den Körperzellen zur Energie benutzten Kohlehydrate dar. Beim Transport durch den Körper Ihrer Katze gelangt ein Teil der Glukose direkt als Treibstoff an die Gehirnzellen, wohingegen der restliche Teil zur Leber und zu den Muskeln befördert wird, wo die Glukose als Glykogen gespeichert wird, und in die Fettzellen, wo es als Fett gespeichert wird.

 

Glykogen

Eine zusätzliche Energiequelle, die angelegt und bei Energiebedarf wieder in Glukose umgewandelt wird.

Kaliumchlorid

Eine wichtige Quelle für Kalium und Chlor in Katzenfertignahrung, die bei der Aufrechterhaltung der Ausgewogenheit von Körperflüssigkeiten hilft und die Enzym-, Muskel- und Nervenfunktionen unterstützt.

Kohlenhydrate

Energiehaltige Nährstoffe auf Pflanzen- oder Gemüsebasis, die von einfachen Zuckern (mit schneller Energiefreisetzung) bis zu komplexeren Strukturen einschließlich der hölzernen Anteile von Cerealien wie Cellulose (mit langsamer Energiefreisetzung) reichen. Im Hinblick auf Nährstoffwerte und Stoffwechsel stellen Glukose, Fruktose und Galaktose die wichtigsten Kohlenhydrate dar. Katzenfertignahrungen enthalten diese Zucker und Stärken, die von Katzen als Energie bzw. Kalorien genutzt werden. Diese Nahrungsart ist zudem als Quelle für Ballaststoffe nützlich sowie für einen gesunden Darm von großer Wichtigkeit.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

Kolostrum

Kolostrum, die sogenannte Vormilch, ist die erste Milch, die eine säugende Katze nach der Geburt ihrer Welpen bildet. Sie enthält wichtige Antikörper zum Schutz der Katzenwelpen vor Infektionen.

Fütterung in der Trächtigkeit und Stillzeit (link)

Laktose

Ein in Milch enthaltener Zucker, dessen Verdauung für den Stoffwechsel von Katzen problematisch ist. Geben Sie Ihrer Katze daher niemals Kuhmilch, da dies Durchfall hervorrufen kann. Greifen Sie auf laktosefreie Katzen-Fertigmilch zurück.

Lipide

Lipide werden im Kontext Nahrungsmittel meist als Synonym für den Begriff „Fette“ verwendet und auch wenn alle Fette Lipide darstellen, handelt es sich nicht bei allen Lipiden um Fette. Lipide spielen bei zahlreichen Funktionen innerhalb des Körpers eine wichtige Rolle. Hierzu zählt die Energiespeicherung, die Entwicklung von Zellmembranen sowie der Einsatz als Bestandteil für Hormone und Vitamine im Körper. Unnormale Mengen bestimmter Lipide, besonders Cholesterol und Transfettsäuren sind Risikofaktoren für Herz- und andere Krankheiten.

L-Lysin & D,L-Methionin

Wichtige Aminosäuren, welche die Muskeln fördern und erhalten und daneben ein kräftiges und gesundes Immunsystem unterstützen.

Mangansulfat

Eine wichtige Quelle für den Mineralstoff Mangan in vielen Katzenfertignahrungen, unterstützt die Vorbereitung zur korrekten Verwertung von Glukose im Körper.

Mineralstoffe

Wie wir Menschen benötigen auch Katzen zur Aufrechterhaltung von Körperstrukturen und Vitalfunktionen die richtige Mischung aus Mineralstoffen aller Art. Mineralstoffe sorgen für die Ausgewogenheit von Körperflüssigkeiten, unterstützen Stoffwechselprozesse und sorgen für kräftige Knochen und Zähne. Wichtige Mineralstoffe sind Calcium und Phosphor für Knochen und Zähne, Eisen für das Blut, daneben Mangan und Kalium. Katzenfertignahrungen sind sorgfältig ausgewogen, um den Bedarf Ihres Haustiers an Mineralstoffen zu 100% zu decken. Ein Mineralstoff-Ungleichgewicht kann extrem gefährlich sein.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

Niazin

Ein wichtiges Vitamin des B-Komplexes, das bei der Enzymbildung hilft und für die richtige Absorption von Kohlenhydraten, Protein und Lipiden erforderlich ist.

Obligater Fleischfresser

Eine Katze ist im Gegensatz zum Hund ein obligater Fleischfresser, d. h. Katzen müssen aufgrund ihrer Genetik zum Überleben Fleisch zu sich nehmen. Obligate Fleischfresser können auch andere Nahrung wie Gemüse, Getreide oder Obst fressen, jedoch bildet Fleisch die wichtigste Nährstoffquelle. Vegetarische Nahrung ist für sie unnatürlich und gefährlich.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

Omega-Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte n3-, n6- und n9-Fettsäuren unterstützen die Gelenkgesundheit, die Funktion des Immunsystems, die Gesundheit der Haut und des Fells und regulieren die Stoffwechselfunktionen und Entzündungsprozesse. Die meistverwendete Quelle für Katzennahrung bildet Fisch mit hohem Ölgehalt.

Präbiotika

Tiere holen das Maximum aus ihrer Nahrung heraus, indem sie die Nahrung durch Freisetzung essentieller Vitamine, Mineral- und Nährstoffen in Energie umwandeln und den Körper antreiben. Im Dickdarm helfen „freundliche“ Bakterien dem Körper bei der Aufspaltung der Nahrung, indem sie die korrekte Absorption dieser Nährstoffe unterstützen und schädliche Bakterien bekämpfen. Ein Präbiotikum bezeichnet einen Nahrungsbestandteil, von dem sich diese freundlichen Bakterien im Verdauungssystem ernähren und dabei zur Schaffung eines gesunden Gleichgewichts im Darm beitragen sowie für langfristige(s) Gesundheit und Wohlbefinden sorgen. Präbiotika sind in Heimtier-Fertignahrung oft enthalten.

Probiotika

Lebende Mikroorganismen, von denen ein Wirtstier profitiert, indem diese das Gleichgewicht der Darmmikroflora verbessern. Als „Probiotika“ werden allgemein „gute“ Bakterien bezeichnet, die ein Tier im Körper zur Aufrechterhaltung eines gesunden Immunsystems sowie einer guten Verdauung benötigt.

Proteine

Proteine bilden die Bausteine des Körpers und sind enorm wichtig für Wachstum und Reparaturen. Proteine sind für die Freisetzung von Energie und Bildung von Muskeln, Haut, Haaren, Antikörpern, Enzymen, Blutplättchen, Hämoglobin und Hormonen verantwortlich. Katzen decken den Großteil ihres Energiebedarfs gleichfalls über Protein. Katzen benötigen Protein in höheren Mengen als Hunde, da ihre Enzyme mit größerer Geschwindigkeit arbeiten - bei Katzen sollten 25%-40% der Gesamtnahrung aus Protein bestehen. Gute Proteinquellen sind u. a. Geflügel, Fisch, Rind, Leber und Lamm.

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Riboflavin

Ein essentielles Vitamin des B-Komplexes und sehr wichtiger Bestandteil enzymatischer Systeme.

Salz

Eine Quelle für Natrium und Chlor zur Regulierung des richtigen Blut-pH-Werts, des Wassergleichgewichts und der Nierenfunktionen. Trägt ebenso zum Geschmack und Appetitanreiz bei. Die übermäßige Einnahme kann ebenso wie für den Menschen gefährlich sein.

Selen

Selen ist ein Mineralstoff, der die Oxidation von Lipiden verhindert und ein lebenswichtiges Antioxidans darstellt, das die Aufnahme von Vitamin E verbessert. Selen schützt zudem das Immunsystem, indem es die Bildung freier Radikale neutralisiert.

Stoffwechsel

Die Gesamtheit aller grundlegenden physikalischen und chemischen Körperprozesse, die einen Körper gesund und funktional halten.

Taurin

Eine essentielle Aminosäure, die ein gesundes Herz und Sehvermögen fördert. Besonders wichtig für Katzen, die es nicht selbst bilden können. Katzen-Fertignahrungen sind sorgfältig und genau auf den für Katzen und Kätzchen erforderlichen Tauringehalt abgestimmt.

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Unverträglichkeiten

Wenn ein bestimmtes Tier aus irgendeinem Grund eine bestimmte Substanz (meist ein Nahrungsmittel) nicht „vertragen“ kann, da das individuelle Körpersystem des Tieres nicht damit zurecht kommt. Hierbei handelt es sich um eine negative Reaktion, an der das Immunsystem nicht beteiligt ist. Typische Anzeichen von Unverträglichkeit sind u. a. Verdauungsstörungen und Hautprobleme. Nahrungs- bzw. Futtermittelallergien unterscheiden sich von Unverträglichkeiten, da sie auch das Immunsystem betreffen.

Spezialnahrung (link)

Vitamin C

Vitamin C unterstützt die Bildung von Kollagen, ist wichtig für die normale Knochenbildung und schützt gegen zerstörerische freie Radikale, die das Bindegewebe schädigen können.

Vitamin E

Vitamin E hilft bei der Modulation von Freie-Radikale-Prozessen bei Tieren mit einer Gelenkdysfunktion. Es unterstützt durch seine antioxidative Wirkung, sorgt für eine verbesserte Zirkulation, fördert das Immunsystem und unterstützt die kardiovaskuläre Funktion.

Vitamine

Organische Nährstoffe, die der Körper für einen erfolgreichen Stoffwechsel benötigt. Vitamine sind Bestandteile von bzw. Katalysatoren für Enzymreaktionen im Körper. Daneben unterstützen Vitamine eine Reihe weiterer Körperfunktionen einschließlich Immunsystem, Sehvermögen, Knochenstruktur, Muskeln und Gelenke sowie die Produktion von Antioxidantien. Es gibt zwei Arten von Vitaminen, die fettlöslichen (Vitamin A, D, E, K) und die wasserlöslichen (Vitamin B und C). Die fettlöslichen Vitamine werden in den Fettzellen des Körpers gespeichert, die wasserlöslichen mit dem Harn ausgeschieden. Katzen benötigen in ihrer Nahrung keine erhöhten Mengen an Vitamin B12, C und K. Wie bei den Mineralstoffen ist bei Vitaminen eine sorgfältige Ausgewogenheit erforderlich; ein Übermaß an einem Vitamin kann zu einer Mangelerscheinung führen, wohingegen ein Mangel an einem anderen Vitamin ebenso schädlich sein kann.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

Vitamine des B-Komplexes

Vitamin B ist ein aus neun wasserlöslichen Vitaminen bestehender Komplex. Die Bezeichnung leitet sich davon ab, dass einst, vergleichbar mit Vitamin C oder D, von einem einzelnen Vitamin ausgegangen wurde. Nachdem aufgrund neuer Forschungsergebnisse bekannt wurde, dass es sich in Wirklichkeit um einen Komplex chemisch unterschiedlicher Vitamine handelt, die zufällig häufig in denselben Nahrungsquellen vorkommen, wurde allgemein der Begriff B-Komplex oder die B-Vitamine eingeführt. Oft bewirkt das Zusammenwirken der B-Vitamine eine Reihe gesundheitlicher Vorteile, darunter auch die Stärkung des Stoffwechsels, die Aufrechterhaltung einer gesunden Haut bzw. eines gesunden Muskeltonus, die Kräftigung der Funktionen des Immun- und Nervensystems sowie die Förderung von Zellwachstum und Zellteilung. Daneben helfen die B-Vitamine bei der Bekämpfung kardiovaskulärer Krankheiten. Zum Komplex der B-Vitamine gehören beispielsweise Folsäure, Riboflavin, Niazin und Biotin.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

Wasser

Wasser, das wichtigste Nahrungsmittel sowie der wichtigste Nährstoff überhaupt, dient zur Regulierung der Körpertemperatur, transportiert Nährstoffe innerhalb des Körpers, führt Abfallprodukte in Form von Urin ab und hilft bei chemischen Reaktionen und der Verdauung. Die benötigte Wassermenge hängt von mehreren Faktoren ab, darunter der Umgebungstemperatur, dem Bewegungsniveau sowie davon, ob die Katze Trocken- oder Nassfutter erhält. Es sollte stets eine Schüssel mit frischem, sauberem Wasser für Ihre Katze bereitstehen.

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit (link)

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Ausgeglichene Ernährung Artikel öffnen ]»
Ausgeglichene Ernährung

Die richtige nährstoffliche Ausgewogenheit

Zur Aufrechterhaltung einer optimalen körperlichen Verfassung muss die Nahrung Ihrer Katze die richtige Ausgewogenheit der sechs wichtigsten Nährstoffgruppen sicherstellen: Proteine, Fette und Öle, Mineralstoffe, Vitamine, Kohlenhydrate und Wasser. Ausgenommen wenn Ihre Katze trächtig oder säugend ist, gibt es keinen Grund, diese Ausgewogenheit von den frühen Tagen des Erwachsenenalters mit 12 Monaten bis zum Ende des sechsten Lebensjahres völlig zu verändern.

Im Gegensatz zu Hunden sind Katzen Fleischfresser. Sie benötigen Fleisch in ihrer Nahrung und können ohne die Zufuhr von Fleisch schwer erkranken. Dies gilt insbesondere deshalb, weil ihr Körper Taurin, eine essentielle Aminosäure, die ein gesundes Herz und Sehvermögen fördert, nicht selbst herstellen kann. Zudem benötigen Katzen einen höheren Anteil an kalorienarmen Proteinen sowie eine andere Nährstoffausgewogenheit als Hunde. Ein optimaler Proteingehalt hilft Ihrer Katze, die Mobilität und Flexibilität der Muskulatur zu erhalten. 

Einige Haustierhalter lassen ausser Acht, dass Katzennahrung zur richtigen Ausgewogenheit eine Vielzahl an Nährstoffen enthalten muss. Eine hochwertige Katzen-Fertignahrung enthält alle für Katzen erforderlichen Nährstoffe im richtigen Verhältnis und ist zudem schmackhaft. Die Zugabe von für den Menschen vorgesehener Nahrung zu einer nährstofflich ausgewogenen Katzen-Fertignahrung kann dieses Gleichgewicht völlig durcheinanderbringen.

Proteine

Einige Haustierhalter lassen ausser Acht, dass Katzennahrung zur richtigen Ausgewogenheit eine Vielzahl an Nährstoffen enthalten muss. Eine hochwertige Katzen-Fertignahrung enthält alle für Katzen erforderlichen Nährstoffe im richtigen Verhältnis und ist zudem schmackhaft. Die Zugabe von für den Menschen vorgesehener Nahrung zu einer nährstofflich ausgewogenen Katzen-Fertignahrung kann dieses Gleichgewicht völlig durcheinanderbringen.
Protein ist ein wichtiger nährstofflicher Baustein und verantwortlich für die Energiefreisetzung sowie die Bildung von Muskeln, Haut, Haaren, Antikörpern, Enzymen, Blutplättchen, Hämoglobin und Hormonen. Katzen benötigen eine höhere Proteinmenge als Hunde, da ihre Enzyme schneller arbeiten. Zu den hochwertigen Proteinquellen zählen Rindfleisch, Huhn und Leber.

Fette

Fette sind eine hervorragende Energiequelle und liefern mehr als doppelt so viel Energie wie Protein oder Kohlenhydrate und verbessern ausserdem den Geschmack und die Verdaubarkeit von Nahrung.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate werden in Einfachzucker (wie Zuckerarten mit schneller Energiefreisetzung) und komplexere Kohlenhydrate eingeteilt (wie Stärke und Ballaststoffe mit langsamerer Energiefreisetzung). Zu den Kohlenhydratquellen zählen Cerealien, Reis und ballaststoffreiches Gemüse. 

Mineralstoffe

 Mineralstoffe sind wichtig für die Struktur von Knochen und Zähnen und die Erhaltung des Flüssigkeitsgleichgewichts sowie für lebenswichtige Stoffwechselprozesse. Ein Übermass an einem Mineralstoff kann zu einem Mangel an einem anderen führen. Sorgen Sie also für eine sorgfältig ausgewogene Mineralstoffzufuhr.

Vitamine

Wie Mineralstoffe sind Vitamine für ein insgesamt gesundes Wachstum wichtig. Ein Vitaminüberschuss oder Vitaminmangel kann zu Gesundheitsproblemen führen. Fettlösliche Vitamine (A, D, E und K) werden im Fettgewebe Ihrer Katze eingelagert, wogegen wasserlösliche Vitamine (B-Komplex und Vitamin C) mit dem Harn ausgeschieden werden.

Milch und Wasser

Nach der Entwöhnung brauchen Katzen normalerweise keine Milch. Viele Katzen haben sogar eine Unverträglichkeit gegenüber der in Milch enthaltenen Laktose (Milchzucker), die Durchfall hervorrufen kann. Speziell hergestellte „Katzenmilch“ mit niedrigem Laktosegehalt erfreut sich zunehmender Verbreitung. Seien Sie aber vorsichtig, da Milch ein Nahrungsmittel und kein Ersatz für Wasser ist.

Wasser brauchen Katzen jedoch unbedingt. Wasser reguliert die Körpertemperatur, transportiert Nährstoffe innerhalb des Körpers, ist an chemischen Reaktionen beteiligt und führt Abfallprodukte ab. Für Ihre Katze sollte stets sauberes, frisches Trinkwasser bereitstehen, am besten in einer grossen Schale aus Keramik oder Metall. Dadurch bleiben die Nieren gesund und das Risiko für FLUTD (Erkrankungen der unteren Harnwege) sinkt. 

Manche Katzen ziehen ihrer Wasserschale lieber einen tropfenden Wasserhahn, eine kleine Wasserquelle im Garten oder sogar die Toilettenschüssel vor! (Seien Sie vorsichtig, wenn Ihre Katze die Toilettenschüssel vorzieht, da in WC-Reinigern enthaltene Chemikalien Magenprobleme wie Geschwüre hervorrufen können).

Feuchte oder Nassnahrung

Halten Sie angebrochene Dosen abgedeckt und im Kühlschrank auf, jedoch maximal 24 Stunden. Bieten Sie die Nahrung immer mit Zimmertemperatur an, um sie geniessbarer und verdaulicher zu machen. Geben Sie Ihrer Katze niemals Hundefutter. 

Vollwertige Trockennahrung

Trockennahrung ist bei Katzen wegen des hochwertigen Proteins, der richtigen Ausgewogenheit der Nährstoffe und der knusprigen Beschaffenheit sehr beliebt. Diese Nahrung ist konzentrierter als Nassnahrung und erlaubt daher kleinere Portionierungen.

Stellen Sie sicher, dass es sich bei der Nahrung, die Sie kaufen, um “vollwertige” und nicht um “ergänzende” Nahrung handelt, da Sie sonst anstelle einer ausgewogenen Mahlzeit einen Snack oder Leckerbissen mit nach Hause bringen könnten. Wenn Sie die Ernährung von Dosen- auf Trockenfutter umstellen, sollten Sie die neue Nahrung allmählich über sieben bis zehn Tage einführen. Stellen Sie stets ausreichend frisches Wasser bereit, da Trockennahrung nur einen Flüssigkeitsgehalt von 10% enthält..

Eine gute Lösung ist es, Ihre Katze mit einer gemischten, sowohl aus Dosen- als auch Trockenfutter bestehenden Kost zu füttern. Sie könnten zur Abwechslung beispielsweise morgens Nassnahrung und abends Trockennahrung verfüttern. 

Frischfleisch und andere Lebensmittel

Vergessen Sie nicht, dass rohes Fleisch Parasiten enthalten könnte, wogegen gekochtes Fleisch fettreich sein und keine richtige Nährstoffverteilung aufweisen könnte.
Wenn Sie frisches Fleisch oder frischen Fisch verfüttern, entfernen Sie stets die Knochen, da scharfe Knochenstücke im Hals Ihrer Katze stecken bleiben könnten. Geben Sie Ihrer Katze ausserdem niemals weiche Knochen (wie z. B. Gehacktes vom Schwein oder Rindknochen), da diese splittern und im Mund oder Rachen der Katze stecken bleiben könnten.
Ausserdem sollten Sie als Belohnung keine Leber geben, da diese eine starke Abhängigkeit entstehen lassen kann. Ein Übermass kann aufgrund der hohen darin enthaltenen Mengen an Vitamin A zu schweren Erkrankungen führen.
Manche Katzen mögen Käse, Joghurt und Rühreier – bedenken Sie aber, dass für den Menschen vorgesehene Lebensmittel nährstofflich unausgewogen sind und nicht allzu häufig verfüttert werden sollten. Die häufige Zugabe von rohen Eiern zu einer Nahrung für Katzen kann zu einem Vitaminmangel an Biotin führen, was wiederum Dermatitis (Hautentzündung), Haarausfall oder ein schlechtes Wachstum hervorrufen kann.

Nahrungsergänzungen

Ergänzungsprodukte sind nicht erforderlich, wenn eine normale, gesunde Katze eine vollwertige und ausgewogene Nahrung erhält. Jedoch können die Verfütterung von Tischabfällen, unregelmässige Bewegungseinheiten oder medizinische Zustände bei Katzen spezielle Ernährungsbedürfnisse entstehen lassen.
Einige Heimtierhalter sind der Ansicht, dass der Nahrung von trächtigen oder säugenden Katzen sowie heranwachsenden und jungen Katzen zusätzliches Calcium beizugeben ist. Tatsächlich besteht in diesen Phasen ein erhöhter Mineralstoffbedarf, der jedoch durch ein Angebot an hochwertiger, nährstofflich ausgewogener Nahrung gedeckt werden sollte. Die Verabreichung von Mineralstoffen, die nicht im angemessenen Verhältnis zu anderen Nährstoffen stehen, kann zu Skelettmissbildungen und weiteren Problemen beitragen.

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Kastration/Sterilisation Artikel öffnen ]»
Kastration/Sterilisation

Kastration bzw. Sterilisation

Es ist eine bedauerliche Tatsache, dass für alle Katzen, die in der Schweiz auf eine Adoption warten, einfach nicht genug Haushalte zur Verfügung stehen. Indem Sie Ihre Katze kastrieren bzw. sterilisieren lassen, können Sie einen wichtigen Beitrag zur Kontrolle der Katzen-Überbevölkerung leisten, und das ist noch nicht alles. Forschungsergebnisse belegen, dass kastrierte bzw. sterilisierte Haustiere ein längeres Leben haben und einem geringerem Risiko für verschiedene Gesundheitsprobleme einschliesslich bestimmter Krebsarten ausgesetzt sind.

Vorteile für Kater

Nicht kastrierte Kater setzen drinnen wie draussen auf ihrem Territorium Duftmarken mit streng riechendem Urin mit starkem Nachgeruch. Auf der Suche nach läufigen Katzen legen sie beim Herumstreunen grosse Entfernungen zurück und gehen häufig verloren oder werden durch Verkehrsteilnehmer verletzt oder getötet. Ausserdem kommt es zu Kämpfen mit anderen Katern, was zu Wunden, Abszessen und Infektionen mit tödlichen Katzenkrankheiten führt. Durch eine Kastration werden die aggressiven Impulse Ihrer Katze vermindert und somit die Wahrscheinlichkeit gesenkt, sich im Kampf zu verletzen. Daneben wird Ihr Kater aber auch leidenschaftlicher, zufriedener und glücklicher.

Vorteile für Katzen

Entgegen der verbreiteten Meinung ist es nicht besser, Katzen vor der Sterilisation einmalig gebären zu lassen. Brusttumore und Gebärmutterentzündungen kommen bei Katzen, die Nachwuchs hatten, deutlich häufiger vor.

Katzen werden über einen Zeitraum von jährlich acht Monaten alle drei Wochen läufig. Sie miauen und artikulieren sich unaufhörlich und locken viele laute und stinkende Kater an die Haustür. Ihre Katze zwecks Vermeidung einer Paarung nicht nach draussen zu lassen, ist für Sie und Ihre Katze gleichermassen traumatisch. Sollte Ihre Katze jedoch irgendwie nach draussen entwischen, sorgt sie für ungeplanten Nachwuchs, für den man vielleicht nur schwer ein neues Zuhause finden wird. Die Sterilisation trägt dazu bei, dass Ihre Katze zärtlicher und heimeliger wird.

Gewichtszunahme

Eine Kastration verursacht bei Katzen keinen unmittelbaren Gewichtszuwachs und wirkt sich normalerweise nicht auf ihr Aktivitätsniveau aus. Eine chirurgische Sterilisation kann jedoch zu mehr Körpergewicht führen, weil sich der Stoffwechsel leicht verändert und das Aktivitätsniveau mit zunehmender Reife normalerweise abnimmt. Sollte Ihre Katze nach dem Eingriff tatsächlich zunehmen, verringern Sie einfach die Futtermenge und erhöhen das Aktivitätsniveau oder erwägen die Umstellung auf kalorienarme Fertignahrung. Manche Marken-Spezialnahrungen für Katzen umfassen auch Nahrungsmischungen „für die nachoperative Pflege“, die speziell unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Katzen nach einer Sterilisation entwickelt wurden.

Reduzieren Sie die Anzahl ungewollter Katzen

Jedes Jahr werden Millionen ungewollter Kätzchen und Katzen eingeschläfert. Ausgenommen wenn Sie sich mit der professionellen Züchtung reinrassiger Haustiere beschäftigen, zeigen Sie durch Kastration bzw. Sterilisation Ihrer Katze ein engagiertes und verantwortungsvolles Verhalten. Eine nicht sterilisierte Katze kann jedes Jahr bis zu drei Mal Nachwuchs mit bis zu sechs Kätzchen pro Wurf bekommen. In fünf Jahren wären so über 200.000 Nachfahren möglich!

Vor und nach der Operation

Nach der Konsultation mit Ihrem Tierarzt befolgen Sie entsprechend die Anleitung, gemäss der das Tier vor dem Eingriff kein Futter und Wasser mehr erhält. Bei der Operation werden bei Katern beide Hoden und bei Katzen die Gebärmutter und Eierstöcke entfernt. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Tierarztpraxis, in welchem Alter dort Katzen bevorzugt kastriert bzw. sterilisiert werden. Je nach Praxis kann das Alter verschieden sein, der Eingriff aber für männliche wie weibliche Tiere bereits ab einem Alter von zwei Monaten erfolgen.

Nach dem Eingriff sollten die Katzen ein paar Tage lang nicht aus dem Haus gelassen, in ruhiger Umgebung gehalten und von sprunghaften Bewegungen sowie vom Beissen und Knabbern an der Naht abgehalten werden. Ihr Tierarzt wird Ihnen mitteilen, wie das Tier nach dem Eingriff zu pflegen ist und ob die Nähte zu entfernen sind oder sich auf natürliche Art auflösen werden.

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Gesunde Harnwege

Gesundheit der Harnwege

 Als Erkrankungen der unteren Harnwege (FLUTD) werden eine Reihe von Gesundheitsproblemen der unteren Harnwege einschliesslich Verstopfungen und Entzündungen in der Blase oder Harnröhre (welche den von der Blase stammenden Harn ausscheidet) der Katze bezeichnet. In der Praxis bedeutet FLUTD, dass Ihrer Katze das Urinieren schwer fällt oder nicht möglich ist.

Das Urinieren kann aufgrund von Kristallbildungen im Urin, was wiederum eine Entzündung oder Verstopfung der Harnwege verursacht, sehr schmerzvoll werden. Wenn der Harnfluss nicht gewährleistet ist, füllt sich die Blase schnell komplett auf und es können Risse auftreten, durch die der Inhalt der Blase in die Bauchhöhle austreten kann. In diesem Fall kann die Katze dann an Schock und Peritonitis sterben. Eine Verstopfung kommt bei Katern häufiger vor, da die männliche Harnröhre deutlich enger ist als bei den weiblichen Tieren.

Ursachen

Von FLUTD sind mit höherer Wahrscheinlichkeit Katzen mit Übergewicht und wenig Bewegung betroffen – gefährdet ist aber auch jede Katze, die nur sehr widerwillig uriniert. Die Gründe für diesen Widerwillen können unterschiedlich sein: die Faulheit zum Aufsuchen des Katzenklos, das Missfallen, das Katzenklo mit anderen Katzen zu teilen oder ein verunreinigtes Katzenklo.

Zu den zahlreichen und unterschiedlichen Ursachen von FLUTD gehören Viren- oder Bakterieninfektionen, Stress, Wassermangel, eine zu magnesiumreiche Kost, Fettleibigkeit oder Bewegungsmangel. Wenden Sie sich im Zweifelsfall sofort an Ihren Tierarzt, da diese Krankheit lebensbedrohlich ist, wenn sie nicht behandelt wird.

Symptome

Achten Sie auf Anzeichen, die denen einer Verstopfung sehr ähnlich sein können – Verunreinigungen im Katzenklo, weinerliche Geräusche beim Versuch zu urinieren, häufiges Urinieren mit geringem Ergebnis und Blut im Urin. Bei Katern kann die Harnröhre von Ablagerungen verstopft werden, die sich zuvor in der Blase gebildet haben. Vielleicht leckt sich Ihre Katze fortwährend im Genital- oder Analbereich oder der Bauch kann aufgebläht wirken. 

Behandlung

Ihr Tierarzt ermittelt den pH-Wert des Harns Ihrer Katze. Bringen Sie hierzu eine frische Harnprobe in die Praxis mit. Die jeweilige Behandlung hängt davon ab, ob im Harn der Katze Kristalle vorliegen und, sollte dies der Fall sein, welche Art Kristalle enthalten ist.

In manchen Fällen lassen sich die Probleme mit Antibiotika lösen. Der wichtigste Schritt besteht jedoch darin, dass Ihre Katze ihre Flüssigkeitsaufnahme erhöht..

  • Mischen Sie der Nahrung bei Verwendung von Dosennahrung Wasser bei.
  • Stellen Sie im gesamten Haus mehr Wasserschalen auf.
  • Verwenden Sie grössere Wasserschalen, da es manchen Katzen nicht gefällt, wenn sie beim Trinken mit ihren Schnurrhaaren die Seiten der Schalen berühren, oder probieren Sie einen Trinkbrunnen mit freiem Wasserfluss aus.
  • Befüllen Sie die Wasserschüsseln komplett, da Katzen gerne ihr Spiegelbild sehen.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie stets frisches und sauberes Wasser anbieten.Vergessen Sie nicht, dass Ihre Katze sich an den Geschmack des angebotenen Wassers gewöhnt. Denken Sie daran, wenn Sie einen Wasserfilter anbringen oder umziehen.
  • Vermeiden Sie, Ihre Katze mit magnesiumreicher Nahrung wie Schweinefleisch, Rindfleisch, Herz oder öligem Fisch zu füttern. Ihr Tierarzt kann Ihnen wahrscheinlich eine verschreibungspflichtige Spezialnahrung empfehlen, mit deren Hilfe sich der pH-Wert des Harns korrigieren lässt.
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Impfungen

Impfungen

Da die meisten Katzen in Deutschland ordnungsgemäss gegen die wichtigsten Infektionskrankheiten geimpft werden, treten diese Krankheiten relativ selten auf. Ein mangelhafter Impfschutz stellt nicht nur für Ihre eigene Katze, sondern auch für die Katzen in Ihrer Umgebung und sogar für die gesamte wild lebende Katzenpopulation ein Risiko dar.

Alle Katzen sind für die folgenden drei wichtigsten Krankheiten anfällig bzw. zu impfen:

  1. die feline infektiöse Enteritis (FIE), eine oft tödlich verlaufende Darminfektion, die einen Appetitverlust sowie Fieber, Erbrechen und Durchfall verursacht.
  2. das feline Calicivirus (FCV), ein schweres Virus, das Geschwüre hervorruft.
  3. die feline virale Rhinotracheitis (FVR), die grippeähnliche Symptome auslöst.

Diese Impfungen werden im Verbund häufig als Impfungen gegen „Grippe und Enteritis“ bezeichnet..

Zudem werden auch Impfungen gegen das Katzenleukämie-Virus (FeLV), welches das Immunsystem befällt und gewöhnlich tödlich verläuft, empfohlen. In manchen Gegenden der Schweiz tritt FeLV unter der dortigen Katzenpopulation deutlich häufiger auf als in anderen Gebieten, aber die Tierärzte raten allgemein dazu, Ihre Katze unabhängig von Ihrem Wohnort impfen zu lassen.

Die Impfungen beginnen im Alter von neun Wochen, die zweite Impfung erfolgt drei bis vier Wochen später. Im Anschluss daran sind zur Gewährleistung eines dauerhaften Impfschutzes jährliche Wiederauffrischungsimpfungen erforderlich.

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Katzen gesund halten

Katzen gesund halten

Vorsorge ist die beste Medizin und dabei bildet die Gesundheit Ihrer Katze keine Ausnahme. Sprich: Man sollte wissen, worauf zu achten ist, aber auch zuhause regelmässig Untersuchungen durchführen. Sie sollten Ihre Katze jeden Monat sorgfältig auf frühe Anzeichen einer Krankheit untersuchen. Denken Sie daran, dass einige Katzen Krankheiten oder Schmerzen gut verbergen können – seien Sie also wachsam. Sollten Sie irgendetwas Ungewöhnliches feststellen, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.

Gesundheits-Checkliste

  • Körperliche Verfassung: Die Rippen Ihrer Katze sollten gerade noch tastbar, aber nicht sichtbar sein. Die Taillenlinie sollte erkennbar, der Bauch gut aufgezogen sein. Achten Sie auf Anzeichen für einen ungewöhnlichen Gewichtsverlust oder -zuwachs.
  • Ohren: Die Ohren sollten frei von dickem braunen oder schwarzen Ohrenschmalz sein und keinen Geruch aufweisen. Bei Katzen mit dünnem Fell oder weissen Ohrspitzen sollten Sie zur Vermeidung von Sonnenbrand (der wiederum zu Hautkrebs führen kann) die Verwendung einer Sonnenschutzcreme erwägen.
  • Augen: Die Augen sollten leuchtend und rein und nicht laufend, rot oder wund sein. Ihre Katze sollte nicht vor Licht zurückschrecken, als ob ihr dies Schmerzen in den Augen bereitet.
  • Nase: Die Nase Ihrer Katze sollte sich normalerweise weich und feucht anfühlen. Die Nasenlöcher sollten weder Ausflüsse oder Verkrustungen aufweisen.
  • Mund: Die Zähne sollten weiss sein und keinen übermässigen Zahnstein aufweisen, das Zahnfleisch sollte rosa oder schwarz aussehen. Achten Sie darauf, dass dem Tier beim Fressen keine Futterstücke aus dem Maul fallen oder dass sich die Katze am Maul nicht kratzt. Aber auch übermässiger Speichelfluss oder Mundgeruch sind Anzeichen für Zahnprobleme.
  • Haut und Fell: Die Haut kann je nach natürlicher Pigmentierung der jeweiligen Katzenrasse rosa oder schwarz sein. Das Fell sollte keine Schuppen, Flöhe, Kahl- oder Wundstellen aufweisen, sondern dicht und glänzend sein und gesunde Haarqualität haben.
  • Krallen: Die Krallen sollten glatt sein und bei Wohnungskatzen zwecks Vermeidung von Einwachsen regelmässig geschnitten werden.
  • Verdauung: Es kann normal sein, wenn die Katze gelegentlich Haare oder Gras erbricht. Anhaltende Übelkeit oder Keuchen beim Fressen sollte jedoch überprüft werden. Vergewissern Sie sich, dass der Stuhl Ihrer Katze eine normale Farbe und Konsistenz aufweist und frei von Anzeichen von Durchfall oder einer Verstopfung ist.
  • Durst: Gesunde Katzen trinken nicht allzu viel – insbesondere wenn sie Nassnahrung erhalten, was dann mit deren höherem Feuchtigkeitsgehalt zusammenhängt. Katzen, die nach draussen gelassen werden, können dort auch Flüssigkeit zu sich nehmen. Sorgen Sie dennoch immer für eine grosse Schüssel mit frischem, sauberem Wasser und wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, wenn die Flüssigkeitsaufnahme Ihrer Katze deutlich zunimmt.
  • Einstellung: Katzen, die sich unwohl fühlen, weichen einem Kontakt mit dem Menschen oft aus oder zeigen ein aggressives Verhalten. Seien Sie aufmerksam, da Katzen Krankheiten sehr gut verbergen können.
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