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Badezeit

Badezeit

Gewöhnlich ist es so, daß Katzen weder ein Bad brauchen noch ein Bad nehmen möchten! Aber falls sich Ihre Katze sehr schmutzig machen sollte oder einmal mit etwas Unerwünschtem (wie beispielsweise giftigen Sprays oder Ölen) in Kontakt kommt, können Sie diese Erfahrung auf verschiedene Art für Sie beide angenehmer gestalten.

  • Kaufen Sie ein spezielles Shampoo für Katzen oder Kätzchen und stellen Sie sicher, daß es sich um ein mildes Allzweck-Shampoo ohne starke Chemikalien oder Duftstoffe handelt. Verwenden Sie niemals ein für Menschen vorgesehenes Shampoo, das aufgrund seines anderen pH-Werts für das Haar und die Haut von Katzen ungeeignet ist.
  • Verwenden Sie einen großen Plastikeimer oder einen Behälter, den Sie auf eine rutschfeste Matte aufstellen. Laßen Sie gerade genug warmes (nicht heißes) Waßer ein, um Ihre Katze reinigen zu können.
  • Wenn Katzen das Bad als bedrohlich empfinden, können sie fauchen oder beißen. Paßen Sie auf, nicht gebißen zu werden – Katzenbiße sind dafür berüchtigt, Infektionen auszulösen. Sollten Sie gebißen werden, nehmen Sie bitte medizinische Hilfe in Anspruch.
  • Loben Sie die Katze während des Badevorgangs und reden Sie ihr gut zu, wobei sich Leckerbißen als wirksame Ablenkung eignen.
  • Tragen Sie in geringer Menge Shampoo auf, ohne daß dieses in die Augen oder Ohren der Katze gelangt. Seifen Sie die Katze dann bis zum Schwanz ein und vergeßen Sie hierbei nicht die Körperunterseite und den Hals. Während dieser Prozedur könnte es sich als praktisch erweisen, die Katze aus dem Waßer zu nehmen und auf ein Handtuch zu stellen.
  • Spülen Sie die Katze mit einem Duschkopf oder einer Kanne warmen, sauberen Waßer gründlich ab und achten Sie darauf, daß kein Waßer in die Augen und Innenohrbereiche gelangt. Nehmen Sie beim Abspülen des Schaums Ihre Hände zur Hilfe.
  • Nach dem Einseifen und Abspülen wird sich Ihre Katze durch kräftiges Schütteln des überschüßigen Waßers entledigen wollen.
  • Rubbeln Sie Ihre Katze von oben bis unten mit einem Handtuch ab und nehmen Sie sie aus dem Behälter.
  • Wenn Sie mehrere Katzen haben, könnte zu diesem Zeitpunkt ein Konflikt zwischen den Tieren entstehen. Trennen Sie Ihre gebadeten Katzen, bis sich diese beruhigt haben, und rubbeln Sie alle Katzen mit demselben Handtuch ab, um die Körpergerüche der Katzen zu verteilen.
  • Laßen Sie Ihre Katze in einem warmen Zimmer trocknen und erst heraus, wenn ihr Fell vollständig getrocknet ist.
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Zahnpflege

Zahnpflege

Zahn- und Zahnfleischprobleme treten bei acht von zehn Katzen ab 3 Jahren auf, so dass Sie mit gutem Grund bereits früh bei Ihrer Katze mit dem Zähneputzen beginnen und dies zur Gewohnheit machen sollten. Bei Katzen setzt sich Plaque (Futterreste und Bakterien) häufig an der Zahnaussenseite ab, nicht jedoch an der Innenseite. Diese Ablagerungen verhärten sich zu Zahnstein, rufen Irritationen des Zahnfleischs und Gingivitis sowie Zahnausfall hervor. Die Bakterien können sogar in den Blutkreislauf gelangen und die Nieren sowie andere Organe zerstören.

Gefährliche Signale

Zu den klinischen Anzeichen einer fortgeschrittenen Zahnfleischerkrankung zählen Mundgeruch, gerötetes Zahnfleisch, gelbbräunlicher Zahnstein sowie Ausflüsse. Bei Gingivitis in schwerer Form können Katzen beim Fressen Futterstücke aus dem Maul fallen lassen und Körpergewicht verlieren, weil sie nicht mehr beschwerdefrei fressen können. Sollte es soweit kommen, kann Ihr Tierarzt Ihnen vielleicht eine Fachtierarztpraxis für Zahnpflege empfehlen, um lockere Zähne zu ziehen und die bestehenden Zähne per Ultraschall von Belägen zu befreien – dieses Verfahren erlaubt eine sanfte Befreiung von Plaque und Zahnstein, ohne die Zahnoberfläche zu beschädigen.

Bürsten

Bringen Sie Ihrer Katze bei, tägliches Zähnebürsten (oder Abreiben) zu akzeptieren. Von Ihrem Tierarzt können Sie eine weiche Bürste (eine Baby-Zahnbürste ist ideal geeignet) oder einen gummierten Fingeraufsatz (alternativ können Sie einen um den Finger gewickelten Gazestreifen verwenden) erhalten. Ebenfalls gibt es speziell für Haustiere entwickelte Zahnpasta in Geschmacksrichtungen wie Malz oder Huhn, die Ihrer Katze schmecken werden. Verwenden Sie niemals für Menschen vorgesehene Zahnpasta!

  • Waschen Sie sich die Hände und ziehen Sie das Zahnfleisch Ihrer Katze zurück.
  • Setzen Sie die Borsten im 45-Grad-Winkel an den Zähnen an – somit werden sowohl die Zahnoberflächen als auch ein kleiner Übergangsbereich zum Zahnfleisch gepflegt.
  • Gehen Sie auf den äusseren Oberflächen in kleinen kreisförmigen Bewegungen vor.
  • Beginnen Sie langsam und beenden Sie die Prozedur mit einem positiven Abschluss – seien Sie beharrlich, aber sanft.

Wenn Ihre Katze noch sehr jung ist, sollten Sie nicht versuchen, die Milchzähne zu bürsten. Dennoch sollten Sie Ihrem Katzenwelpen, ab einem sehr jungen Alter, bei der Gewöhnung an das Berühren seiner Zähne, als Vorbereitung zur später einsetzenden Zahnpflege helfen.

Zahnpflegeprodukte

Sollte sich Ihre Katze gegen das Anfassen ihres Mauls sträuben, können Sie auf erhältliche Gels für die Mundhygiene zurückgreifen. Diese enthalten Enzyme, welche die für die Plaquebildung verantwortlichen Bakterien bekämpfen. Diese Gels können Sie Ihrer Katze direkt oder über Beimischung in ihre Nahrung geben. Daneben sind Kauprodukte sowie spezielles Trockenfutter mit Faserzusätzen erhältlich, die beim Kauen eine bürstende Wirkung ausüben.

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Fellpflege von Katzen

Die Körperpflege Ihrer Katze

Katzen sind berühmt dafür, dass sie ihre Körperpflege selbst übernehmen und hierzu von niemandem angeregt werden brauchen. Wenn Sie sich aber an der Körperpflege der Katze beteiligen, trägt dies dazu bei, die Beziehungen zwischen Ihnen und Ihrem Haustier zu festigen und ermöglicht Ihnen, die Katze nebenbei auf Anzeichen von Gesundheitsproblemen zu überprüfen. Die meisten Katzen gewöhnen sich an diese Pflege und geniessen sie.

Vorteile der Körperpflege

Durch die Körperpflege wird nicht nur die Durchblutung angeregt und der Muskeltonus verbessert, sondern durch das Entfernen loser Haare auch Haarknäuelbildungen im Magen minimiert. Das Fell wird geschmeidiger und kann den Körper wirksamer isolieren, daneben werden die für die Wasser abweisende Wirkung des Fells verantwortlichen Drüsen am Haaransatz stimuliert. Bei heissem Wetter wird durch das Lecken Speichel verteilt, der die Katze beim Verdunsten abkühlt. Zudem wird durch die Körperpflege auch Sebum (ein natürliches Öl, welches Haare und Haut schützt und wasserabweisend ist) auf dem Fell verteilt.

Nehmen Sie die Körperpflege in das Routineprogramm Ihrer Katze auf und gewöhnen Sie die Katze möglichst früh daran, am besten noch im Kätzchenalter. Durch die Körperpflege Ihrer Katze können Sie nicht nur äusserliche Parasiten und Hautverletzungen entdecken und das Sofa haarfrei halten, sondern Sie verbringen mit Ihrem Haustier auch Zeit von hohem Nutzwert und vertiefen Ihre Beziehung.

Pflegeanleitung

  • Bei Kurzhaarkatzen benutzen Sie wöchentlich einen feinzahnigen Kamm sowie zum Entfernen abgestorbener Haare eine Bürste mit Naturborsten oder einen Gummihandschuh.
  • Bürsten oder kämmen Sie vorsichtig das Fell Ihrer Katze, wobei Sie mit dem Strich vorgehen.
  • Bearbeiten Sie das Fell mit einer Borstenbürste gegen den Stich und glätten Sie es anschliessend wieder.
  • Langhaarkatzen sind täglich mit einem Stahlkamm zu pflegen.
  • Alle Knötchen lassen sich mit den Fingern entfernen oder vorsichtig mit einer Schere mit abgerundeten Spitzen herausschneiden. Alternativ können Sie dies von Ihrem Tierarzt vornehmen lassen, da die Haut sehr leicht verletzt werden kann.
  • Sollte die Pflege sich schwierig gestalten, bieten Sie der Katze Leckerbissen an, streicheln Sie sie und reden Sie ihr gut zu. Setzen Sie anschliessend die Pflege fort, während die Katze ihre Aufmerksamkeit dem Leckerbissen widmet.
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Fellpflege von Kätzchen

Die Körperpflege Ihres Kätzchens

Katzen können sich von Natur aus selbst um ihre Fellpflege kümmern. Ihre kleine Zunge bildet eine Art Mini-Bürste, die abgestorbene Haare entfernt und Öle über das Fell verteilt. Dennoch brauchen Katzen eine helfende Hand – beispielsweise um insbesondere bei Langhaarkatzen Haarknäuelbildung entgegenzuwirken.

Zudem unterscheiden sich viele Katzenrassen deutlich von ihrem ursprünglichen Äusseren, d.h. ehe sie vom Menschen durch Zucht verändert wurden. So ist beispielsweise das Fell der Ragdoll heute deutlich dicker und länger und würde ohne Hilfe bei der Pflege schnell starke Verfilzungen bilden. Bei der Körperpflege geht es nicht nur darum, Ihre Katze gut aussehen zu lassen. Durch regelmässige Pflege werden abgestorbene Haare entfernt, Fell und Haut gesund gehalten und die Bindung zwischen Mensch und Tier verstärkt. Zudem erhalten Sie die Gelegenheit, die allgemeine Gesundheit des Kätzchens zu überprüfen.


Bürsten

Die rassespezifischen Bedürfnisse variieren je nach Fellart. Anfangs ist das Fell eines Kätzchens weicher, flaumiger und kürzer als beim erwachsenen Tier. Und auch wenn das Kätzchen jetzt noch gar keine Pflege benötigt, bietet es sich trotzdem an, ihn an Pflege zu gewöhnen. Wenn sich Ihre Katze daran gewöhnt, regelmässig angefasst zu werden und lernt, daran Gefallen zu finden, gestaltet sich seine Körperpflege in der Zukunft wesentlich leichter. Erfreulich ist, dass Katzen Pflege normalerweise sehr  zu schätzen wissen. Die meisten Katzen werden irgendwann nur noch angerannt kommen, wenn sie eine Bürste oder einen Kamm in Ihrer Hand erkennen – schon wegen der Aufmerksamkeit, die sie dadurch erhalten!

Ein kurzes Fell benötigt lediglich einmal wöchentlich eine schnelle „Einmal-drüber“-Behandlung mit einer leichten Bürste oder einem Kamm. Eine Langhaarkatze wie beispielsweise die Perserkatze muss täglich mit dem richtigen Zubehör gepflegt werden – fragen Sie Ihren Züchter oder Tierpfleger um Rat.

  • Beginnen Sie das Fell des Kätzchens sanft zu bürsten, wenn es sich auf Ihrem Schoss niedergelassen hat.
  • Loben Sie es mit ruhiger, besänftigender Stimme für sein braves Verhalten.
  • Brechen Sie das Bürsten bereits nach zwei Minuten ab und streicheln Sie das Kätzchen erneut. Bieten Sie ihm als Belohnung einen Leckerbissen an.
  • Wiederholen Sie diese Vorgehensweise mehrmals täglich und erweitern Sie dabei die Dauer des Bürstens.
  • Wenn Ihr Kätzchen Anstalten macht, die Bürste zu beissen oder mit ihr zu spielen, wenden Sie sich von ihm ab, lassen ihn aber nicht los. Katzen hassen es, wenn sie ignoriert werden, und lernen schnell, dass ein Angriff auf die Bürste zu einem Entzug Ihrer Aufmerksamkeit führt.
  • Sobald sich Ihr Kätzchen nach etwa fünf Tagen an diese Empfindung gewöhnt hat, beginnen Sie damit, den Bauch, Schwanz, die Ohren und weitere empfindliche Bereiche zu bearbeiten. Seien Sie besonders sanft und gestalten Sie die ersten Pflegeeinheiten sehr kurz. Wenn Sie Anzeichen von Langeweile oder Unruhe erkennen, gehen Sie auf eine Pflege des Rückens über.
  • Berühren Sie, während die Katze entspannt ist und diese angenehme Erfahrung geniesst, die Pfoten und untersuchen Sie die Krallen und Ballen. Beginnen Sie zunächst mit einer Pfote und loben Sie das Kätzchen anschliessend und belohnen es. Bei der nächsten Pflegesitzung versuchen Sie dann zwei Pfoten zu überprüfen usw., wobei Sie die Pfoten allmählich über eine längere Zeit berühren.
  • Werfen Sie einen Blick auf die Innenbereiche der Ohren und öffnen Sie vorsichtig das Maul des Kätzchens, um die Zähne und das Zahnfleisch zu begutachten.
  • Möglicherweise wäre es vorteilhaft, Katzenrassen mit langem Fell und somit reichlich Pflegebedarf an Pflegesitzungen zu gewöhnen, die auf einer rutschfesten Oberfläche auf einem Tisch erfolgen. Sobald die Kätzchen die routinemässigen Pflegemassnahmen kennen gelernt haben, verlagern Sie die Pflege auf einen Tisch, auf dem sie die Tiere auch im Erwachsenenalter pflegen wollen. Bald werden die Kätzchen diesen Ort mit Pflegesitzungen in Zusammenhang bringen.
  • Beenden Sie eine Pflegesitzung stets mit Spiel- und mit Streicheleinheiten.

Krallen

Katzenkrallen sind mehrschichtig aufgebaut. Wenn Katzen einen Baum erklettern oder an einer Kratzgelegenheit die Krallen wetzen, wird dabei oft die äussere Schicht abgetragen. Darunter kommen neue scharfe Krallen zum Vorschein (oft findet man an den Lieblings-Kratzstellen abgestossene Aussenschichten). Bei aktiven, gesunden Katzen brauchen die Krallen nur selten geschnitten zu werden. Bei Wohnungskatzen und älteren Katzen ist möglicherweise etwas Pflege erforderlich.

  • Überprüfen Sie die Krallen Ihrer Katze einmal wöchentlich.
  • Sind die Krallen sichtbar, wenn die Katze ruht – im Normalfall sind die Krallen vollständig eingezogen und nicht sichtbar – müssen sie geschnitten werden. Gewöhnlich haben die Krallen der Hinterläufe diese Behandlung am nötigsten, da Katzen die Krallen an ihren Vorderläufen mit Hilfe von Kratzbäumen oder Kratzständern gerne kurz und scharf halten.
  • Die eigentliche Prozedur kann durchaus nervenaufreibend werden, weshalb Sie, wenn Sie unerfahren sein sollten, durch eine fehlerhafte Vorgehensweise Ihre Katze verletzen und in das empfindliche Gewebe schneiden können. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie Ihren Tierarzt oder Züchter bitten, Ihnen die richtige Vorgehensweise beim Schneiden der Krallen zu zeigen.
  • Beim Überprüfen der Krallen sollten Sie auch die Pfotenballen auf Schnittwunden oder Fremdkörper und die Pfoten auf jegliche Anzeichen von Wundstellen untersuchen. Sollten Sie etwas Ungewöhnliches feststellen, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.

Allgemeine Wochenchecks

  • Überprüfen Sie die Ohren Ihrer Katze. Sind diese sauber und riechen nicht? Sollten die Ohren schmutzig oder rötlich sein, schlecht riechen oder jucken, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. Dies gilt auch, wenn Katzen ständig den Kopf schütteln. Ohrmilben stellen bei Katzen ein häufiges Problem dar.
  • Gleiten Sie mit den Händen am gesamten Körper Ihrer Katze entlang. Stellen Sie irgendwelche Kratzer, Klümpchen oder Knötchen fest? Wenn ja, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.
  • Überprüfen Sie die Augen und Ohren und wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, wenn Sie Ausfluss feststellen.
  • Überprüfen Sie den Bereich unterhalb des Schwanzes. Das Hinterteil sollte sauber sein und gesund aussehen. Jegliche Anzeichen von Schmutz, Würmern oder Wundstellen sollten Sie Ihrem Tierarzt zeigen.
  • Fahren Sie mit der Hand gegen den Strich durchs Fell, um die Haare aufzustellen. Überprüfen Sie den Haaransatz und die Haut. Gibt es irgendwelche Anzeichen für Parasiten oder Flohdreck (schwarze Flecken)?

Baden

Die meisten Katzen mit kurzem Fell kommen ihr gesamtes Leben ohne Baden aus. Dennoch kann ein Bad notwendig werden, beispielsweise wenn die Katze Durchfall hat. Katzenrassen mit langem Fell und Ausstellungskatzen werden relativ häufig gebadet. Deshalb sollten Sie sie bereits in jungem Alter an das gelegentliche Baden mit warmem Wasser gewöhnen. Diese Prozedur können Sie aber auf Wunsch auch einem Fachmann überlassen und hierfür Ihren Tierpfleger oder Tierarzt um Hilfe bitten.

  • Unterziehen Sie das Fell einer gründlichen Pflege, damit sich keine Verfilzungen bilden. Der Zustand eines verfilzten Fells verschlechtert sich wesentlich, wenn es nass ist.
  • Legen Sie eine Gummimatte auf den Boden des Waschbeckens. Sie können auch eine Badewanne verwenden, aber bei Verwendung eines Waschbeckens brauchen Sie sich nicht zu bücken.
  • Füllen Sie das Waschbecken zur Hälfte mit warmem Wasser und befestigen Sie am Wasserhahn einen Brausekopf.
  • Halten Sie ein mildes Katzen-Shampoo und ein Handtuch griffbereit.
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass Sie die Prozedur nur mit einem Arm vornehmen können, sollten Sie sich helfen lassen. Wenn Ihre Vorgehensweise nervös oder unerfahren wirkt, wird Ihre Katze Sie absolut nicht an sich ranlassen wollen!
  • Greifen Sie Ihre Katze mit sanftem aber festem Griff, setzen Sie sie in das Waschbecken und benetzen Sie das gesamte Fell.
  • Achten Sie darauf, dass kein Wasser in Augen und Ohren Ihrer Katze gelangt.
  • Wenden Sie das Shampoo gemäss der Anleitung an und spülen Sie den Schaum gründlich ab.
  • Nehmen Sie die Katze jetzt heraus, legen ihr ein Handtuch über und trocknen sie mit dem Handtuch grob ab. Schliessen Sie den Trockenvorgang in einem warmen Zimmer ab.
  • Überprüfen Sie das Wasser im Waschbecken auf Anzeichen von Parasiten wie Flöhe oder Zecken. Sollten Sie etwas feststellen, muss möglicherweise sowohl Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung als auch die Katze behandelt werden (konsultieren Sie Ihren Tierarzt).
  • Hat Ihre Katze ein sehr langes Fell, muss dieses möglicherweise mit einem Fön bei gleichzeitigem Bürsten getrocknet werden. Diese Vorgehensweise wird Ihnen Ihr Züchter im Rahmen der Pflegeanleitung einschliesslich eventueller Details zum Styling des Fells mitgeteilt haben. Halten Sie den Fön in angemessenem Abstand zur Haut und betreiben Sie ihn mit einer schwachen Einstellung, da die Haut sonst Verbrennungen erleiden kann.
  • Lassen Sie die Katze erst heraus, wenn ihr Fell vollständig getrocknet ist.
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Krallenpflege

Krallenpflege

 Über das Schneiden der Krallen brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, wenn Ihre Katze viel draussen ist, weil sich dies mit Hilfe rauer Oberflächen meist von selbst erledigt. Bei Wohnungskatzen und älteren Katzen kann es aber erforderlich sein, die Krallen alle paar Wochen zu schneiden. Dadurch lässt sich vermeiden, dass die Krallen in die Pfoten einwachsen, was Schmerzen und Infektionen verursacht.

So schneiden Sie die Krallen Ihrer Katze

  • Gewöhnen Sie Ihre Katze bereits in jungem Alter an die Krallenpflege. Simulieren Sie das Krallenschneiden, indem Sie leichten Druck auf die Pfoten Ihrer Katze ausüben und dem Tier anschliessend eine Belohnung anbieten.
  • Die weichen Krallen von Katzenwelpen können Sie auch mit Hilfe von Nagelfeilen kurz halten, wodurch die Wahrscheinlichkeit für Schmerzen oder Blutungen sinkt.
  • Überprüfen Sie einmal wöchentlich die Krallen Ihrer Katze. Sind die Krallen sichtbar, wenn die Katze ruht, müssen sie geschnitten werden. Im Normalfall sind die Krallen vollständig eingezogen und nicht sichtbar. Gewöhnlich haben die Krallen der Hinterläufe diese Behandlung am nötigsten.
  • Bei erwachsenen Katzen verwenden Sie speziell für Katzenkrallen entwickelte Zangen, die Sie scharf und in einem ordnungsgemässen Zustand halten.
  • Üben Sie auf die mit Daumen und Zeigefinger ergriffene Pfote Ihrer Katze Druck aus, damit die Krallen hervortreten. Zwicken Sie nur die durchsichtige Krallenspitze ab.
  • Sollten Sie wenig Erfahrung besitzen, können Sie durch eine fehlerhafte Vorgehensweise Ihre Katze verwunden und die Weichteile verletzen – diese bestehen aus empfindlichem Gewebe in der Nähe des Krallenansatzes. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie Ihren Tierarzt oder Züchter bitten, Ihnen die richtige Vorgehensweise beim Schneiden der Krallen zu zeigen.
  • Halten Sie Silbernitratstifte und Baumwollbällchen griffbereit für den Fall, dass Sie versehentlich die Weichteile der Krallen anschneiden. Sollte dies eintreffen und eine Blutung einsetzen, bleiben Sie ruhig und verwenden den Silbernitratstift, mit dem Sie die betreffende Stelle mit einem Baumwollbällchen vorübergehend abdrücken.
  • Silbernitrat kann als stechend wahrgenommen werden. Vielleicht brauchen Sie ein paar zusätzlich helfende Hände, um Ihre Katze gegebenenfalls festzuhalten.
  • Sollte die Blutung anhalten, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.
  • Beim Überprüfen der Krallen sollten Sie auch die Pfotenballen auf Schnittwunden oder Fremdkörper und die Pfoten auf jegliche Anzeichen von Wundstellen untersuchen. Sollten Sie etwas Ungewöhnliches feststellen, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.
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